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Gaming-PC Aufbau in Linz: Spontane Mission mit FX-8350, RGB & viel Chai

Der Linz­er Herb­st 2025 brachte vor allem Druck­er-Ein­rich­tun­gen und Win­dows-11-Upgrades – nüchtern­er als der Blick von der Grot­ten­bahn auf die Donaus­tadt bei Niesel­re­gen. Alles Rou­tine … bis das Hot­line-Tele­fon klin­gelte.


Ich 🎙️ (mit zärtlich­er Frauen­stimme): „Com­put­er­held Linz, hal­lo!“

Kunde 🧑‍💻: „Ja, Berat hier — Bru­da, du musst mir PC baun.“

Ich (in Gedanken) 💭: „Wenn das schon wieder so los­ge­ht … gle­ich abwinken.“

Berat ➡️: „Schau, Kuzen hat mir alles gebracht. Du musst kom­men, bauen, und machst du Leucht­teile rein — wie richtiger Gam­ing-PC.“

Ich 🧩: „Ja …“ (ich komme kaum zu Wort)

Berat 🚚: „Wenn du gebaut hast, machst du Win­dows 11 drauf. Kol­lege war schon bei euch. Teile vom Kuzen sind älter, aber war bei Kol­lege auch. Wann hast du Zeit, Bru­da? Kannst du heute noch Bul­gar­iplatz kom­men? Geld kein Prob­lem.“


Realtalk: In den aller­meis­ten Fällen nehme ich solche Aufträge nicht an – zumin­d­est nicht von Neukun­den. Aber ob’s an mein­er Aben­teuer­lust lag oder ein­fach am leg­endären „Bruda“-Vibe: 45 Minuten später stand ich mit meinem Tech­niker vor der Tür, um uns das Ganze ein­mal live anzuse­hen. Ganz ehrlich: Mein Kol­lege war in erster Lin­ie als Body­guard gedacht. Im Nach­hinein völ­lig unnötig – Berat sah nicht nur aus wie Drob Dynam­ic, er war auch min­destens genau­so sym­pa­thisch. Und während wir uns umsa­hen, erblick­ten wir im Wohnz­im­mer einige Frauen, die völ­lig ver­tieft in eine türkische Serie waren.

Das erste Foto der Serie zeigt das ASRock 980DE3/U3S3 Mainboard in Nahaufnahme, bestückt mit einem AMD FX-8350 Prozessor und einem massiven Alpenföhn Tower-Kühler. Der Kühler dominiert das Bild mit seinem mattschwarzen 120-mm-Lüfter und den charakteristischen gebogenen Rotorblättern, die an die „Wing Boost“-Serie erinnern. Die feinen Aluminiumlamellen des Kühlkörpers bilden im Hintergrund eine fast architektonische Struktur – klar, symmetrisch und funktional. Man sieht deutlich die solide Verschraubung des Kühlers mit der Backplate, ebenso die typischen AM3+ Halterungen. Der Lüfter ist über einen PWM-Stecker mit dem Mainboard verbunden, das an den Aufdruck „CPU_FAN1“ angeschlossen ist. Rechts daneben erkennt man die silbernen Spulen und Kondensatoren der Spannungsversorgung – typische Bauteile der ASRock-Plattform, die für ihre Langlebigkeit bekannt ist. Im Hintergrund sind außerdem zwei RAM-Module (ADATA DDR3) sichtbar, grün mit blauen Heatspreadern – klassische Standardmodule aus der Zeit um 2012. Das Gesamtbild wirkt wie eine Momentaufnahme aus der Werkstatt: technisch präzise, minimalistisch und mit warmer Lichtstimmung. Der leichte Farbfilter erzeugt einen weichen Braunton, der Metallreflexe abdämpft und die Aufnahme fast analog wirken lässt. Auffällig ist der Staub auf den Lüfterblättern – nicht als Makel, sondern als Zeichen echter Nutzung. Es zeigt, dass dieser Kühler bereits viele Betriebsstunden hinter sich hat und dennoch funktioniert. Genau das spiegelt den Geist dieses Projekts wider: alte Hardware, aber unverwüstlich. Diese Fotografie wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) aufgenommen und veröffentlicht. Sie dokumentiert damit den Ausgangszustand des Systems, bevor der komplette Neuaufbau begann. Ihre Aufnahme betont nicht Glanz oder Perfektion, sondern Realität – Technik, wie sie auf dem Arbeitstisch tatsächlich aussieht. Erstveröffentlichung Oktober 2025

In Berats Zim­mer angekom­men, suchte ich zunächst nach der ver­sproch­enen Gam­ing-PC-Hard­ware, die ich zusam­men­bauen sollte. Statt glänzen­der RGB-Kom­po­nen­ten fand ich allerd­ings ein ehrwürdi­ges ASRock 980DE3/U3S3 Main­board mit einem AMD FX-8350 samt Alpen­föhn-Küh­ler. „Immer­hin 16 GB RAM“, dachte ich mir und musste grin­sen – ein echt­es Retro-Relikt aus 2011. Kurz darauf schick­te ich meinen „Body­guard“ zu einem anderen Auf­trag – die Stim­mung war friedlich, der Tee roch schon im Flur. Wenig später kam eine junge Frau here­in, nick­te fre­undlich und stellte ein Tablett mit Schwarz­tee (Chai), Milch, Zuck­er, Kinder Schoko-Bons und diversen Kon­fek­ts auf den Schreibtisch.

Ich: „Danke, sehr lieb.“ ☕

Berat: „(Irgend­was auf Türkisch).“ 😄

Frau: „(lacht ver­stohlen).“ 😅

Unter dem liebevoll gedeck­ten Schreibtisch stand ein etwas abgewet­ztes, aber stolzes blaues ATX-Gehäuse. Darin – zu mein­er Über­raschung – ein Pla­ti­max High-End-Net­zteil. Da steckt mehr Pow­er drin, als so manch­er denkt.

Das Foto zeigt das geöffnete Innere eines Desktop-PCs während des Neuaufbaus. Im oberen linken Bereich ist ein schwarzes Platimax-Netzteil zu sehen – ein hochwertiges High-End-Netzteil, das selbst für moderne Systeme mehr als ausreichend Leistung bietet. Der Name „Platimax“ ist auf dem Gehäuse klar erkennbar. Die Verkabelung führt sauber vom Netzteil aus in Richtung Mainboard-Bereich, wobei die roten SATA-Kabel sowie die schwarz-gelb ummantelten Stromleitungen geordnet nach rechts verlaufen. Die Aufnahme zeigt deutlich den noch unbestückten Innenraum des blauen ATX-Gehäuses. Das Mainboard wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingebaut, wodurch man den lackierten Stahlboden des Gehäuses mit den typischen Montagesockeln und Kabelführungen erkennen kann. Besonders auffällig ist der blaue Farbton des Mainboard-Trays, der durch den warmen Weißlicht-Filter des Fotos leicht goldorange reflektiert. Diese Tonung verleiht dem Bild eine fast nostalgische Werkstatt-Ästhetik – industriell, ehrlich und technisch klar strukturiert. Die Kabelführung wirkt bereits vorbereitet: Frontpanel-Stecker (Power, Reset, USB, Audio) liegen sortiert bereit, die SATA-Kabel sind für Laufwerke verlegt, und die 24-Pin-Hauptversorgung sowie CPU-Power-Leitung sind nach rechts geführt. Das spricht für eine systematische, ordentliche Arbeitsweise. Der PC wurde offensichtlich gründlich gereinigt, denn Staubablagerungen fehlen vollständig. Technisch betrachtet handelt es sich um ein älteres, aber sehr robustes Setup, das im Zuge des Projekts mit einem AMD FX-System bestückt wurde. Das Platimax-Netzteil ist in dieser Kombination fast überdimensioniert – ein Zeichen dafür, dass hier Qualität und Langlebigkeit wichtiger waren als reine Effizienzoptimierung. Auffällig ist zudem, dass das Gehäuse noch über klassische 5,25"-Schächte und einen großen, perforierten Bereich im unteren Segment verfügt – typische Merkmale von Tower-Gehäusen aus den frühen 2010er Jahren. Das Foto selbst vermittelt eine ruhige, technische Atmosphäre: Es dokumentiert den Zwischenstand eines echten Handwerksmoments – keine gestellte Werbeaufnahme, sondern ehrliche Technikarbeit in Aktion. Die Aufnahme wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) gemacht und veröffentlicht. Der verwendete Filter hebt Kontraste und Farbtemperaturen leicht an, was dem Foto einen warmen Werkstattcharakter gibt. Dadurch wirken Metallflächen lebendiger und Kabelstrukturen plastischer. Veröffentlicht im Oktober 2025

Berat goss zwei Tassen Tee ein und erzählte während­dessen von sein­er kleinen Schwest­er – ger­ade 15, Schü­lerin an der Poly­tech­nis­chen Schule und laut ihm „ständig Stress mit Jungs und Lehrer“. Er lächelte stolz, reichte mir eine Tasse, dazu Milch und Zuck­er, und legte los:

Berat: „Das Main­board baust du hier rein. Aber machst du schön, also Kabel aufräu­men und so.“

Berat: „Wenn du hast gemacht, hole ich im Keller die Leucht­teile für Gam­ing-PC.“ 💡

Berat: „Später kommt Kuzen und bringt Grafikkarte. Dann machst du Win­dows 11 drauf und fer­tig.“ 🖥️

Ich nahm einen Schluck Tee, stellte die Tasse ab und grin­ste.

Ich: „Okay, zwei Sachen. Wenn du LED-Lüfter hast, brauch ich die gle­ich – die müssen vor dem Main­board rein. Und eigentlich wollte ich nur mal schauen … deine Pla­nung klingt, als wär ich jet­zt die näch­sten fünf Stun­den hier.“ 😅

Berat: „Bru­da, was hast du Stress?! Jet­zt bist du hier. Machst du wie lange du willst, ich bezahl. LED-Sachen hole ich, sind im Keller. Wartest du kurz.“

Ich: „Warum nennst du mich immer Bru­da, man?!“ 🤨

Berat: „Is Gewöh­nung, sor­ry.“ 😬

Ich: „Okay, wenn du das so machen willst – let’s go!“ 🚀

Ich so gebaut – er so fern gese­hen. Ich so: „Danke für den guten Tee.“ Er so: „Gern geschehn.“ (Probs an Eins Zwo.) Als ich den XK-00023 ARGB-Hub in Hän­den hielt, musste ich kurz an einen Artikel über die „Temuisierung Europas“ denken. Aber was soll ich sagen – das Ding ist ein­fach geil.

Das Foto zeigt den fertig verkabelten Innenraum eines Desktop-PCs, aufgenommen im Verlauf des Projekts „Berats Gaming-PC“. Im Zentrum des Bildes liegt das Herzstück der Beleuchtung: ein ARGB-Hub aus dem Online-Marktplatz TEMU, Modell XK-00023, samt passender Fernbedienung. Der Hub ist ein günstiger, aber vielseitiger Controller für adressierbare RGB-Komponenten (5 V 3-Pin), der sowohl PWM-Lüftersteuerung als auch ARGB-Synchronisierung über eine Fernbedienung ermöglicht. Rechts im Vordergrund ruht die typische flache, weiße Kunststoffeinheit des Hubs mit klar beschrifteten Anschlüssen („PWM“, „ARGB“, „IN“, „OUT“). Obenauf liegt die schwarze Infrarot-Fernbedienung, deren bunte, kreisförmige Tasten für Farbe, Effektgeschwindigkeit und Helligkeit stehen. Durch diese Kombination kann selbst ein älteres Mainboard ohne native RGB-Unterstützung mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet werden – ein Paradebeispiel für die pragmatische Kreativität, die im Projekt umgesetzt wurde. Links im Bild erkennt man deutlich den AMD FX-8350 Prozessor unter einem massiven Tower-Kühler mit schwarzem 120-mm-Lüfter, daneben das bewährte ASRock 980DE3/U3S3 Mainboard. Der großflächige Aluminium-Kühlkörper zeigt, dass hier auf Stabilität statt Show gesetzt wurde – der visuelle Akzent kommt vom ARGB-System. Darüber, im oberen Bereich des Fotos, befindet sich das Platimax-Netzteil, das schon im vorherigen Arbeitsschritt zu sehen war. Die roten Modularanschlüsse und der große Lüfter deuten auf ein hochwertiges, hocheffizientes Netzteil hin, das dem System eine stabile Spannungsversorgung garantiert. Das Kabelmanagement ist strukturiert: schwarze Sleeve-Kabel, sauber geführt, ohne übermäßige Unordnung. Der fotografische Stil ist typisch für Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz): technisch klar, sachlich ausgeleuchtet, aber mit warmer Lichttemperatur, die die metallischen Oberflächen und die weißen Kunststoffelemente harmonisch wirken lässt. Der Fokus liegt präzise auf dem TEMU-Hub und der Fernbedienung – als Symbol für die Verbindung von Low-Budget-Zubehör und professioneller Handwerksarbeit. Technisch interessant ist hier vor allem, dass der ARGB-Hub unabhängig vom Mainboard arbeitet. Er wird über SATA-Power gespeist, die Signale laufen über eine kleine IR-Empfangseinheit, sodass man Lichtfarben und Effekte selbst auf älterer AM3+-Hardware steuern kann. Das ist eine clevere Lösung für Systeme, die ursprünglich nie für ARGB ausgelegt waren. Erstveröffentlichung Oktober 2025

Nach rund 90 Minuten war die Hard­ware sauber ver­baut, Kabel gem­an­aged und alles ordentlich ver­schraubt.

Ich: „Schaust du kurz wegen der LED-Lüfter?“

Berat: „Nii­i­ice Bru­da!“ 🤩

Ich: „Ja, also hier vorne saugen – hin­ten blasen.“ 😏

Berat: (schmeißt sich weg vor Lachen). 😂

Ich: „Wo willst du den ARGB-Hub haben?“

Berat: „Bru­da, der leuchtet auch! Mach vorne, dass er durch Glas scheint.“

Plöt­zlich klin­gelte es – und keine zwei Sekun­den später stand ein ander­er Typ mit einem Paket im Zim­mer.

Berat: „Das ist mein Kuzen, bringt Grafikkarte.“

Kuzen: „Selam Abla.“ 🙋‍♂️

Ich: „? … Hi.“

Wenig später kam Berats Schwest­er wieder – dies­mal mit einem Tablett voller Pide mit Spinat und frischem Tee.

Berat: „Komm, wir essen, dann kannst du weit­er­ma­chen.“

Ich: „Wie du meinst.“

Nach dem Essen zock­ten die Jungs Playsta­tion und ich kon­nte in Ruhe weit­er­bauen. Richtig unge­wohnt – nor­maler­weise sitzen mir die Kun­den bildlich gesprochen auf dem Schoß.

Das Foto zeigt das fertig montierte Innenleben des überarbeiteten Systems, aufgenommen nach dem Einbau und der Aktivierung der neuen RGB-Komponenten. Die Aufnahme ist leicht von oben schräg gemacht und zeigt eindrucksvoll die Ausleuchtung des Gehäuseinneren durch den aktiven TEMU-ARGB-Hub, der in der Bildmitte platziert ist. Der ARGB-Hub, Modell XK-00023, bildet hier das visuelle Zentrum. Das leuchtende, Y-förmige Muster auf seiner Oberfläche hebt sich hellweiß vom dunklen Gehäusehintergrund ab. Die Kabelanschlüsse sind sauber geführt, mehrere PWM- und ARGB-Stränge verlaufen symmetrisch in verschiedene Richtungen – ein klarer Hinweis auf präzises Kabelmanagement. Der Hub selbst ist auf einer flachen Montageebene befestigt, sodass er durch das Seitenfenster sichtbar bleibt – eine bewusste Entscheidung, um die Beleuchtung als Designelement einzusetzen. Links oben im Bild erkennt man den großen Tower-CPU-Kühler, der den AMD FX-8350 abdeckt. Direkt dahinter arbeitet das Platimax-Netzteil mit schwarzem Lüftergitter und markantem Schriftzug. Der 120-mm-Gehäuselüfter im Hintergrund sorgt für den Abluftstrom und wird durch das ARGB-Licht sanft akzentuiert. Die gesamte Szene wirkt wie eine Mischung aus klassischem PC-Bau und moderner Gaming-Ästhetik – funktional, aber mit klarer visueller Note. Die Farbtemperatur des Fotos ist kühl gehalten. Der blaue LED-Schein dominiert und erzeugt ein beinahe futuristisches Werkstatt-Ambiente. Die Schwarz-, Silber- und Blautöne des Innenraums reflektieren das Licht, wodurch Kabel und Metallstrukturen plastisch hervortreten. Der Effekt ist technisch, klar und gleichzeitig atmosphärisch – so, als würde der PC leise atmen. Die Aufnahme stammt von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz), die auch alle vorangegangenen Projektbilder dokumentiert hat. Ihre fotografische Handschrift ist deutlich erkennbar: exakte Ausrichtung, kontrollierte Tiefenschärfe und gezielter Einsatz von Umgebungslicht statt künstlicher Überbelichtung. Das Resultat wirkt nicht gestellt, sondern authentisch – wie ein Werkstattmoment, eingefangen im richtigen Augenblick. Erstveröffentlichung Oktober 2025

Ich hätte den ARGB-Hub und die Lüfter zwar lieber far­blich abges­timmt (weiß oder schwarz) bestellt, aber Berat hat­te gemis­cht – und über­raschen­der­weise sah das am Ende richtig cool aus. 😎

Ich: „Berat, passt das so?“

Berat: „Çüş Bru­da!!! Ja man, so soll es sein!“ 🤯✨

Kuzen machte das Licht aus – und plöt­zlich standen neben der Schwest­er noch zwei weit­ere Frauen im Zim­mer, alle rede­ten durcheinan­der und freuten sich. Es fehlte nur noch, dass sie sich an den Hän­den hiel­ten und Halay tanzten. 💃🕺

Ich (in Gedanken): „So viel Aufre­gung für Shab­by Chic.“ 🤭

Berat zu Schwest­er: (Irgend­was auf Türkisch). 🇹🇷

Berat: „Rauchst du Schis­cha?“

Ich: „Öhm … nein.“

Berat: „Aber Kaf­fee magst du?“

Ich: „Ja!“

Berat: „Kommst du, kommst du!“

Wir saßen dann alle im Wohnz­im­mer – vielle­icht neun bis elf Leute. Ich trank Mok­ka und aß Kekse, während andere Schis­cha raucht­en.

Berat: „Schaffst du noch Win­dows 11 zu instal­lieren oder bist du müde?“

Ich (in Gedanken): „In Anwe­sen­heit sein­er Fam­i­lie spricht Berat plöt­zlich akzent­freies Deutsch – ganz ohne das Bru­da-Prä­fix.“ 🤔

Ich: „Wenn’s eine SSD ist, geht sich Win­dows 11 Neuin­stal­la­tion noch aus.“

Berat: „Hab ich dir noch gar nicht gegeben? Achso, ja ist SSD.“

Also auf zur Tat – und in kaum 20 Minuten war Win­dows 11 Pro frisch instal­liert.

Das gezeigte Bild stammt aus dem Diagnose-Tool Speccy, das Systeminformationen und Temperaturen in Echtzeit anzeigt. Man sieht das übersichtliche Hauptfenster unter Windows 11 Pro (64-bit), in dem mehrere Hardwarekomponenten samt Temperaturwerten gelistet sind. 🧠 Systemübersicht im Detail: Betriebssystem: Windows 11 Pro 64-bit – bemerkenswert, denn das System läuft auf Hardware, die offiziell nicht von Microsoft für Windows 11 unterstützt wird. Kein Secure Boot, kein TPM 2.0, und eine CPU aus der FX-Serie – laut Microsoft eigentlich „End of Support“. Trotzdem läuft’s: sauber, stabil und performant – ein klassischer Computerheld-Move. 💪 CPU: AMD FX-8350, Codename Vishera, gefertigt in 32-nm-Technologie. Acht Kerne, Basis-Takt 4,0 GHz, TDP 125 W – ein echter Hitzkopf aus der Bulldozer-Ära. Umso erstaunlicher: Temperatur nur 21 °C im Idle-Zustand! Das deutet auf ein perfekt gereinigtes Kühlsystem, frische Wärmeleitpaste und einen effizienten Luftstrom (siehe „Saugen-Blasen-Konzept“) hin. RAM: 16 GB Dual-Channel DDR3, getaktet mit 667 MHz (entspricht effektiv 1333 MHz) bei 9-9-9-24 Timings. Solide Werte für ein 2011er-System – genug für Multitasking, Office, Bildbearbeitung oder gemütliches Zocken klassischer Titel. Mainboard: ASRock 980DE3/U3S3, Sockel AM3+, Mainstream-Board aus der FX-Ära mit SATA 3 und USB 3.0. Temperatur: 31 °C – stabil, kein Hitzestau, was auf gute Gehäusebelüftung und korrekt positionierte Lüfter hinweist. Grafikkarte: AMD Radeon R9 200 Series (ASUSTeK) mit 4 GB VRAM, angeschlossen an ein 1080p-Display bei 59 Hz. Temperatur: 28 °C – ebenfalls exzellent, da R9-Modelle im Idle häufig bei 40 °C liegen. Auch hier wirkt das optimierte Lüftungskonzept und die saubere Verkabelung. 💬 Interpretation: Dieses Screenshot ist ein Paradebeispiel für das, was der Computerheld Linz aus älteren Systemen herausholen kann. Ein über zehn Jahre altes Setup mit FX-CPU und DDR3-RAM, das offiziell nicht Windows 11-fähig ist, läuft hier völlig entspannt bei Temperaturen, von denen so mancher moderner Ryzen nur träumen kann. Das System zeigt: ➡️ Mit Know-how, sauberem Airflow, passender Wärmeleitpaste und sorgfältiger Konfiguration ist alte Hardware längst kein Schrott. ➡️ Windows 11 auf unsupported Hardware? Kein Problem – Computerheld hat geregelt. Oktober 2025

Dank meines aus­gek­lügel­ten „Saugen-Blasen-Konzepts“ lief der betagte AMD FX-8350 im Idle mit ger­ade ein­mal 21 °C. Berat ehrte das mit einem weit­eren laut­starken „Çüş Bru­da!“ 😂🔥 Ins­ge­samt dauerte dieser Spon­tanein­satz über sechs Stun­den – aber es war mein bis­lang entspan­ntester Auf­trag in mein­er ganzen Com­put­er­held-Ära. Ich ver­ließ die Woh­nung satt, zufrieden und ziem­lich kugel­rund – und auch finanziell hat sich das Aben­teuer bei Berats Fam­i­lie mehr als gelohnt. 💸❤️

PC’n Opel Cor­sa gibi mi çalışıy­or? 🚗💨 O zaman onu BMW 5 Serisi’ne dönüştür­menin zamanı gel­di — altı­na biraz ışık, içine biraz güç, üstüne de Win­dows 11 ya da Lin­ux Mint koyarız.
Com­put­er­held Linz gelir, toplar, kurar ve öyle ayarlar ki, sen bile şaşırırsın. İstersen beni Bru­da diye de çağır, sorun değil. 😉
📞 +43 681 842 00111 – Hemen arayıp ran­de­vu al.

👉 „Abla gel­di, PC uçtu. Şim­di RGB yanıy­or, FPS fışkırıy­or!“ – Berat 🇹🇷

Linux in Linz: Sicher unterwegs mit Ubuntu & Mint

Wer in Linz ein Lin­ux-Sys­tem instal­lieren oder betreuen lassen will, lan­det unweiger­lich bei Com­put­er­held — das ist Fakt. Entsprechend oft geben wir Auskun­ft über unixähn­liche Betrieb­ssys­teme. Die Stan­dard­frage lautet dabei: „Was kann man mit Lin­ux eigentlich machen?“ — und ehrlich gesagt: Das aus­führlich zu erk­lären ist müh­sam. Viel ein­fach­er ist es, die typ­is­chen Lin­ux-Kun­den von Com­put­er­held vorzustellen. Davon gibt es näm­lich genau zwei Grup­pen — bei­de fast immer mit Note­books unter­wegs. Kein Zufall: Die meis­ten brin­gen ältere Win­dows-Lap­tops, welche die Kom­pat­i­bil­ität­sprü­fung für Win­dows 11 nicht mehr beste­hen.

Das Foto zeigt die Unterseite eines weißen Lenovo Yoga 700 Laptops, der verkehrt herum auf einem dunklen Holztisch liegt. Man sieht deutlich die vielen Lüftungsschlitze, die dafür sorgen, dass das Gerät beim Arbeiten nicht überhitzt, sowie mehrere kleine Schrauben, mit denen die Bodenplatte befestigt ist. Links unten befinden sich zwei schmale Schlitze, vermutlich für die Lautsprecher. Auffällig ist eine ovale Stelle an der Unterkante, wo einmal ein Gummifuß geklebt hat, der mittlerweile abgegangen ist – dort sind nur noch Klebereste zu sehen. In der Mitte auf der rechten Seite klebt ein länglicher Lenovo-Aufkleber mit allerlei technischen Angaben, Modellnummern und Symbolen. Besonders ins Auge fällt ein kleiner quadratischer Aufkleber mit dem Windows-Logo, auf den im Foto ein orangefarbener Pfeil zeigt. Dieser Aufkleber weist darauf hin, dass das Gerät ursprünglich mit Windows ausgeliefert wurde. Da der Lenovo Yoga 700 allerdings zu alt für Windows 11 ist, wird er nun mit Ubuntu betrieben, einem freien Linux-Betriebssystem. Foto von Computerheld Linz - September 2025

Kunde: „Mei Lap­top is z’oid, i dat mi für Lin­ux inter­essieren. Wos konn i damit eigentlich owi?“

Ich: „Für Sie kommt Ubun­tu infrage. Ein freies Äquiv­a­lent zu Win­dows.“

Damit ist die Sache eigentlich ein­deutig: Wer kein Adobe Pho­to­shop benötigt, kann prob­lem­los zu Ubun­tu wech­seln — das gilt genau­so für Gamer. Die zweite Kun­den­gruppe unter den Lin­ux-Enthu­si­as­ten in Linz beste­ht aus sicher­heits­be­wussten Men­schen, die sehr genau wis­sen, was sie wollen.

Kunde: „Sei­ds ihr de, de in Linz des Lin­ux mochn?“

Ich: „Richtig, in Sachen Pin­guin sind wir Uni­ver­sal­gelehrte!“

Kunde: „Dann hätt i gern des neich­ste Lin­ux Mint, glei mit AES-256 XTS (LUKS2) ver­schlüs­selt. A Fire­wall mit Ober­fläche und VPN richt’s ma aa ei?“

Ich: „Yes, wir machen Wind­scribe oder Cyberghost (Open­VPN).“

Kunde: „Des Zwoate.“

Das Foto zeigt denselben Laptop wie zuvor: einen aufgeklappten Lenovo Yoga 700, der draußen – offenbar am Balkon oder vor einem Fenster – auf einer Leiste steht. Im Hintergrund sieht man eine grüne Rasenfläche, herbstlich gefärbte Büsche und geparkte Autos; links ragt ein orange-weißer Leitkegel ins Bild. Der Rechner ist hellsilbern, mit schwarzer Displayblende (links oben das „lenovo“-Logo) und einer schwarzen Chiclet-Tastatur. Unter der Tastatur sitzt ein großes Touchpad, rechts unten kleben einige Zier-/Feature-Sticker sowie das Modellabzeichen „LENOVO YOGA 700“. Auf dem Bildschirm ist der Startdialog von Linux Mint 22.2 zu sehen: ein dunkler Hintergrund mit einer hellgrünen Eingabeleiste und dem Text „Please unlock disk sda3_crypt“. Darunter wird per kleines Tastatur-Symbol „at“ angezeigt – die Tastaturbelegung ist also schon beim Booten auf Österreichisch gestellt. Dieser Bildschirm erscheint, weil das System vollverschlüsselt ist (LUKS2 mit AES-256-XTS): Erst nach Eingabe der Passphrase wird die Festplatte entschlüsselt und das eigentliche Linux Mint hochgefahren. Das Foto dokumentiert damit sehr anschaulich, dass der Yoga 700 zwar zu alt für Windows 11 ist, aber mit Linux Mint 22.2 souverän läuft – und das gleich mit sauber eingerichteter Vollverschlüsselung bereits vor dem Systemstart. Eingerichtet von Computerheld Linz

Lin­ux Mint ist der kleine Brud­er von Ubun­tu. Für Gamer und Stream­er taugt es zwar nicht, dafür lässt sich die Dis­tri­b­u­tion in eine echte Fes­tung ver­wan­deln: Die Sys­tem­fest­plat­te kann mit AES-256 XTS (LUKS2) ver­schlüs­selt wer­den – so sind alle Dat­en selb­st bei Note­book-Dieb­stahl sich­er. Eine ein­gerichtete Soft­ware-Fire­wall schützt zusät­zlich, ger­ade wenn man viel in öffentlichen WLANs von Hotels, Unis oder Cafés unter­wegs ist. Und mit einem VPN-Dienst lässt sich der gesamte Daten­verkehr ver­schleiern, sodass wed­er der Betreiber des WLANs noch der heimis­che Inter­ne­tan­bi­eter nachvol­lziehen kön­nen, welche Dien­ste genutzt wer­den.

Der Splitscreen zeigt oben die Systeminfo von Linux Mint und unten die VPN-Einstellungen. Im oberen Ausschnitt ist das Info-Fenster von Mint geöffnet: Als Betriebssystem steht Linux Mint 22.2 Cinnamon (mit Pfeil markiert), die Cinnamon-Version 6.4.8, der Linux-Kernel 6.14.0-29-generic, ein Intel Core i7-6500U @ 2.50 GHz (2 Cores), 7.7 GiB RAM, eine 128-GB-Festplatte sowie die integrierte Intel Skylake GT2 / HD Graphics 520. Als Fenstersystem läuft X11. Unten im Fenster gibt es die Buttons „Systeminformationen hochladen“ und „In Zwischenablage kopieren“. Diese Hälfte dokumentiert also, auf welcher Basis die Maschine läuft: ein älterer Skylake-Laptop mit aktueller Mint-Installation. Im unteren Ausschnitt sieht man das Netzwerk-/VPN-Panel von Cinnamon. Links die Liste der Verbindungen mit WLAN, openvpn (GER) VPN (blau markiert und mit Pfeil hervorgehoben) und openvpn (USA) VPN. Rechts die Detailansicht zum ausgewählten Profil: Status „Nicht verbunden“, VPN-Verbindungstyp: openvpn, Gateway: 87-1-de.cg-dialup.net:443 und Benutzername: Computerheld. Oben rechts ist der Schiebeschalter grau – die Verbindung ist also noch aus. Das Schloss-Icon zeigt, dass es sich um eine VPN-Verbindung handelt. Was passiert: Sobald der Schalter aktiviert wird, baut der Rechner einen OpenVPN-Tunnel zum angegebenen Gateway auf (TLS-Handshake, Authentifizierung, Zuweisung einer virtuellen IP). Danach läuft der gesamte Datenverkehr standardmäßig über das tun0-Interface durch den verschlüsselten Tunnel; nach außen wirkt die Verbindung, als käme sie aus Deutschland (GER-Profil) bzw. aus den USA (USA-Profil). Das schützt in öffentlichen WLANs vor neugierigen Mitlesern, kaschiert die genutzten Dienste gegenüber Hotspot-Betreiber und Provider und kann Geo-Sperren der Streaming-Anbieter umgehen. Schlägt die Verbindung fehl, sind typische Ursachen falsche Zugangsdaten/Zertifikate, ein blockierter Port 443, ein offline Gateway oder schlicht keine aktive Internetverbindung. Bei Erfolg würde der Status auf „Verbunden“ springen und der Schalter grün werden. Computerheld Linz - September 2025

Außer­dem bringt Lin­ux Mint bere­its eine bre­ite Palette an Mul­ti­me­dia-Codecs mit. Dadurch laufen YouTube, Spo­ti­fy, MP3s, MP4-Videos, DVDs und Stream­ing-Inhalte sofort — ganz ohne Zusatza­ufwand. Wer seinen Lap­top gerne für IPTV oder Stream­ing-Dien­ste nutzt, prof­i­tiert zusät­zlich von einem VPN-Dienst. Denn Plat­tfor­men wie Ama­zon Prime, Net­flix oder Dis­ney+ schränken ihr Ange­bot je nach Land ein — in Süd­ko­rea sieht man andere Filme und Serien als in Öster­re­ich. Mit einem VPN lassen sich solche Län­der­sper­ren umge­hen und der Umfang der eige­nen Stream­ing-Abos deut­lich erweit­ern.

Ubun­tu oder Lin­ux Mint? Com­put­er­held Linz küm­mert sich drum. Egal ob Sie Edward Snow­den nacheifern, Mon­tan­aBlack feiern oder das Mol­ly Salzburg betreiben — wir richt­en Ihr Lin­ux-Sys­tem pass­ge­nau nach Ihren Bedürfnis­sen ein.

📞 +43 681 842 00111 – Ter­min direkt fix­ieren.

👉 „Des Lin­ux is a Schas, oba solang ihr des mochts, geht’s eh.“ – Kun­den­mei­n­ung