Schlagwort: Windows 11 ohne UEFI

Gaming-PC Aufbau in Linz: Spontane Mission mit FX-8350, RGB & viel Chai

Der Linz­er Herb­st 2025 brachte vor allem Druck­er-Ein­rich­tun­gen und Win­dows-11-Upgrades – nüchtern­er als der Blick von der Grot­ten­bahn auf die Donaus­tadt bei Niesel­re­gen. Alles Rou­tine … bis das Hot­line-Tele­fon klin­gelte.


Ich 🎙️ (mit zärtlich­er Frauen­stimme): „Com­put­er­held Linz, hal­lo!“

Kunde 🧑‍💻: „Ja, Berat hier — Bru­da, du musst mir PC baun.“

Ich (in Gedanken) 💭: „Wenn das schon wieder so los­ge­ht … gle­ich abwinken.“

Berat ➡️: „Schau, Kuzen hat mir alles gebracht. Du musst kom­men, bauen, und machst du Leucht­teile rein — wie richtiger Gam­ing-PC.“

Ich 🧩: „Ja …“ (ich komme kaum zu Wort)

Berat 🚚: „Wenn du gebaut hast, machst du Win­dows 11 drauf. Kol­lege war schon bei euch. Teile vom Kuzen sind älter, aber war bei Kol­lege auch. Wann hast du Zeit, Bru­da? Kannst du heute noch Bul­gar­iplatz kom­men? Geld kein Prob­lem.“


Realtalk: In den aller­meis­ten Fällen nehme ich solche Aufträge nicht an – zumin­d­est nicht von Neukun­den. Aber ob’s an mein­er Aben­teuer­lust lag oder ein­fach am leg­endären „Bruda“-Vibe: 45 Minuten später stand ich mit meinem Tech­niker vor der Tür, um uns das Ganze ein­mal live anzuse­hen. Ganz ehrlich: Mein Kol­lege war in erster Lin­ie als Body­guard gedacht. Im Nach­hinein völ­lig unnötig – Berat sah nicht nur aus wie Drob Dynam­ic, er war auch min­destens genau­so sym­pa­thisch. Und während wir uns umsa­hen, erblick­ten wir im Wohnz­im­mer einige Frauen, die völ­lig ver­tieft in eine türkische Serie waren.

Das erste Foto der Serie zeigt das ASRock 980DE3/U3S3 Mainboard in Nahaufnahme, bestückt mit einem AMD FX-8350 Prozessor und einem massiven Alpenföhn Tower-Kühler. Der Kühler dominiert das Bild mit seinem mattschwarzen 120-mm-Lüfter und den charakteristischen gebogenen Rotorblättern, die an die „Wing Boost“-Serie erinnern. Die feinen Aluminiumlamellen des Kühlkörpers bilden im Hintergrund eine fast architektonische Struktur – klar, symmetrisch und funktional. Man sieht deutlich die solide Verschraubung des Kühlers mit der Backplate, ebenso die typischen AM3+ Halterungen. Der Lüfter ist über einen PWM-Stecker mit dem Mainboard verbunden, das an den Aufdruck „CPU_FAN1“ angeschlossen ist. Rechts daneben erkennt man die silbernen Spulen und Kondensatoren der Spannungsversorgung – typische Bauteile der ASRock-Plattform, die für ihre Langlebigkeit bekannt ist. Im Hintergrund sind außerdem zwei RAM-Module (ADATA DDR3) sichtbar, grün mit blauen Heatspreadern – klassische Standardmodule aus der Zeit um 2012. Das Gesamtbild wirkt wie eine Momentaufnahme aus der Werkstatt: technisch präzise, minimalistisch und mit warmer Lichtstimmung. Der leichte Farbfilter erzeugt einen weichen Braunton, der Metallreflexe abdämpft und die Aufnahme fast analog wirken lässt. Auffällig ist der Staub auf den Lüfterblättern – nicht als Makel, sondern als Zeichen echter Nutzung. Es zeigt, dass dieser Kühler bereits viele Betriebsstunden hinter sich hat und dennoch funktioniert. Genau das spiegelt den Geist dieses Projekts wider: alte Hardware, aber unverwüstlich. Diese Fotografie wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) aufgenommen und veröffentlicht. Sie dokumentiert damit den Ausgangszustand des Systems, bevor der komplette Neuaufbau begann. Ihre Aufnahme betont nicht Glanz oder Perfektion, sondern Realität – Technik, wie sie auf dem Arbeitstisch tatsächlich aussieht. Erstveröffentlichung Oktober 2025

In Berats Zim­mer angekom­men, suchte ich zunächst nach der ver­sproch­enen Gam­ing-PC-Hard­ware, die ich zusam­men­bauen sollte. Statt glänzen­der RGB-Kom­po­nen­ten fand ich allerd­ings ein ehrwürdi­ges ASRock 980DE3/U3S3 Main­board mit einem AMD FX-8350 samt Alpen­föhn-Küh­ler. „Immer­hin 16 GB RAM“, dachte ich mir und musste grin­sen – ein echt­es Retro-Relikt aus 2011. Kurz darauf schick­te ich meinen „Body­guard“ zu einem anderen Auf­trag – die Stim­mung war friedlich, der Tee roch schon im Flur. Wenig später kam eine junge Frau here­in, nick­te fre­undlich und stellte ein Tablett mit Schwarz­tee (Chai), Milch, Zuck­er, Kinder Schoko-Bons und diversen Kon­fek­ts auf den Schreibtisch.

Ich: „Danke, sehr lieb.“ ☕

Berat: „(Irgend­was auf Türkisch).“ 😄

Frau: „(lacht ver­stohlen).“ 😅

Unter dem liebevoll gedeck­ten Schreibtisch stand ein etwas abgewet­ztes, aber stolzes blaues ATX-Gehäuse. Darin – zu mein­er Über­raschung – ein Pla­ti­max High-End-Net­zteil. Da steckt mehr Pow­er drin, als so manch­er denkt.

Das Foto zeigt das geöffnete Innere eines Desktop-PCs während des Neuaufbaus. Im oberen linken Bereich ist ein schwarzes Platimax-Netzteil zu sehen – ein hochwertiges High-End-Netzteil, das selbst für moderne Systeme mehr als ausreichend Leistung bietet. Der Name „Platimax“ ist auf dem Gehäuse klar erkennbar. Die Verkabelung führt sauber vom Netzteil aus in Richtung Mainboard-Bereich, wobei die roten SATA-Kabel sowie die schwarz-gelb ummantelten Stromleitungen geordnet nach rechts verlaufen. Die Aufnahme zeigt deutlich den noch unbestückten Innenraum des blauen ATX-Gehäuses. Das Mainboard wurde zu diesem Zeitpunkt noch nicht eingebaut, wodurch man den lackierten Stahlboden des Gehäuses mit den typischen Montagesockeln und Kabelführungen erkennen kann. Besonders auffällig ist der blaue Farbton des Mainboard-Trays, der durch den warmen Weißlicht-Filter des Fotos leicht goldorange reflektiert. Diese Tonung verleiht dem Bild eine fast nostalgische Werkstatt-Ästhetik – industriell, ehrlich und technisch klar strukturiert. Die Kabelführung wirkt bereits vorbereitet: Frontpanel-Stecker (Power, Reset, USB, Audio) liegen sortiert bereit, die SATA-Kabel sind für Laufwerke verlegt, und die 24-Pin-Hauptversorgung sowie CPU-Power-Leitung sind nach rechts geführt. Das spricht für eine systematische, ordentliche Arbeitsweise. Der PC wurde offensichtlich gründlich gereinigt, denn Staubablagerungen fehlen vollständig. Technisch betrachtet handelt es sich um ein älteres, aber sehr robustes Setup, das im Zuge des Projekts mit einem AMD FX-System bestückt wurde. Das Platimax-Netzteil ist in dieser Kombination fast überdimensioniert – ein Zeichen dafür, dass hier Qualität und Langlebigkeit wichtiger waren als reine Effizienzoptimierung. Auffällig ist zudem, dass das Gehäuse noch über klassische 5,25"-Schächte und einen großen, perforierten Bereich im unteren Segment verfügt – typische Merkmale von Tower-Gehäusen aus den frühen 2010er Jahren. Das Foto selbst vermittelt eine ruhige, technische Atmosphäre: Es dokumentiert den Zwischenstand eines echten Handwerksmoments – keine gestellte Werbeaufnahme, sondern ehrliche Technikarbeit in Aktion. Die Aufnahme wurde von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz) gemacht und veröffentlicht. Der verwendete Filter hebt Kontraste und Farbtemperaturen leicht an, was dem Foto einen warmen Werkstattcharakter gibt. Dadurch wirken Metallflächen lebendiger und Kabelstrukturen plastischer. Veröffentlicht im Oktober 2025

Berat goss zwei Tassen Tee ein und erzählte während­dessen von sein­er kleinen Schwest­er – ger­ade 15, Schü­lerin an der Poly­tech­nis­chen Schule und laut ihm „ständig Stress mit Jungs und Lehrer“. Er lächelte stolz, reichte mir eine Tasse, dazu Milch und Zuck­er, und legte los:

Berat: „Das Main­board baust du hier rein. Aber machst du schön, also Kabel aufräu­men und so.“

Berat: „Wenn du hast gemacht, hole ich im Keller die Leucht­teile für Gam­ing-PC.“ 💡

Berat: „Später kommt Kuzen und bringt Grafikkarte. Dann machst du Win­dows 11 drauf und fer­tig.“ 🖥️

Ich nahm einen Schluck Tee, stellte die Tasse ab und grin­ste.

Ich: „Okay, zwei Sachen. Wenn du LED-Lüfter hast, brauch ich die gle­ich – die müssen vor dem Main­board rein. Und eigentlich wollte ich nur mal schauen … deine Pla­nung klingt, als wär ich jet­zt die näch­sten fünf Stun­den hier.“ 😅

Berat: „Bru­da, was hast du Stress?! Jet­zt bist du hier. Machst du wie lange du willst, ich bezahl. LED-Sachen hole ich, sind im Keller. Wartest du kurz.“

Ich: „Warum nennst du mich immer Bru­da, man?!“ 🤨

Berat: „Is Gewöh­nung, sor­ry.“ 😬

Ich: „Okay, wenn du das so machen willst – let’s go!“ 🚀

Ich so gebaut – er so fern gese­hen. Ich so: „Danke für den guten Tee.“ Er so: „Gern geschehn.“ (Probs an Eins Zwo.) Als ich den XK-00023 ARGB-Hub in Hän­den hielt, musste ich kurz an einen Artikel über die „Temuisierung Europas“ denken. Aber was soll ich sagen – das Ding ist ein­fach geil.

Das Foto zeigt den fertig verkabelten Innenraum eines Desktop-PCs, aufgenommen im Verlauf des Projekts „Berats Gaming-PC“. Im Zentrum des Bildes liegt das Herzstück der Beleuchtung: ein ARGB-Hub aus dem Online-Marktplatz TEMU, Modell XK-00023, samt passender Fernbedienung. Der Hub ist ein günstiger, aber vielseitiger Controller für adressierbare RGB-Komponenten (5 V 3-Pin), der sowohl PWM-Lüftersteuerung als auch ARGB-Synchronisierung über eine Fernbedienung ermöglicht. Rechts im Vordergrund ruht die typische flache, weiße Kunststoffeinheit des Hubs mit klar beschrifteten Anschlüssen („PWM“, „ARGB“, „IN“, „OUT“). Obenauf liegt die schwarze Infrarot-Fernbedienung, deren bunte, kreisförmige Tasten für Farbe, Effektgeschwindigkeit und Helligkeit stehen. Durch diese Kombination kann selbst ein älteres Mainboard ohne native RGB-Unterstützung mit moderner LED-Beleuchtung ausgestattet werden – ein Paradebeispiel für die pragmatische Kreativität, die im Projekt umgesetzt wurde. Links im Bild erkennt man deutlich den AMD FX-8350 Prozessor unter einem massiven Tower-Kühler mit schwarzem 120-mm-Lüfter, daneben das bewährte ASRock 980DE3/U3S3 Mainboard. Der großflächige Aluminium-Kühlkörper zeigt, dass hier auf Stabilität statt Show gesetzt wurde – der visuelle Akzent kommt vom ARGB-System. Darüber, im oberen Bereich des Fotos, befindet sich das Platimax-Netzteil, das schon im vorherigen Arbeitsschritt zu sehen war. Die roten Modularanschlüsse und der große Lüfter deuten auf ein hochwertiges, hocheffizientes Netzteil hin, das dem System eine stabile Spannungsversorgung garantiert. Das Kabelmanagement ist strukturiert: schwarze Sleeve-Kabel, sauber geführt, ohne übermäßige Unordnung. Der fotografische Stil ist typisch für Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz): technisch klar, sachlich ausgeleuchtet, aber mit warmer Lichttemperatur, die die metallischen Oberflächen und die weißen Kunststoffelemente harmonisch wirken lässt. Der Fokus liegt präzise auf dem TEMU-Hub und der Fernbedienung – als Symbol für die Verbindung von Low-Budget-Zubehör und professioneller Handwerksarbeit. Technisch interessant ist hier vor allem, dass der ARGB-Hub unabhängig vom Mainboard arbeitet. Er wird über SATA-Power gespeist, die Signale laufen über eine kleine IR-Empfangseinheit, sodass man Lichtfarben und Effekte selbst auf älterer AM3+-Hardware steuern kann. Das ist eine clevere Lösung für Systeme, die ursprünglich nie für ARGB ausgelegt waren. Erstveröffentlichung Oktober 2025

Nach rund 90 Minuten war die Hard­ware sauber ver­baut, Kabel gem­an­aged und alles ordentlich ver­schraubt.

Ich: „Schaust du kurz wegen der LED-Lüfter?“

Berat: „Nii­i­ice Bru­da!“ 🤩

Ich: „Ja, also hier vorne saugen – hin­ten blasen.“ 😏

Berat: (schmeißt sich weg vor Lachen). 😂

Ich: „Wo willst du den ARGB-Hub haben?“

Berat: „Bru­da, der leuchtet auch! Mach vorne, dass er durch Glas scheint.“

Plöt­zlich klin­gelte es – und keine zwei Sekun­den später stand ein ander­er Typ mit einem Paket im Zim­mer.

Berat: „Das ist mein Kuzen, bringt Grafikkarte.“

Kuzen: „Selam Abla.“ 🙋‍♂️

Ich: „? … Hi.“

Wenig später kam Berats Schwest­er wieder – dies­mal mit einem Tablett voller Pide mit Spinat und frischem Tee.

Berat: „Komm, wir essen, dann kannst du weit­er­ma­chen.“

Ich: „Wie du meinst.“

Nach dem Essen zock­ten die Jungs Playsta­tion und ich kon­nte in Ruhe weit­er­bauen. Richtig unge­wohnt – nor­maler­weise sitzen mir die Kun­den bildlich gesprochen auf dem Schoß.

Das Foto zeigt das fertig montierte Innenleben des überarbeiteten Systems, aufgenommen nach dem Einbau und der Aktivierung der neuen RGB-Komponenten. Die Aufnahme ist leicht von oben schräg gemacht und zeigt eindrucksvoll die Ausleuchtung des Gehäuseinneren durch den aktiven TEMU-ARGB-Hub, der in der Bildmitte platziert ist. Der ARGB-Hub, Modell XK-00023, bildet hier das visuelle Zentrum. Das leuchtende, Y-förmige Muster auf seiner Oberfläche hebt sich hellweiß vom dunklen Gehäusehintergrund ab. Die Kabelanschlüsse sind sauber geführt, mehrere PWM- und ARGB-Stränge verlaufen symmetrisch in verschiedene Richtungen – ein klarer Hinweis auf präzises Kabelmanagement. Der Hub selbst ist auf einer flachen Montageebene befestigt, sodass er durch das Seitenfenster sichtbar bleibt – eine bewusste Entscheidung, um die Beleuchtung als Designelement einzusetzen. Links oben im Bild erkennt man den großen Tower-CPU-Kühler, der den AMD FX-8350 abdeckt. Direkt dahinter arbeitet das Platimax-Netzteil mit schwarzem Lüftergitter und markantem Schriftzug. Der 120-mm-Gehäuselüfter im Hintergrund sorgt für den Abluftstrom und wird durch das ARGB-Licht sanft akzentuiert. Die gesamte Szene wirkt wie eine Mischung aus klassischem PC-Bau und moderner Gaming-Ästhetik – funktional, aber mit klarer visueller Note. Die Farbtemperatur des Fotos ist kühl gehalten. Der blaue LED-Schein dominiert und erzeugt ein beinahe futuristisches Werkstatt-Ambiente. Die Schwarz-, Silber- und Blautöne des Innenraums reflektieren das Licht, wodurch Kabel und Metallstrukturen plastisch hervortreten. Der Effekt ist technisch, klar und gleichzeitig atmosphärisch – so, als würde der PC leise atmen. Die Aufnahme stammt von Veronika Helga Vetter (Computerheld Linz), die auch alle vorangegangenen Projektbilder dokumentiert hat. Ihre fotografische Handschrift ist deutlich erkennbar: exakte Ausrichtung, kontrollierte Tiefenschärfe und gezielter Einsatz von Umgebungslicht statt künstlicher Überbelichtung. Das Resultat wirkt nicht gestellt, sondern authentisch – wie ein Werkstattmoment, eingefangen im richtigen Augenblick. Erstveröffentlichung Oktober 2025

Ich hätte den ARGB-Hub und die Lüfter zwar lieber far­blich abges­timmt (weiß oder schwarz) bestellt, aber Berat hat­te gemis­cht – und über­raschen­der­weise sah das am Ende richtig cool aus. 😎

Ich: „Berat, passt das so?“

Berat: „Çüş Bru­da!!! Ja man, so soll es sein!“ 🤯✨

Kuzen machte das Licht aus – und plöt­zlich standen neben der Schwest­er noch zwei weit­ere Frauen im Zim­mer, alle rede­ten durcheinan­der und freuten sich. Es fehlte nur noch, dass sie sich an den Hän­den hiel­ten und Halay tanzten. 💃🕺

Ich (in Gedanken): „So viel Aufre­gung für Shab­by Chic.“ 🤭

Berat zu Schwest­er: (Irgend­was auf Türkisch). 🇹🇷

Berat: „Rauchst du Schis­cha?“

Ich: „Öhm … nein.“

Berat: „Aber Kaf­fee magst du?“

Ich: „Ja!“

Berat: „Kommst du, kommst du!“

Wir saßen dann alle im Wohnz­im­mer – vielle­icht neun bis elf Leute. Ich trank Mok­ka und aß Kekse, während andere Schis­cha raucht­en.

Berat: „Schaffst du noch Win­dows 11 zu instal­lieren oder bist du müde?“

Ich (in Gedanken): „In Anwe­sen­heit sein­er Fam­i­lie spricht Berat plöt­zlich akzent­freies Deutsch – ganz ohne das Bru­da-Prä­fix.“ 🤔

Ich: „Wenn’s eine SSD ist, geht sich Win­dows 11 Neuin­stal­la­tion noch aus.“

Berat: „Hab ich dir noch gar nicht gegeben? Achso, ja ist SSD.“

Also auf zur Tat – und in kaum 20 Minuten war Win­dows 11 Pro frisch instal­liert.

Das gezeigte Bild stammt aus dem Diagnose-Tool Speccy, das Systeminformationen und Temperaturen in Echtzeit anzeigt. Man sieht das übersichtliche Hauptfenster unter Windows 11 Pro (64-bit), in dem mehrere Hardwarekomponenten samt Temperaturwerten gelistet sind. 🧠 Systemübersicht im Detail: Betriebssystem: Windows 11 Pro 64-bit – bemerkenswert, denn das System läuft auf Hardware, die offiziell nicht von Microsoft für Windows 11 unterstützt wird. Kein Secure Boot, kein TPM 2.0, und eine CPU aus der FX-Serie – laut Microsoft eigentlich „End of Support“. Trotzdem läuft’s: sauber, stabil und performant – ein klassischer Computerheld-Move. 💪 CPU: AMD FX-8350, Codename Vishera, gefertigt in 32-nm-Technologie. Acht Kerne, Basis-Takt 4,0 GHz, TDP 125 W – ein echter Hitzkopf aus der Bulldozer-Ära. Umso erstaunlicher: Temperatur nur 21 °C im Idle-Zustand! Das deutet auf ein perfekt gereinigtes Kühlsystem, frische Wärmeleitpaste und einen effizienten Luftstrom (siehe „Saugen-Blasen-Konzept“) hin. RAM: 16 GB Dual-Channel DDR3, getaktet mit 667 MHz (entspricht effektiv 1333 MHz) bei 9-9-9-24 Timings. Solide Werte für ein 2011er-System – genug für Multitasking, Office, Bildbearbeitung oder gemütliches Zocken klassischer Titel. Mainboard: ASRock 980DE3/U3S3, Sockel AM3+, Mainstream-Board aus der FX-Ära mit SATA 3 und USB 3.0. Temperatur: 31 °C – stabil, kein Hitzestau, was auf gute Gehäusebelüftung und korrekt positionierte Lüfter hinweist. Grafikkarte: AMD Radeon R9 200 Series (ASUSTeK) mit 4 GB VRAM, angeschlossen an ein 1080p-Display bei 59 Hz. Temperatur: 28 °C – ebenfalls exzellent, da R9-Modelle im Idle häufig bei 40 °C liegen. Auch hier wirkt das optimierte Lüftungskonzept und die saubere Verkabelung. 💬 Interpretation: Dieses Screenshot ist ein Paradebeispiel für das, was der Computerheld Linz aus älteren Systemen herausholen kann. Ein über zehn Jahre altes Setup mit FX-CPU und DDR3-RAM, das offiziell nicht Windows 11-fähig ist, läuft hier völlig entspannt bei Temperaturen, von denen so mancher moderner Ryzen nur träumen kann. Das System zeigt: ➡️ Mit Know-how, sauberem Airflow, passender Wärmeleitpaste und sorgfältiger Konfiguration ist alte Hardware längst kein Schrott. ➡️ Windows 11 auf unsupported Hardware? Kein Problem – Computerheld hat geregelt. Oktober 2025

Dank meines aus­gek­lügel­ten „Saugen-Blasen-Konzepts“ lief der betagte AMD FX-8350 im Idle mit ger­ade ein­mal 21 °C. Berat ehrte das mit einem weit­eren laut­starken „Çüş Bru­da!“ 😂🔥 Ins­ge­samt dauerte dieser Spon­tanein­satz über sechs Stun­den – aber es war mein bis­lang entspan­ntester Auf­trag in mein­er ganzen Com­put­er­held-Ära. Ich ver­ließ die Woh­nung satt, zufrieden und ziem­lich kugel­rund – und auch finanziell hat sich das Aben­teuer bei Berats Fam­i­lie mehr als gelohnt. 💸❤️

PC’n Opel Cor­sa gibi mi çalışıy­or? 🚗💨 O zaman onu BMW 5 Serisi’ne dönüştür­menin zamanı gel­di — altı­na biraz ışık, içine biraz güç, üstüne de Win­dows 11 ya da Lin­ux Mint koyarız.
Com­put­er­held Linz gelir, toplar, kurar ve öyle ayarlar ki, sen bile şaşırırsın. İstersen beni Bru­da diye de çağır, sorun değil. 😉
📞 +43 681 842 00111 – Hemen arayıp ran­de­vu al.

👉 „Abla gel­di, PC uçtu. Şim­di RGB yanıy­or, FPS fışkırıy­or!“ – Berat 🇹🇷

Windows 11 Bluescreen-Falle: Wie ein Upgrade das Chaos stoppen kann

Im Juni 2025 drehte sich bei uns fast alles um ein The­ma: Kaputte Win­dows-11-Sys­teme. Genauer gesagt um unsere Kat­a­logleis­tung Num­mer 72: Win­dows-Reparatur. Was war los? In vie­len Linz­er Haushal­ten – vom Arbeit­sz­im­mer bis zur Stu­den­ten-WG – kracht­en Note­books und PCs regelmäßig in den Blue­screen. Die Geräte starteten sofort neu, oft schon nach weni­gen Sekun­den. Beson­ders betrof­fen: Nutzerin­nen und Nutzer, die Win­dows 11 Pro Ver­sion 24H2 mith­il­fe ein­er ISO-Datei instal­liert hat­ten, die irgend­wann zwis­chen Okto­ber und Novem­ber 2024 erstellt wurde. Im Früh­jahr 2025 führten darauf fol­gende Updates zu ein­er sys­temweit­en Insta­bil­ität. Das PC-Mag­a­zin CHIP meldete in der April-Aus­gabe 2025, dass Microsoft über das Prob­lem informiert sei – jedoch keine Lösung anbi­eten könne. So weit zum tech­nis­chen Sachver­halt. Was macht die Linz­er-Bevölkerung? Grund­sät­zlich lassen sich unsere Kundin­nen und Kun­den in drei Grup­pen ein­teilen – vere­int durch eine Sache: Sie rufen erst dann an, wenn wirk­lich gar nichts mehr geht.

Bildbeschreibung – „Computerheld Punk & die scheue Windows-Katze“ Die quadratische Grafik (740 × 740 Pixel), digital erstellt von Veronika Helga Vetter mit Photoshop und Zeichenpad, zeigt eine symbolhafte Szene in comicartigem Stil. Im Zentrum der Illustration kniet ein junger Mann mit markantem Punk-Appeal – offenbar die Hauptfigur des Projekts Computerheld Linz. Er trägt blondes Haar im Barbershop-Stil: an den Seiten kurz rasiert, oben zu einer klassischen Tolle gestylt, die an William Guile aus Street Fighter II erinnert. Seine Augen sind von einer ikonischen schwarzen „Thug Life“-Brille verdeckt. Gekleidet ist er in ein aufgeknöpftes, himmelblaues Hemd, eine abgewetzte Jeans und robuste Arbeitsschuhe – ein Mix aus urbaner Coolness und Handwerkerästhetik. Der Computerheld kniet mit dem linken Bein am Boden, das rechte Bein ist aufgestellt, sodass sein rechter Arm Halt findet. Seine Haltung ist ruhig und behutsam, fast beschützend. Er beugt sich zu einem kleinen, verängstigten Kätzchen hinunter. Die braune Katze mit goldgelben Augen zeigt einen klassischen Katzenbuckel, ihre Körpersprache signalisiert Angst und Misstrauen. Auf ihrem Fell prangt in markanter, aber nicht aufdringlicher Weise das bekannte Windows-Logo, was sie metaphorisch als „Problemkatze“ des Microsoft-Systems kennzeichnet. Die Szene spielt sich vor einem stimmungsvoll gestalteten Hintergrund ab, der an einen Sonnenuntergang erinnert. Leuchtende Orange- und Türkistöne dominieren die Farbpalette: Sie verleihen der Komposition Wärme, Tiefe und einen leichten Retro-Touch – irgendwo zwischen Endzeit-Romantik und Tech-Service-Werbeästhetik. Die Bildaussage ist klar und zugleich augenzwinkernd: „Wir von Computerheld Linz wissen, wie man auch mit schwierigen Windows-Problemen respektvoll und ruhig umgeht.“ Der Comic-Held wird so zum Sinnbild für technisches Know-how mit Herz – ein digitaler Punk, der sich nicht vor komplizierten Systemfehlern scheut und selbst dem scheuesten „Windows-Kätzchen“ mit Verständnis begegnet. Zuerst im Juni 2025 auf computerheld-linz.at veröffentlicht

Da wäre zunächst die Jugend, die ein­fach mit den Sys­temab­stürzen lebt, bis entwed­er die SSD stirbt oder die Grafikkarte das Zeitliche seg­net. Dann gibt es die Hob­by-Spezial­is­ten – Leute, die lock­er selb­st einen PC-Ser­vice betreiben kön­nten, sich aber für eine andere Beru­fung entsch­ieden haben. Diese Gruppe weiß genau, wie man die Win­dows-Wieder­her­stel­lung­sumge­bung startet, dort die prob­lema­tis­che Aktu­al­isierung dein­stal­liert und anschließend über die Sys­te­me­in­stel­lun­gen den Update-Prozess block­iert. Das Sys­tem wird einge­froren – ein umständlich­er, langfristig riskan­ter, aber immer­hin funk­tionaler Workaround. Und schließlich gibt es noch die Muti­gen, die alles aus­pro­bieren, was sie auf Google oder Red­dit find­en. Kon­se­quen­zen? Egal. „Was genau haben Sie in die Admin-Kon­sole eingegeben?“, fragte der Tech­niker – während er auf einen leblosen PC und in ein rat­los­es Gesicht blick­te.

Der Erstkon­takt erfol­gte via What­sApp – die Fehlerbeschrei­bung passte exakt zum oben geschilderten Szenario. Sieges­sich­er machte ich mich auf den Weg nach Linz-Urfahr, mit dem Plan, ein soge­nan­ntes Inplace-Upgrade durchzuführen. Dabei wird das fehler­hafte Win­dows-Build erneuert, ohne per­sön­liche Daten­sätze oder Pro­gramme zu löschen. Wird alles kor­rekt gemacht, laufen danach auch Sicher­heit­sup­dates wieder ganz nor­mal durch.

Bildbeschreibung – „Windows 11 Setup: Auswahl der zu behaltenden Elemente“ Der Screenshot zeigt einen typischen Auswahlbildschirm aus dem Windows 11 Setup, genauer gesagt den Schritt, in dem Nutzer:innen entscheiden, welche Daten während eines Upgrades oder einer Neuinstallation erhalten bleiben sollen. Diese Maske erscheint vor Beginn der eigentlichen Installation – insbesondere bei einem sogenannten Inplace-Upgrade oder einer Reparaturinstallation. Oberer Bereich: Titel: „Windows 11 Setup“ Hauptüberschrift in großer blauer Schrift: „Wählen Sie aus, was Sie behalten möchten“ – dies ist die zentrale Entscheidung, ob Daten, Apps und Einstellungen erhalten oder gelöscht werden sollen. Drei Auswahloptionen (Radiobuttons): Persönliche Dateien und Apps beibehalten (aktiviert – markiert mit einem orangen Pfeil) – Dies ist die standardmäßig empfohlene Option bei einem Inplace-Upgrade. Unterzeile: „Sie können Ihre Windows-Einstellungen verwalten.“ ➤ Hier bleibt das gesamte Benutzerprofil erhalten – Programme, Einstellungen und persönliche Daten (Dokumente, Bilder usw.). Nur persönliche Dateien beibehalten – Alle installierten Programme und Windows-Einstellungen werden gelöscht, aber persönliche Dateien (z. B. im Benutzerordner) bleiben bestehen. Unterzeile: „Ihre Einstellungen und Apps werden gelöscht, aber Ihre Dateien werden beibehalten.“ Nichts – Diese Option entspricht einer kompletten Neuinstallation. Unterzeile: „Alles wird gelöscht, z. B. Dateien, Apps und Einstellungen.“ ➤ Ideal für ein „Clean Install“, allerdings mit vollständigem Datenverlust. Kontext: Die markierte Auswahl („Persönliche Dateien und Apps beibehalten“) deutet klar auf ein Inplace-Upgrade ohne Datenverlust hin. Dies ist besonders sinnvoll bei beschädigten Installationen oder bei Versionswechseln (z. B. von Windows 11 22H2 auf 24H2), um das System zu aktualisieren, ohne Programme wie Office, Browser oder Spezialsoftware erneut einrichten zu müssen. Ein solcher Vorgang ist typisch für Serviceeinsätze im Rahmen von Reparaturen oder Upgrade-Dienstleistungen, wie sie etwa bei Computerheld Linz angeboten werden. Veronika Helga Vetter Juni 2025

Beim Kun­den angekom­men, kein großes Palaver – ich hat­te im Juni bere­its etliche solch­er Win­dows-Repara­turen hin­ter mir. Ein kurz­er Blick in den Tow­er, und ich staunte nicht schlecht: Ver­baut war ein Asus M5A78L‑M/USB3 – ein Main­board ohne UEFI-Unter­stützung, das den­noch Win­dows 11 Pro aus­führte. Für mich nichts völ­lig Ungewöhn­lich­es, aber ich ging davon aus, dass der Kunde über solides Com­put­er­wis­sen ver­fü­gen musste.

Ich: „Sie haben Win­dows 11 auf ein Sock­et-AM3+ Sys­tem gebracht – also wer­den Sie ver­mut­lich schon etwas zur Prob­lem­lö­sung ver­sucht haben?“

Kunde: „Nein, ich habe den PC bei willhaben.at gekauft.“

Kunde: „Aber ich habe tat­säch­lich schon ver­sucht, Win­dows 11 ein­fach neu zu instal­lieren – kam aber nicht durch die Prü­fung, TPM 2.0 usw. Außer­dem stimmte die Sprache nicht.“

Kunde: „Ich habe das Win­dows 11 von einem Kol­le­gen auf einem Stick bekom­men. Er meinte, diese Ver­sion ließe sich über­all instal­lieren – scheint aber nicht so zu sein.“

Ich: „Gut, ich starte den PC ein­fach mal und löse das Prob­lem mit meinen Tools.“

(Boot­bild­schirm – Blue­screen – Neustart – Schleife)

Ich: „Ohje, da geht ja gar nichts mehr.“

Kunde: „Ja, nach­dem ich das BIOS zurück­ge­set­zt habe, geht gar nichts mehr. Ich hat­te Ihren Fly­er im Briefkas­ten und dachte: “Jet­zt musst du da mal anrufen. 😊“

Ich: „Also CMOS-Bat­terie ent­fer­nt?“

Kunde: „Ja. Vorher habe ich alles ver­sucht – von sfc /scannow bis zu Reg­istry-Hacks von Red­dit. Ich bekam immer Blue­screens, entwed­er nach zehn Minuten oder wenn der PC etwas leis­ten musste.“

Ich: „Okay, durch das Reset wurde wahrschein­lich das manip­ulierte Win­dows 11, das auf Ihrem antiquierten will­haben-PC lief, endgültig zer­schossen.“

Kunde: „Ja, sor­ry. 😅“

Ich: „Kein Ding. Ich gehe jet­zt mit meinen Werkzeu­gen in die Wieder­her­stel­lung­sumge­bung und ver­suche, die Sys­tem­dateien repari­eren zu lassen. Danach sehen wir weit­er. Oder soll ich gle­ich alles platt machen und neu instal­lieren? Das wäre allerd­ings ein neuer Auf­trag.“

Kunde (nach­den­klich): „Es geht mir nicht ums Geld. Ich bewerbe mich ger­ade und habe mit einem Kol­le­gen alle meine Zeug­nisse einges­can­nt – das war viel Arbeit, und die sind auf dem PC gespe­ichert. Ein paar per­sön­liche Sachen sind auch drauf, die ich nicht ver­lieren will. Also ver­suchen Sie’s bitte. Wir kön­nen son­st auch gern einen neuen Auf­trag machen. Haupt­sache, der PC geht irgend­wie wieder. 🙂“

(Mein Plan ging auf: Win­dows 11 Pro startete wieder. Doch kaum wurde ein Spiel geöffnet, kam erneut ein Blue­screen mit anschließen­dem Neustart.)

Ich: „Soweit so gut – ich starte jet­zt das Inplace-Upgrade, um das fehler­hafte Build zu erneuern.“

Kunde: „Das habe ich auch schon ver­sucht – da kamen nur TPM-Fehler und andere Block­aden.“

(Natür­lich hat­te ich für solche Fälle einen Spezial-Stick dabei. Den holte ich jet­zt aus mein­er Tasche.)

Ich (lachend): „Wir wet­ten um 200 Schilling, dass das Upgrade startet?“

Kunde: „Oiso! Die gib i bstimmt ned her – oba anschaun kemas gern.“

(Er öffnete seine Schreibtis­chschublade und zog einen durch­sichti­gen Zip­per­beu­tel mit alten Schilling-Ban­knoten her­vor.)

Ich (inner­lich): „Wie der Anblick öster­re­ichis­ch­er Ban­knoten sofort den Patri­oten her­vorholt…“

Ich: „Würde ich auch nicht hergeben. Aber sehen Sie – das Win­dows-Upgrade startet.“

Bildbeschreibung – „Windows 11 Setup: Letzter Schritt vor dem Inplace-Upgrade“ Der Screenshot zeigt das finale Bestätigungsfenster vor dem Start eines Inplace-Upgrades auf Windows 11 Pro. Dieses Dialogfeld erscheint innerhalb des Setup-Assistenten von Microsoft Windows und informiert den Nutzer darüber, dass das System nun bereit für die Installation ist. Oberer Bereich: In der Titelzeile steht: „Windows 11 Setup“ mit dem typischen Icon links daneben. Darunter folgt eine große, hellblaue Hauptüberschrift: „Bereit für die Installation“ – ein Hinweis darauf, dass der Nutzer alle notwendigen Schritte abgeschlossen hat. Mittelteil: Ein Hinweistext in kleinerer Schrift: „Während der Installation können Sie Ihren PC nicht verwenden. Speichern und schließen Sie Ihre Dateien, bevor Sie starten.“ – eine letzte Warnung vor Beginn des eigentlichen Upgrade-Prozesses. Dann wird die aktuelle Auswahl nochmals zusammengefasst – unter dem Satz: „Zur Erinnerung sehen Sie hier noch einmal Ihre Auswahl:“ Auswahlübersicht mit Häkchen: „Windows 11 Pro installieren“ „Persönliche Dateien und Apps behalten“ Das bedeutet: Es handelt sich nicht um eine Neuinstallation, sondern um ein Upgrade, bei dem Benutzerdaten, installierte Programme und Einstellungen erhalten bleiben. Ein solcher Vorgang wird auch als Inplace-Upgrade bezeichnet und ist besonders bei beschädigten Windows-Installationen oder Versionswechseln beliebt. Unterer Bereich: Ein blauer Linktext: „Ändern der zu behaltenden Elemente“ – dieser erlaubt es, den Migrationsumfang (z. B. nur persönliche Dateien, aber keine Apps) manuell zu ändern. Kontext (ergänzend): Dieser Screen erscheint unmittelbar vor dem Start der Installation. Nach Klick auf „Weiter“ oder „Installieren“ beginnt der Upgrade-Vorgang, bei dem das System mehrfach neu startet. Diese Art von Upgrade ist besonders nützlich bei einem Versionssprung, z. B. von Windows 11 Version 22H2 auf 24H2 oder bei der Reparatur einer defekten Installation – so wie es laut deiner vorherigen Screenshots der Fall war. Veronika Helga Vetter Juni 2025

Kunde: „Oida bist dep­pat, wie gehtn des?“

Ich (im besten Piefke-Deutsch): „Nein bin ich nicht – das ist Magie.“ 😄

Als das Inplace-Upgrade abgeschlossen war, zeigte das Betrieb­ssys­tem die Ver­sion 26100.1742 vom 7. Juni 2025. Damit war der Job erledigt – das schrot­tige Win­dows 11 Pro 24H2 wurde durch ein voll funk­tions­fähiges erset­zt.

Kunde: „Soll ich ein Spiel starten?“

Ich: „Ja. Bei dem Prozess wur­den gle­ichzeit­ig alle ver­füg­baren Updates instal­liert, es sollte jet­zt alles wieder rund laufen.“

Ich blieb noch zehn Minuten und schaute dem Kun­den beim Spie­len seines Ego-Shoot­ers zu – ein­fach zur Sicher­heit. Alles lief sta­bil.

Bildbeschreibung (Screenshot – Windows-Systeminformationen & Spezifikationen nach Inplace-Upgrade): Der Screenshot ist vertikal zweigeteilt (Splitscreen) und zeigt zentrale Systemdaten eines Desktop-PCs mit Windows 11 Pro. Die obere Hälfte stammt aus dem klassischen Fenster „Systeminformationen“, die untere Hälfte aus den „Windows-Spezifikationen“ der modernen Einstellungen-App. Obere Hälfte – Systeminformationen (Systeminfo.exe) Hier wird klar: Dieses System ist technisch ein Anachronismus – und genau das macht es spannend. Betriebssystemname: Microsoft Windows 11 Pro Version: 10.0.26100 Build 26100 Prozessor: AMD FX-8350 mit 4 physischen Kernen, 8 logischen Threads @ 4.000 MHz Systemtyp: x64-basierter PC Systemhersteller & -modell: „To Be Filled By O.E.M.“ – typisch für ältere, selbstgebaute oder OEM-basierte Systeme Systemname: DESKTOP-N29HO1V System-SKU: ebenfalls generisch, was auf kein markenspezifisches Prebuild-System hindeutet Die verbaute CPU ist ein AMD FX-8350 der Bulldozer-Generation auf Sockel AM3+, offiziell nicht für Windows 11 vorgesehen. Das Fehlen moderner CPU-Features wie AVX2 oder TPM 2.0-Unterstützung würde normalerweise ein Upgrade verhindern – doch hier wurde es manuell umgangen oder durch Registry-Tweaks erzwungen. Untere Hälfte – Windows-Spezifikationen (moderne Einstellungsansicht) Nach einem erfolgreichen Inplace-Upgrade – das offenbar eine defekte Windows-Installation rettete – zeigt das System nun: Edition: Windows 11 Pro Version: 24H2 (die große, geplante Version für das zweite Halbjahr 2024 – offiziell erst ab Herbst vollständig verteilt) Installiert am: 07.06.2025 Betriebssystembuild: 26100.1742 Leistung: Windows Feature Experience Pack (genauer Build wird hier nicht angezeigt, nur der Pakettyp) Ein kleiner orangefarbener Pfeil markiert die Buildnummer 26100.1742 – der Screenshot selbst betont diesen Punkt, vermutlich als Beweis für ein gelungenes, manuell initiiertes Upgrade auf die neueste Windows-Version. Kontext und Aussage: Das System hatte zuvor offenbar einen fehlerhaften oder inkompatiblen Build – vielleicht war der Desktop instabil oder Updates blockiert. Durch ein gezieltes Inplace-Upgrade mit einer 24H2-ISO konnte die Installation auf Build 26100.1742 angehoben werden. Dieser Build stammt vom 7. Juni 2025 – also sehr aktuell – und wird sonst nur auf unterstützter Hardware erwartet. Ergebnis: Trotz seines Alters läuft der betagte FX-8350 wieder stabil mit Windows 11 Pro – ein technischer Underdog-Triumph.

Der Ein­satz dauerte zwei Stun­den und 20 Minuten. Gemein­sam einigten wir uns auf zwei zusät­zliche Zeit­in­ter­valle (Leis­tungsnum­mer 0) zum eigentlichen Auf­trag. Der Kunde war über­glück­lich: Sein zwölf Jahre altes Sys­tem läuft nun sta­bil mit der neuesten Win­dows-Ver­sion und das ganz ohne Daten­ver­lust.

Hier nochmal die Num­mer: +43 681 842 00111

Bei wiederkehren­den Blue­screens bitte gle­ich melden – das spart Zeit und Geld 😉