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Laptop langsam in Linz? Wie zwei Filiallaptops einer Bäckerei wieder flott wurden

Wer erin­nert sich noch an die leg­endären Tele­fon­sex-Werbespot­s¹ ver­gan­gener Zeit­en? Hin­ter der Fas­sade führten Haus­frauen immer diesel­ben Gespräche, während sie gle­ichzeit­ig bügel­ten, putzten oder die Schul­jause für ihre zahlre­ichen Kinder her­richteten. Der Tele­fon­di­enst bei Com­put­er­held Linz funk­tion­iert unge­fähr genau­so. Mein häu­fig­stes Kun­denge­spräch begin­nt mit: „Mein Lap­top ist zu langsam.“ Das ist ein­er­seits ganz schön. Mit­tler­weile hat sich herumge­sprochen, dass wir langsame Kröten ohne Daten­ver­lust in Raketen ver­wan­deln kön­nen. Ander­er­seits find­et die „Magie“ nicht auf der Ebene statt, die sich der Anrufer wün­schen würde. Auf das „Mein Lap­top ist zu langsam“ fol­gt näm­lich fast immer noch: „Der müsste ein­mal entrüm­pelt wer­den.“


Der Screenshot zeigt das Diagnoseprogramm CrystalDiskInfo mit den S.M.A.R.T.-Werten (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) einer mechanischen Festplatte. Es handelt sich um das Modell TOSHIBA MQ01ABD100M mit einer Bruttokapazität von 1000,2 GB. Bereits auf den ersten Blick fällt links oben der gelbe Status „Caution“ auf. CrystalDiskInfo stuft das Laufwerk damit nicht mehr als fehlerfrei ein, sondern weist auf einen beginnenden Defekt hin. Die aktuelle Betriebstemperatur beträgt 30 °C und ist damit vollkommen unkritisch. Das Problem liegt also eindeutig nicht im thermischen Bereich, sondern in der physischen Integrität der Magnetscheiben.Im oberen Informationsbereich sind zahlreiche technische Details zum Laufwerk zu erkennen. Installiert ist die Firmware-Version AX1P1A, die Seriennummer lautet 86M7P35RT. Die Festplatte ist über UASP (Serial ATA) angebunden und arbeitet aktuell mit einem SATA-Link von SATA/300, obwohl sie SATA/300 und SATA/300 unterstützt. Es handelt sich um eine klassische 2,5-Zoll-Festplatte mit einem 8 MB großen Cache und einer Drehzahl von lediglich 5.400 Umdrehungen pro Minute. Bereits diese technischen Eckdaten machen deutlich, dass es sich um ein Einsteigermodell handelt, dessen Leistungsfähigkeit aus heutiger Sicht – insbesondere im Jahr 2026 – weit hinter modernen SSDs zurückliegt. Die Festplatte wurde laut S.M.A.R.T.-Daten bereits 2.255-mal eingeschaltet (Power On Count) und hat insgesamt 2.878 Betriebsstunden (Power On Hours) absolviert. Auffällig ist dabei, dass die reine Betriebsdauer keineswegs außergewöhnlich hoch ist. Viele mechanische Festplatten erreichen problemlos ein Vielfaches dieser Laufzeit. Die Warnung von CrystalDiskInfo beruht daher nicht auf dem Alter des Laufwerks, sondern auf tatsächlich erkannten Oberflächenfehlern. Im unteren Bereich des Fensters werden sämtliche S.M.A.R.T.-Attribute tabellarisch dargestellt. Die meisten Werte befinden sich im grünen Bereich. So weisen beispielsweise Read Error Rate, Seek Error Rate, Spin-Up Time, Throughput Performance und Seek Time Performance keinerlei Auffälligkeiten auf. Auch die Temperatur ist mit 30 °C absolut unproblematisch. Entscheidend für die gelbe Warnmeldung sind jedoch zwei Attribute: 05 – Reallocated Sectors Count C5 – Current Pending Sector Count Beim Attribut 05 – Reallocated Sectors Count ist als Rohwert 000000000008 zu erkennen. Das bedeutet, dass bereits acht fehlerhafte Sektoren dauerhaft ausgemustert wurden. Erkennt der Festplattencontroller, dass sich ein Sektor nicht mehr zuverlässig lesen oder schreiben lässt, ersetzt er ihn automatisch durch einen Reservesektor aus einem versteckten Ersatzbereich. Dieser Vorgang wird als Reallocation bezeichnet. Jeder einzelne neu zugewiesene Sektor ist ein Hinweis darauf, dass die magnetische Oberfläche bereits erste dauerhafte Schäden aufweist. Noch kritischer ist allerdings das Attribut C5 – Current Pending Sector Count. Hier beträgt der Rohwert 0000000000A0, was 160 schwebenden beziehungsweise instabilen Sektoren entspricht. Diese Sektoren konnten vom Laufwerk nicht mehr fehlerfrei gelesen werden. Die Festplatte versucht deshalb bei jedem Zugriff erneut, die gespeicherten Daten auszulesen. Erst wenn ein erneuter Schreibvorgang erfolgreich ist, verschwindet der Eintrag wieder. Schlägt dies fehl, werden die betreffenden Sektoren dauerhaft ersetzt und erhöhen den Wert des Attributs 05. Genau diese große Anzahl an Pending Sectors erklärt die im praktischen Betrieb beobachteten Symptome. Greift Windows auf einen dieser beschädigten Bereiche zu, startet der interne Fehlerkorrekturmechanismus der Festplatte. Dabei werden dieselben Daten mehrfach gelesen, Prüfsummen berechnet und verschiedene Lesestrategien ausprobiert. Während dieser Zeit blockiert das Laufwerk sämtliche weiteren Zugriffe. Für das Betriebssystem sieht dies wie eine extrem langsame Festplatte aus, tatsächlich wartet Windows jedoch lediglich darauf, dass die Hardware irgendwann eine Antwort liefert. Zugriffszeiten von über 1.000 Millisekunden, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager bei gleichzeitig geringer Transferrate sowie eingefrorene Programme sind typische Folgen eines solchen Fehlerbildes. Interessant ist außerdem, dass das Attribut C4 – Reallocation Event Count noch den Rohwert 0 aufweist. Das deutet darauf hin, dass sich viele der problematischen Sektoren zum Zeitpunkt der Diagnose noch im Schwebezustand befanden und noch nicht endgültig ersetzt worden waren. Dies passt sehr gut zum beobachteten Verhalten: Die Festplatte befand sich bereits in einem fortschreitenden Verschleißprozess, versuchte aber weiterhin, fehlerhafte Bereiche auszulesen, anstatt sie vollständig aus dem Datenbestand zu entfernen. Insgesamt zeigt der Screenshot ein typisches Bild einer mechanischen Festplatte, deren Magnetoberfläche bereits deutliche Alterungs- beziehungsweise Beschädigungserscheinungen aufweist. Obwohl Temperatur, Elektronik und Betriebsdauer unauffällig erscheinen, führen insbesondere die acht bereits ersetzten Sektoren und vor allem die 160 schwebenden fehlerhaften Sektoren dazu, dass CrystalDiskInfo das Laufwerk zu Recht mit „Caution“ bewertet. Aus technischer Sicht ist ein weiterer produktiver Einsatz einer solchen Festplatte nicht mehr empfehlenswert. Der Austausch gegen eine SSD ist in diesem Zustand die sinnvollste Lösung, da dadurch nicht nur die drohenden Hardwareausfälle beseitigt werden, sondern zugleich auch die erheblichen Leistungsdefizite einer mechanischen 5.400-U/min-Festplatte entfallen. Computerheld Linz Juli 2026
Mech­a­nis­che Lap­top-Fest­plat­te ist nicht nur langsam, son­dern liegt auch im Ster­ben.

In Zeit­en von “Win­dows as a Ser­vice” ist nichts befriedi­gen­der als Dinge wie WinZip Mal­ware Pro­tec­tor oder PC Dri­ver Helper zu löschen. Dieser Bal­last ist aber nicht die Ursache für langsame Sys­teme. Die Geschwindigkeit eines Betrieb­ssys­tems hängt in erster Lin­ie davon ab, wie schnell Dat­en zwis­chen Arbeitsspe­ich­er (RAM) und Massen­spe­ich­er (HDD/SSD) aus­ge­tauscht wer­den kön­nen. Während der RAM ohne äußere Ein­flüsse prak­tisch unsterblich ist, sind Fest­plat­ten und SSDs Ver­schleißteile — ganz ähn­lich wie Brems­beläge.

Der Screenshot zeigt den Windows-Task-Manager auf der Registerkarte „Leistung“ unmittelbar nach dem Austausch der defekten mechanischen Festplatte gegen eine Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte. Angezeigt wird Datenträger 0 (C:), der gleichzeitig als Systemdatenträger und Speicherort der Auslagerungsdatei dient. Das Bild dokumentiert eindrucksvoll den Erfolg der Hardwaremodernisierung, denn sämtliche Leistungswerte bewegen sich nun wieder in einem völlig unauffälligen Bereich.Im oberen Bereich ist das Aktivitätsdiagramm des Datenträgers über einen Zeitraum von 60 Sekunden zu sehen. Die grüne Kurve zeigt, dass die SSD über weite Strecken nahezu im Leerlauf arbeitet. Erst gegen Ende des Messzeitraums sind einige kurze Lastspitzen zu erkennen, die zeitweise bis in den oberen Bereich der Skala reichen. Solche Ausschläge sind bei SSDs vollkommen normal und entstehen beispielsweise beim Starten eines Programms, beim Laden einer Datei oder während Windows kleinere Hintergrundaufgaben erledigt. Auffällig ist dabei, dass diese Lastspitzen nur sehr kurz auftreten und sofort wieder abklingen. Anders als bei der zuvor verbauten Festplatte führen sie nicht mehr zu dauerhaft blockierten Zugriffen oder einem eingefrorenen System. Darunter befindet sich das Diagramm der Datenträgerübertragungsrate. Auch hier sind lediglich einige kurze Ausschläge sichtbar. Die Skala reicht bis 100 MB/s, tatsächlich bewegt sich die aktuelle Datenübertragungsrate jedoch nur im Bereich weniger Megabyte pro Sekunde. Das verdeutlicht, dass das System im dargestellten Moment kaum belastet wird und ausreichend Leistungsreserven besitzt. Die SSD verarbeitet die anfallenden Ein- und Ausgabeoperationen so schnell, dass selbst mehrere gleichzeitige Zugriffe den Datenträger kaum auslasten. Besonders interessant ist der untere Informationsbereich des Fensters. Dort wird eine aktive Zeit von lediglich 11 % angezeigt. Das bedeutet, dass der Datenträger nur einen kleinen Teil seiner verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich beschäftigt ist. Noch aussagekräftiger ist jedoch der Wert der durchschnittlichen Antwortzeit, der im Screenshot mit 1,2 Millisekunden ausgewiesen wird. Genau dieser Wert dokumentiert den eigentlichen Leistungsgewinn des SSD-Upgrades. Vor dem Austausch der Festplatte lag die durchschnittliche Antwortzeit während des Windows-Betriebs regelmäßig bei über 1.000 Millisekunden. Ursache waren die zahlreichen fehlerhaften und schwebenden Sektoren der mechanischen Toshiba-Festplatte. Jeder Zugriff auf einen beschädigten Bereich zwang den internen Controller dazu, mehrfach hintereinander Leseversuche durchzuführen und komplexe Fehlerkorrekturen auszuführen. Während dieser Zeit blockierte die Festplatte sämtliche weiteren Zugriffe. Das Betriebssystem musste warten, Programme reagierten nicht mehr und selbst einfache Benutzeraktionen wurden teilweise erst nach mehreren Sekunden ausgeführt. Mit der neuen SSD zeigt sich nun das genaue Gegenteil. Eine durchschnittliche Antwortzeit von 1,2 Millisekunden liegt um Größenordnungen unter den zuvor gemessenen Werten. Anders ausgedrückt: Der Datenträger beantwortet Anfragen nun nicht mehr nach etwa einer Sekunde, sondern praktisch sofort. Genau diese drastisch reduzierte Latenz sorgt dafür, dass Windows unmittelbar auf Eingaben reagiert, Programme ohne spürbare Verzögerung starten und Hintergrundprozesse das System nicht mehr ausbremsen. Links unten werden zusätzlich die aktuelle Lese- und Schreibgeschwindigkeit angezeigt. Beide liegen im Moment der Aufnahme bei jeweils 3,4 MB/s. Auf den ersten Blick wirken diese Werte vergleichsweise niedrig. Tatsächlich sind sie jedoch vollkommen unkritisch, da sie lediglich die momentan tatsächlich benötigte Datenmenge widerspiegeln. Ein weitgehend unbeschäftigtes Windows-System muss keine hohen Datenraten erreichen. Entscheidend ist vielmehr, dass die SSD jederzeit sofort auf neue Anforderungen reagieren kann. Die geringe Auslastung zeigt somit, dass das Betriebssystem nach dem Start seine Hintergrundarbeiten weitgehend abgeschlossen hat und sich wieder im normalen Leerlauf befindet. Auf der rechten Seite bestätigt Windows außerdem die technischen Eigenschaften des Laufwerks. Angezeigt werden eine Kapazität von 477 GB, was der tatsächlich nutzbaren Größe einer nominellen 512-GB-SSD entspricht, der Hinweis „Formatiert: 477 GB“, die Kennzeichnung „Systemdatenträger: Ja“, „Auslagerungsdatei: Ja“ sowie der Laufwerkstyp „SSD“. Damit wird deutlich, dass das geklonte Windows-System vollständig auf die neue SSD übertragen wurde und nun direkt von ihr startet. Der Screenshot dokumentiert damit den erfolgreichen Abschluss der Modernisierung. Während die ursprüngliche Toshiba-Festplatte bereits beim Hochfahren des Systems mit Zugriffszeiten von über einer Sekunde überfordert war und Windows unmittelbar nach der Anmeldung nahezu unbenutzbar machte, arbeitet der Laptop nach dem SSD-Umbau wieder so, wie es von einem modernen System erwartet wird. Der Desktop baut sich ohne Verzögerung auf, Programme starten flüssig, Autostart-Anwendungen werden zügig geladen und selbst mehrere gleichzeitige Hintergrundprozesse bringen das System nicht mehr an seine Grenzen. Gerade bei älteren Notebooks ist dieser enorme Leistungssprung der Grund, weshalb der Austausch einer alternden Festplatte gegen eine SSD häufig die effektivste und zugleich wirtschaftlich sinnvollste Modernisierungsmaßnahme darstellt. PC-Vort-Service Computerheld Linz
Ver­glichen mit ein­er HDD beschle­u­nigt eine SSD das Sys­tem um den Fak­tor 5.

Jed­er kann auch ohne große Fachken­nt­nisse im Win­dows-Task-Man­ag­er selb­st erken­nen, wie es um seinen Massen­spe­ich­er bestellt ist. Liegt die durch­schnit­tliche Antwortzeit des Sys­tem­laufw­erks (C:) dauer­haft über 100 ms, hat man den Flaschen­hals bere­its gefun­den.


Das Bild ist eine stilisierte Illustration im Comic-Look und dient nicht der Dokumentation eines tatsächlichen Ereignisses, sondern der anschaulichen Darstellung des ersten Kundenkontakts. Es greift die wahre Geschichte hinter diesem Reparaturauftrag auf und macht den Ablauf für den Betrachter persönlicher und leichter nachvollziehbar. Die Illustration ist diagonal in zwei Hälften geteilt. Auf der linken Seite befindet sich „Der Wanderbäcker aus Leonding“ in seiner Backstube. Er trägt die typische Arbeitskleidung eines Bäckers mit heller Kochjacke, brauner Schürze und einer schwarzen Mütze. In der linken Hand hält er ein Telefon ans Ohr, während seine rechte Hand mit einer offenen Geste seine Situation unterstreicht. Hinter ihm stehen zahlreiche Regale voller frischer Brotlaibe, im Vordergrund liegen mehrere große Bauernbrote auf einer hölzernen Arbeitsfläche. An der Wand hängt eine Tafel mit der Aufschrift „Frisch aus dem Ofen“, wodurch die Atmosphäre einer traditionellen Handwerksbäckerei zusätzlich unterstrichen wird. Über seinem Kopf befindet sich eine Sprechblase mit dem knappen Satz „Laptop langsam.“ Genau diese Wortwahl passt zum beschriebenen Kunden. Der Bäcker interessiert sich nicht für technische Details, sondern möchte lediglich, dass seine Arbeitsgeräte wieder zuverlässig funktionieren. Tatsächlich hatte er im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, seine beiden Filiallaptops schneller zu machen. Über die Suchergebnisse fand er die Telefonnummer von Computerheld Linz und rief noch am selben Abend an – eine Uhrzeit, zu der viele IT-Dienstleister längst nicht mehr erreichbar sind, für einen Bäcker nach Feierabend jedoch oft die erste Gelegenheit bietet, sich überhaupt um organisatorische Dinge zu kümmern. Die rechte Bildhälfte zeigt Veronika Helga Vetter in einer häuslichen Umgebung. Sie trägt ein Headset und hält mit einer Hand ein Bügeleisen auf einem Bügelbrett, während sie gleichzeitig den Anruf entgegennimmt. Diese Darstellung symbolisiert die Rufbereitschaft von Computerheld Linz außerhalb klassischer Bürozeiten. Obwohl sie gerade mit Hausarbeit beschäftigt ist, steht der Kundenservice im Mittelpunkt. Im Hintergrund sind Pflanzen, Bücherregale und ein gerahmtes Motiv mit der Aufschrift „FOCUS – FIX – SOLVE – REPEAT“ zu erkennen – ein augenzwinkernder Hinweis auf den Arbeitsalltag im IT-Service. Ihre Sprechblase enthält lediglich die Worte „Geht klar!“ Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Nachdem der Kunde sein Problem geschildert hatte, war sofort klar, dass es sich nicht um ein Thema für eine telefonische Anleitung handeln würde. Noch am selben Abend fuhr Veronika Helga Vetter zur Backstube, holte die beiden Notebooks persönlich ab und brachte sie zur Werkstatt. Gerade für Gewerbetreibende ist dieses Vorgehen ein großer Vorteil, da sie sich nicht zusätzlich um Transport oder Terminabsprachen kümmern müssen und ihre Arbeitsabläufe möglichst wenig unterbrochen werden. Die Illustration transportiert damit eine wichtige Botschaft: Hinter Computerheld Linz stehen echte Menschen, die sich flexibel nach den Arbeitszeiten ihrer Kunden richten. Gerade Handwerksbetriebe, Gastronomie oder andere Unternehmen arbeiten häufig dann, wenn klassische Bürozeiten bereits vorbei sind. Eine schnelle Reaktion und die unkomplizierte Abholung der Geräte können in solchen Situationen entscheidend dazu beitragen, Ausfallzeiten zu minimieren und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Genau diese kundenorientierte Arbeitsweise wird durch die Szene humorvoll und sympathisch vermittelt. Juli 2026

Ich 📱: „Com­put­er­held Linz, grüß Gott!“

Kunde 📱: „Ser­vas! I hob zwoa Lap­tops in da Fil­ial. De san nar­risch langsam. Mochst sowos?“

Ich: „Lassen Sie mich rat­en: Die Lap­tops sind älter als fünf Jahre, es läuft Win­dows 10 und es wurde noch nie etwas daran gemacht.“

Kunde: „Jo. De san scho oid. Mehr waß i a ned.“

Ich: „Warum keine neuen? Im Media­Markt gibt es doch HP-08/15-Note­books für unter 400 Euro pro Stück.“

Kunde: „Und wer richt ma de ein? Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“

Kat­e­gorie Lieblingskunde ❤️
Kein Fach­sim­peln, um meine Qual­i­fika­tion zu über­prüfen. Keine end­losen Erk­lärun­gen und kein Zus­pruch, bevor es los­ge­ht. Stattdessen eine klare Ansage: „Ich habe dich angerufen – jet­zt mach ein­fach.“

Das Foto zeigt die geöffnete Unterseite eines älteren Medion Akoya-Notebooks, dessen Wartungsklappe entfernt wurde, um Zugang zu den wichtigsten Hardwarekomponenten zu erhalten. Der Fokus des Bildes liegt auf der verbauten 2,5-Zoll-Festplatte, die sich im linken unteren Bereich des Gehäuses befindet. Dabei handelt es sich um dieselbe Toshiba MQ01ABD100M mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte, deren S.M.A.R.T.-Diagnose im vorherigen Screenshot bereits zahlreiche Oberflächenfehler und schwebende Sektoren offenbarte. Die Festplatte ist in einem klassischen 2,5-Zoll-Einbauschacht montiert und über einen SATA-Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Gut erkennbar sind das silberfarbene Metallgehäuse, die typischen Prägungen des Deckblechs sowie das Herstelleretikett mit der Modellbezeichnung. Im Gegensatz zu modernen Solid State Drives (SSDs), die ausschließlich mit elektronischen Speicherchips arbeiten, verbirgt sich unter diesem Metallgehäuse eine klassische Magnetscheibe mit rotierenden Plattern, einem Schreib-Lese-Kopf und mehreren Präzisionsmechaniken. Jede Datei, jede Windows-Komponente und jeder Programmstart erfordert daher mechanische Bewegungen innerhalb des Laufwerks. Bereits konstruktionsbedingt ist eine solche Festplatte deutlich langsamer als eine SSD – kommen zusätzlich physische Defekte hinzu, bricht die Leistung regelrecht ein. Rund um die Festplatte sind weitere Komponenten des Notebooks sichtbar. Im rechten oberen Bildbereich befindet sich ein Teil des Mainboards mit zahlreichen integrierten Schaltkreisen, Spannungswandlern und Leiterbahnen. Auffällig ist außerdem die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems, die die Abwärme des Prozessors zu einem Lüfter transportiert. Direkt daneben sitzt die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS- beziehungsweise UEFI-Einstellungen auch dann speichert, wenn das Notebook vollständig ausgeschaltet ist. Das Bild vermittelt insgesamt einen guten Eindruck vom Innenleben eines typischen Consumer-Notebooks aus der ersten Hälfte der 2010er-Jahre, dessen Hardware noch konsequent auf mechanische Massenspeicher ausgelegt wurde. Auf der linken Seite ist außerdem der große schwarze Kunststoffbereich des optischen Laufwerks zu erkennen. Ein gelber Warnaufkleber weist darauf hin, dass es sich um ein Laserprodukt der Klasse 1 handelt. Darunter befindet sich das Typenschild des Notebooks mit der Modellbezeichnung Medion Akoya P7640, verschiedenen Zertifizierungslogos sowie weiteren Herstellerinformationen. Die geöffnete Wartungsklappe zeigt, dass Medion bei diesem Modell noch einen vergleichsweise einfachen Zugang zur Festplatte vorgesehen hat. Dadurch lässt sich der Massenspeicher mit wenigen Schrauben ausbauen und gegen ein modernes Laufwerk austauschen – ein Vorteil gegenüber vielen heutigen Notebooks, bei denen Komponenten häufig verklebt oder fest verlötet sind. Besonders interessant wird das Foto im Zusammenhang mit der zuvor ausgewerteten CrystalDiskInfo-Diagnose. Äußerlich wirkt die Toshiba-Festplatte vollkommen unauffällig. Es sind keine Beschädigungen, Verfärbungen oder offensichtlichen Defekte zu erkennen. Genau das macht mechanische Festplatten tückisch: Die eigentlichen Schäden entstehen im Inneren auf der magnetischen Oberfläche der Datenträger und bleiben von außen unsichtbar. Erst Diagnoseprogramme wie CrystalDiskInfo oder das Verhalten des Betriebssystems lassen Rückschlüsse auf den tatsächlichen Zustand zu. Im praktischen Einsatz zeigte sich das Fehlerbild bereits sehr deutlich. Schon der Start von Windows 10 dauerte ungewöhnlich lange. Nach der Anmeldung verschlechterte sich die Situation nochmals erheblich: Während Windows die Autostartprogramme, Dienste und Hintergrundprozesse initialisierte, musste die Festplatte gleichzeitig zahlreiche kleine Dateien lesen. Genau diese vielen zufälligen Lesezugriffe treffen eine bereits beschädigte mechanische Festplatte besonders hart. Aufgrund der zahlreichen schwebenden Sektoren versuchte das Laufwerk immer wieder, fehlerhafte Bereiche erneut auszulesen und interne Fehlerkorrekturen durchzuführen. Jeder dieser Wiederholungsversuche blockierte weitere Zugriffe auf die Festplatte. Die Folge waren Zugriffszeiten von teilweise über einer Sekunde, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager sowie ein System, das unmittelbar nach dem Einloggen nahezu vollständig einfror. Anwendungen reagierten nicht mehr, der Desktop baute sich nur verzögert auf und selbst einfache Benutzeraktionen wurden erst nach langer Wartezeit verarbeitet. Damit zeigt dieses Foto den Ausgangspunkt einer typischen Modernisierung älterer Notebooks. Obwohl Prozessor, Arbeitsspeicher und Mainboard für alltägliche Office-Arbeiten häufig noch vollkommen ausreichend sind, wird das gesamte System von einer alternden mechanischen Festplatte ausgebremst. In diesem Fall war der Austausch gegen eine SSD nicht nur ein Leistungsupgrade, sondern aufgrund der bereits diagnostizierten Oberflächenschäden auch eine sinnvolle vorbeugende Maßnahme gegen einen drohenden Datenverlust. Computerheld Linz Juli 2026

Am späten Abend fuhr ich in die Back­stube, um die bei­den Lap­tops abzu­holen. Während ich schon ziem­lich müde war, erledigten die Nachtar­beit­er gut gelaunt ihr Tag­w­erk – begleit­et von dröh­nen­dem Tech­no. Am näch­sten Mor­gen öffnete ich die Geräte und fand, wie erwartet, zwei gute alte 2,5‑Zoll-Festplatten vor. Die mech­a­nis­chen Massen­spe­ich­er drehen gemütliche 5.400 Umdrehun­gen pro Minute und sind im Jahr 2026 längst nicht mehr zeit­gemäß.

Das Foto zeigt denselben geöffneten Medion Akoya-Laptop wie im vorherigen Arbeitsschritt – allerdings nach dem erfolgreichen Austausch des Massenspeichers. Anstelle der zuvor verbauten mechanischen Toshiba-Festplatte befindet sich nun eine moderne 2,5-Zoll-SSD im Laufwerksschacht. Verbaut wurde eine Fikwot FS810 mit einer Speicherkapazität von 512 Gigabyte, die zum Zeitpunkt der Reparatur für rund 65 Euro erhältlich war. Obwohl die Kapazität gegenüber der ursprünglichen 1-Terabyte-Festplatte halbiert wurde, war dies für den Kunden problemlos ausreichend, da auf den beiden Filiallaptops überwiegend Windows, Office-Anwendungen, Browser, E-Mails sowie einige branchenspezifische Programme genutzt wurden. Der zusätzliche Speicherplatz der alten Festplatte wurde im Alltag kaum ausgenutzt. Die SSD sitzt passgenau im vorhandenen 2,5-Zoll-Einbauschacht und nutzt denselben SATA-Anschluss wie die zuvor eingebaute Festplatte. Genau dieser standardisierte Formfaktor macht den Austausch älterer Notebook-Festplatten so unkompliziert. Weder Gehäuse noch Mainboard müssen verändert werden – die SSD wird an derselben Stelle verschraubt und kann vom BIOS beziehungsweise UEFI unmittelbar als normales SATA-Laufwerk erkannt werden. Dadurch eignet sich diese Art der Modernisierung hervorragend, um ältere Notebooks ohne größeren technischen Aufwand wieder alltagstauglich zu machen. Optisch unterscheidet sich die SSD deutlich von ihrem Vorgänger. Während die Toshiba-Festplatte ein silbernes Metallgehäuse mit den charakteristischen Prägungen einer mechanischen Festplatte besaß, präsentiert sich die Fikwot FS810 mit einem schlichten schwarzen Gehäuse und einer aufgedruckten Modellbezeichnung. Im Inneren arbeitet keine Mechanik mehr. Es gibt weder rotierende Magnetscheiben noch bewegliche Schreib-Lese-Köpfe. Stattdessen werden sämtliche Daten auf NAND-Flash-Speicherchips abgelegt, die vollständig elektronisch arbeiten. Dadurch entfallen sämtliche mechanischen Zugriffszeiten, was den größten Geschwindigkeitsgewinn beim Einsatz einer SSD ausmacht. Rund um den neu eingebauten Massenspeicher zeigt das Bild erneut das Innenleben des Notebooks. Rechts oben sind das Mainboard, verschiedene Spannungswandler und Leiterbahnen sowie die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems zu erkennen. Ebenfalls sichtbar ist die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS-Einstellungen speichert. Links befindet sich weiterhin das optische DVD-Laufwerk mit seinen Herstelleraufklebern und Warnhinweisen. Insgesamt vermittelt das Foto einen sehr guten Eindruck davon, wie wartungsfreundlich viele Notebooks dieser Generation noch aufgebaut waren. Der Massenspeicher lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen, ohne das komplette Gerät zerlegen zu müssen. Technisch markiert dieses Bild den entscheidenden Wendepunkt der gesamten Reparatur. Die zuvor eingebaute Toshiba-Festplatte litt bereits unter fehlerhaften und schwebenden Sektoren. Jeder Zugriff auf beschädigte Datenbereiche führte dazu, dass der interne Controller der Festplatte wiederholt Leseversuche unternahm und dabei sämtliche weiteren Zugriffe blockierte. Gerade Windows 10 reagiert auf solche Verzögerungen empfindlich, da während des Systemstarts zahlreiche Dienste, Treiber und Autostartprogramme gleichzeitig auf den Datenträger zugreifen. Das Ergebnis waren minutenlange Bootvorgänge, Zugriffszeiten von über einer Sekunde und ein System, das unmittelbar nach der Anmeldung praktisch nicht mehr bedienbar war. Mit der SSD verschwinden diese hardwarebedingten Engpässe vollständig. Die Zugriffszeiten sinken von mehreren Millisekunden beziehungsweise im Fehlerfall sogar auf über eine Sekunde auf Werte im Bereich von wenigen Zehntelmillisekunden. Gleichzeitig steigt die sequentielle Datenübertragungsrate erheblich, und auch zufällige Lese- und Schreibzugriffe werden um ein Vielfaches schneller ausgeführt. Besonders bei älteren Notebooks wirkt sich dies deutlich stärker aus als ein schnellerer Prozessor oder zusätzlicher Arbeitsspeicher. Anwendungen starten nahezu ohne Verzögerung, Windows reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben und das gesamte System fühlt sich trotz seines Alters wieder flüssig und modern an. Der Einbau der SSD war allerdings nur die halbe Arbeit. Da der Kunde bereits am Telefon ausdrücklich betont hatte: „Do is ois drauf. Des muaß wieda renna.“, musste anschließend der komplette Inhalt der alten Festplatte sektorweise auf das neue Laufwerk geklont werden. Nur so blieben Betriebssystem, Programme, Benutzerdaten und sämtliche individuellen Einstellungen vollständig erhalten. Für den Kunden änderte sich dadurch nichts an seiner gewohnten Arbeitsumgebung – außer, dass der Laptop nach der Modernisierung wieder zuverlässig und mit einer völlig anderen Arbeitsgeschwindigkeit funktionierte. Computerheld Linz Juli 2026

Also tauschte ich die Fest­plat­ten gegen mod­erne Sol­id State Dri­ves (SSDs) aus. Wenn die Lap­tops ohne­hin schon offen waren, gab es gle­ich noch eine Extra­por­tion Liebe: putzi putzi, blasi blasi. Klappe zu – und dann begann die eigentliche Arbeit. Denn der Kunde hat­te gle­ich am Tele­fon gesagt: „Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“ Das bedeutete für mich: Klo­nen statt Neuin­stal­la­tion. Hun­dert­mal gemacht, hun­dert­mal dabei geschwitzt – denn irgen­deine Über­raschung find­et sich fast immer.

Das Foto zeigt ein geöffnetes Medion Akoya-Notebook während der abschließenden Modernisierung des Systems. Auf dem Display ist deutlich der Installationsbildschirm von Windows 11 zu erkennen. Die großflächige blaue Oberfläche trägt die Überschrift „Windows 11 wird installiert“, darunter informiert Microsoft darüber, dass der PC mehrfach neu gestartet wird und der Installationsvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der Fortschritt bereits bei 28 % abgeschlossen. Im unteren Bereich des Fensters befindet sich die Schaltfläche „Abbrechen“, während der Mauszeiger mittig auf dem Bildschirm zu sehen ist. Das Notebook steht auf einem hellen Holztisch vor einem Fenster. Durch die Fensterscheibe ist unscharf der Außenbereich mit einem Geländer und grüner Vegetation zu erkennen. Das natürliche Tageslicht sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsplatzes. Das Display wird von einem schwarzen Gehäuserahmen eingefasst, in dessen oberem Bereich sich die integrierte Webcam befindet. Unterhalb des Bildschirms ist das Medion-Logo sichtbar. Die Tastatur nimmt den unteren Teil des Fotos ein und zeigt die für diese Notebook-Generation typische vollständige Funktionstastenreihe sowie einen separaten Nummernblock. Links und rechts führen mehrere angeschlossene Kabel aus dem Bild heraus. Rechts ist unter anderem das Netzteil angeschlossen, sodass während des Upgrades eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet ist – eine wichtige Voraussetzung bei umfangreichen Betriebssystemaktualisierungen. Technisch dokumentiert das Foto den letzten großen Arbeitsschritt der Modernisierung. Bereits zuvor wurde die ursprüngliche, fehlerhafte Toshiba-Festplatte gegen eine neue Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte ausgetauscht. Anschließend erfolgte kein Neuaufsetzen des Rechners, sondern ein vollständiges Klonen des bestehenden Datenträgers. Dadurch wurden Windows 10, sämtliche installierten Programme, Benutzerkonten, Dokumente und individuellen Einstellungen sektorweise auf die neue SSD übertragen. Nach Abschluss des Klonvorgangs startete das Notebook zunächst ganz normal wieder mit seinem bisherigen Windows-10-System – nun allerdings bereits von der deutlich schnelleren SSD. Erst auf dieser Grundlage wurde das Windows-11-Inplace-Upgrade durchgeführt. Genau dieses Vorgehen gilt als die saubere und empfohlene Methode, wenn ein bestehendes System modernisiert werden soll, ohne die Arbeitsumgebung des Kunden zu verändern. Beim Inplace-Upgrade wird das vorhandene Windows nicht gelöscht, sondern direkt auf die neue Version aktualisiert. Programme, Benutzerdaten, Drucker, Netzwerkeinstellungen sowie individuelle Konfigurationen bleiben dabei erhalten. Der Anwender findet nach Abschluss der Installation seine gewohnte Arbeitsumgebung nahezu unverändert vor – lediglich das Betriebssystem wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld bietet dieses Verfahren erhebliche Vorteile. Viele Unternehmen nutzen über Jahre gewachsene Softwareumgebungen mit branchenspezifischen Anwendungen, individuell eingerichteten E-Mail-Konten, gespeicherten Browserdaten und zahlreichen persönlichen Einstellungen. Eine vollständige Neuinstallation würde nicht nur deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch das Risiko bergen, einzelne Programme oder Konfigurationen zu übersehen. Durch die Kombination aus SSD-Upgrade, Datenträgerklon und anschließendem Windows-11-Inplace-Upgrade bleibt dagegen die komplette Arbeitsumgebung erhalten, während gleichzeitig sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Im konkreten Fall war dieser Schritt besonders wichtig, weil Windows 10 seit dem 14. Oktober 2025 keine regulären Sicherheitsupdates mehr erhält. Nachdem die Hardwareprobleme durch den Austausch der defekten Festplatte beseitigt worden waren, sorgte das Inplace-Upgrade dafür, dass das Notebook nicht nur wieder schnell arbeitete, sondern auch langfristig mit einem weiterhin unterstützten Betriebssystem betrieben werden konnte. Das Ergebnis war ein modernisiertes System, das sich für den Kunden praktisch genauso anfühlte wie zuvor – nur deutlich schneller, zuverlässiger und sicherer. Computerheld Linz Juli 2026

Zu guter Let­zt blieb noch das Win­dows-Prob­lem. Ein Geschäft­srech­n­er mit E‑Mail-Pro­gramm, Brows­er und Office-Anwen­dun­gen baut im Laufe eines Arbeit­stages mehrere Tausend Inter­netverbindun­gen² auf. Gle­ichzeit­ig wird die E‑Mail-Adresse eines renom­mierten Bäck­ers regelmäßig mit Phish­ing-Mails und anderen Betrugsver­suchen bom­bardiert.

  • Genau hier set­zt der bere­its erwäh­nte Gedanke hin­ter „Win­dows as a Ser­vice“ an. Microsoft entwick­elt Win­dows kon­tinuier­lich weit­er und schließt laufend neu ent­deck­te Sicher­heit­slück­en.

Voraus­set­zung dafür ist allerd­ings eine noch unter­stützte Win­dows-Ver­sion. Seit dem 14. Okto­ber 2025 bedeutet das: Nur Win­dows 11 erhält weit­er­hin kosten­lose Sicher­heit­sup­dates. Also gab es zum Abschluss noch zwei Win­dows-Inplace-Upgrades.

🐧 Lin­ux eine Option?
Manche Kun­den reagieren lau­nisch, wenn wir sie auf die Risiken eines ver­al­teten Betrieb­ssys­tems hin­weisen. Dabei sehen wir im Arbeit­sall­t­ag regelmäßig, wie schnell nicht mehr unter­stützte Win­dows-Ver­sio­nen kom­pro­mit­tiert wer­den kön­nen. Nutzt jemand seinen Com­put­er auss­chließlich zum Sur­fen, für E‑Mails und Office-Anwen­dun­gen, empfehlen wir Ubun­tu oder Lin­ux Mint. Im Fall des Bäck­ers war das jedoch keine Option. Ein spezieller Etiket­ten­druck­er sowie der Raif­feisen TAN-Gen­er­a­tor macht­en den Umstieg auf Lin­ux unmöglich. Unab­hängig davon empfehlen wir in einem geschäftlichen Umfeld grund­sät­zlich Win­dows – allerd­ings stets in ein­er aktuellen und noch unter­stützten Ver­sion.

💻 Lap­top langsam?

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Ref­eren­zen:

¹Ra­dio Bre­mer­haven: Alter VOX Wer­be­block Nachts: 0190-Num­mern. youtube.com (07/2026).
²Vet­ter, Sascha: Sniffnet unter Ubun­tu: Welche Verbindun­gen baut das Sys­tem auf – und warum Phish­ing dabei eine größere Rolle spielt als Mal­ware. pinguin.gws2.de (07/2026).