Computerheld Linz

Du bleibst sitzen. Wir fahren raus.

Rattern in Linz — wenn die AiO-Wasserkühlung stirbt und der PC abraucht

Seit der Euro-Ein­führung hört man ständig: Urlaub in Kroa­t­ien sei „unglaublich teuer“ gewor­den. „Da kann man ja gle­ich nach Griechen­land fliegen!“, wet­terte neulich eine Bekan­nte. Ein dop­peltes Dilem­ma, denn der Som­mer in der Lan­deshaupt­stadt war ohne­hin kühl und ver­reg­net. Viele blieben also gle­ich daheim. Box­er­short statt Bade­hose, Gam­ing-Stuhl statt Strand­liege, Mauss­port statt Wasser­gym­nas­tik. Und dann macht es bumm, und ja dann krachts und alle schreien: Der Rech­n­er platzt. Zumin­d­est fährt das Sys­tem unver­mit­telt herunter. Die Ursachen sind vielfältig, hän­gen aber fast immer mit Über­hitzung zusam­men. So ver­brachte ich die Som­mer­monate damit, aus­ge­fal­l­ene NVMe-SSDs zu tauschen, Grafikkarten zu beerdi­gen, Wärmeleit­paste zu erneuern und AiO-Wasserküh­lun­gen zu ver­bauen. Ger­ade Let­zteres ist jedes Mal eine Her­aus­forderung, allerd­ings nicht wegen der Tech­nik, son­dern wegen der Kun­den. Viele wollen nicht ein­se­hen, dass so ein Appa­rat ein stin­knor­males Ver­schleißteil ist. Stattdessen heißt es: „Aber das ist doch ein geschlossenes Sys­tem!“ — ja eh. Nur ver­liert es mit der Zeit Kühlflüs­sigkeit, die Pumpe ver­schleißt, und die Schläuche wer­den hart wie Plas­tik.

Auf der Innenseite eines modernen Computergehäuses öffnet sich der Blick auf das Mainboard mit einer wuchtigen GeForce RTX 4080. Doch das eigentliche Zentrum des Fotos liegt darüber: die markante Wasserkühlung vom Typ Enermax LiqMax III ARGB 360 in elegantem Schwarz. Auffällig ist das Pumpenmodul – normalerweise mit dem Enermax-Logo versehen, hier jedoch individualisiert. Stattdessen prangt das leuchtende Emblem von HI-TECH for Gamers Traun, in kräftigem Grün und Türkis illuminiert. Der Fokus des Bildes liegt auf dieser All-in-One-Wasserkühlung, genauer gesagt auf der Pumpe, die zwar optisch glänzt, aber akustisch Probleme macht: ein hörbares Rattern weist auf Luft im Kreislauf oder einen beginnenden Lagerschaden hin. Das Bild wurde im August 2025 von Computerheld Linz aufgenommen und dient als dekoratives, zugleich dokumentarisches Element zu einem Artikel über die typischen Defekte und die fachgerechte Problembehebung solcher Wasserkühlungen. Foto von Veronika Helga Vetter

Kunde: „Ja ser­vas, ihr müsst’s ma Win­dows neu aufspiel’n. Wenn i Baldur’s Gate 3 zock, haut’s ma mei Sys­tem zam. Des muaß a Virus sei.“

Ich: „Geht der PC ein­fach aus oder kommt vorher ein Blue­screen? Flack­ert das Bild, oder öff­nen sich irgendwelche Fen­ster vor dem Absturz?“

Kunde: „Na, gor nix. I zock fünf Minut’n — zack, aus.“

Ich: „Ohne den PC gese­hen zu haben: Das klingt stark nach einem Kühl­prob­lem.“

Kunde: „Na, do fehlt si nix. Der is no ned so oid, des passt olles.“

Hinge­fahren. Diag­nose. Intel i9-14900KF auf 96 Grad Cel­sius.

Ein zusammengesetzter Screenshot zeigt zentral einen Ausschnitt aus HWiNFO Sensors mit dem Profil „CPU Intel Core i9-14900KF (Enhanced)“. In der Zeile „CPU Package“ steht unter Multithreading-Volllast eine Temperatur von 96 °C, die von HWiNFO in Rot hervorgehoben wird. Direkt darunter weisen auch die „CPU IA Cores“ exakt 96 °C aus – ein klares Doppel-Signal, dass die Kerne wie das gesamte Paket thermisch am Limit operieren. Weiter unten ist die „VR VCC Temperature (SVID)“ mit 47 °C vermerkt; diese vergleichsweise niedrige Zahl wirkt wie ein kühler Gegenpol zu den roten CPU-Werten und zeigt: Die Spannungsversorgung bleibt entspannt. Links neben diesem Sensor-Panel steht als visuelles Symbol ein Thermometer, dessen Säule in kräftigem Rot fast bis zum oberen Anschlag gefüllt ist – ein sofort verständlicher Hitze-Indikator. Rechts davon ergänzt ein glühender Smiley die Szene: orange-rötlich eingefärbt, mit Schweißperle auf der Stirn und herausgestreckter Zunge – die personifizierte Überhitzung. Zusammen verdichten diese Elemente die Aussage des Screenshots: Die CPU ist zu heiß, die Kühlung kommt nicht hinterher. In Kontext des Artikels (Computerheld Linz, August 2025) fungiert das Bild als dekoratives, zugleich erklärendes Key-Visual für typische Fehlerbilder einer All-in-One-Wasserkühlung – etwa Luft im Kreislauf oder Lagerschaden der Pumpe, was sich akustisch als Rattern bemerkbar macht und hier in den Messwerten seinen Niederschlag findet. Foto von Veronika Helga Vetter

Ich: „Hören Sie das Rat­tern? Das ist die Wasser­pumpe. Entwed­er ist Luft im Sys­tem oder das Lager hat einen Schaden.“

Kunde: „Na, des wor scho immer so. Des is a All-in-One-Wasserküh­lung, die is g’schloss’n, ver­stehst? Mach ein­fach Win­dows neu, wirst scho seh’n, des liegt sich­er an am Treiber oder Virus. Der PC is guad.“

Ich: „Wenn ich jet­zt Win­dows neu instal­liere und ein­richte, kostet Sie das 50 Euro und am Ende ist nichts gelöst. Baldur’s Gate 3 wird trotz­dem abstürzen.“

Am Ende bin ich wieder gegan­gen. Die Diag­nose habe ich dem Kun­den geschenkt.

Etwa zwei Wochen später erre­ichte mich eine E‑Mail über das Kon­tak­t­for­mu­lar (oben links). Der Kunde hat­te Win­dows selb­st neu instal­liert – ohne jede Besserung. Schließlich bat er mich, die auf dem damals aus­gestell­ten Diag­nose­blatt ver­merk­ten Prob­leme zu beheben. Wir einigten uns auf einen Preis, ich bestellte die nötige Hard­ware und baute alles fachgerecht in sein Gehäuse ein. Das Ergeb­nis kon­nte sich sehen lassen: Seine CPU lief nun im Leer­lauf bei ger­ade ein­mal 36 Grad und unter Vol­l­last rund 20 Grad küh­ler als zuvor. Man muss dazu wis­sen: Der i9-14900KF ist mit sein­er TDP von 250 W ein echter Hitzkopf. Werte zwis­chen 74 und 79 Grad unter Voll­gas sind bei dieser CPU abso­lut ide­al.

Das Foto zeigt erneut die Innenansicht eines modernen PC-Gehäuses, mit dem dominanten Mainboard und der kraftvollen GeForce RTX 4080 im Vordergrund. Doch das eigentliche Augenmerk liegt – wie schon beim vorigen Bild – auf der Kühlung oberhalb der Grafikkarte. Diesmal ist allerdings nicht mehr die modifizierte Hi-Tech-Variante zu sehen, sondern die frisch eingebaute Original Enermax LiqMax Flow 360 mm. Das neue Modell besticht durch seine Dual-Chamber-Pumpe, auf deren Oberseite zusätzlich ein kleiner Lüfter sitzt. Auch diese AiO ist ARGB-beleuchtet und erstrahlt in einem harmonischen Lila-Weiß-Profil, doch im Gegensatz zum vorigen Foto leuchtet nun wieder das offizielle Enermax-Logo. Der Unterschied ist nicht nur optischer Natur: Die Pumpe arbeitet lautlos, kein Rattern, kein Vibrieren mehr. Damit ist auch das technische Problem gelöst: Der zuvor überhitzte Intel Core i9-14900KF läuft dank der neuen Kühlung endlich wieder im gesunden Temperaturbereich – sowohl im Leerlauf als auch unter Volllast. Dieses Bild aus August 2025 dient im Artikel als dekoratives, zugleich dokumentarisches Beispiel dafür, wie ein fachgerechter Austausch einer defekten All-in-One-Wasserkühlung das System zuverlässig zurück in den grünen Bereich bringt. Einbau Computerheld Linz

Kunde: „I ver­steh des ned. Die Kistn is vielle­icht zwoa Joar oid.“

Ich: „Sie haben den PC vor zwei Jahren gekauft, kön­nen aber nicht wis­sen, wie alt die einzel­nen Bauteile tat­säch­lich sind.“

Ich: „Außer­dem haben Sie über 150 Spiele in Ihrer Steam-Bib­lio­thek und sind ein echter Gamer. Wenn die AiO-Wasserküh­lung hun­derte Stun­den auf Vol­l­last läuft, kann die Pumpe schon nach rel­a­tiv kurz­er Zeit schlapp­machen.“

Der Screenshot zeigt erneut einen Ausschnitt aus HWiNFO Sensors mit dem Profil „CPU Intel Core i9-14900KF (Enhanced)“. Diesmal präsentiert sich jedoch ein ganz anderes Bild: In der Zeile „CPU Package“ wird eine Temperatur von 76 °C unter Multithreading-Volllast angezeigt – exakt derselbe Wert wie bei den „CPU IA Cores“. Auch die VR VCC Temperature (SVID) liegt nun bei entspannten 39 °C. Der Unterschied zum früheren Zustand ist gewaltig: Nach dem Tausch der Wasserkühlung ist die Temperatur des Prozessors um ganze 20 °C gesunken. Symbolisch wird das von HWiNFO unterstrichen: Die Werte erscheinen jetzt in blau statt in warnendem Rot. Links neben dem zentralen Panel befindet sich ein Thermometer, dessen Säule nur noch halb gefüllt ist – diesmal ebenfalls in beruhigendem Blau. Rechts daneben lacht ein Smiley mit Sonnenbrille, lässig und cool – die visuelle Verkörperung eines entspannten, optimal gekühlten Gaming-PCs. Das Bild dokumentiert den erfolgreichen Eingriff: Durch den Einbau einer neuen All-in-One-Wasserkühlung durch Computerheld Linz läuft der hitzköpfige Intel Core i9-14900KF wieder in einem stabilen, gesunden Temperaturbereich. Ein klares Beispiel für den Nutzen des PC Vor-Ort-Service, wenn Kühlung und Hardware in die Jahre kommen. Foto von Veronika Helga Vetter

Kunde: „Wie long höld die neiche jetz?“

Ich: „Das von mir gewählte Mod­ell ist nagel­neu. Der Radi­a­tor ist etwas dick­er und auf der Pumpe sitzt jet­zt ein zusät­zlich­er Lüfter. Das Beste: Die Kühlflüs­sigkeit lässt sich nach­füllen. Ich kann mir das gerne in einem Jahr nochmal anse­hen.“

Kunde: „Supa, i moch do jetz nix mehr dron.“

Ich: „Aber hören Sie nicht, wie schön ruhig Ihr PC jet­zt läuft? Kein Rat­tern mehr.“

Kunde: „Du, i hob eh imma Kopfhör­er beim Zock­en auf. Mia is des wuascht, wos da PC mocht, haupt­sach er laft.“

Bru­di, dein PC klingt wie a Trak­tor? Ruf an, bevor er in den Ack­er zieht!

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👉 „Rat­tern is ka Fea­ture, des is a Hil­feschrei.“

Linz leuchtet: Was ein Gaming-PC wirklich braucht — und was nicht

Wer gerne am Rech­n­er zockt, gehört meist zu ein­er von drei großen Grup­pen. Da wären zum einen die Shoot­er-Fans, die stun­den­lang durch dig­i­tale Kriegs­ge­bi­ete sprint­en und im Sekun­den­takt Geg­n­er auss­chal­ten — schnelle Reak­tio­nen, sta­bile Fram­er­ate und ein niedriger Ping sind für sie das A und O. Dann gibt es die Tak­tik­er, die in Echtzeit­strate­gien ganze Armeen dirigieren. Sie brauchen Über­sicht, Präzi­sion beim Klick­en und oft ein durch­dacht­es Set­up, das auch bei vie­len Ein­heit­en nicht ins Stock­en gerät. Und schließlich die Sim­u­la­tions-Fans: Sie fliegen mit dem Joy­stick einen A380, steuern ihren Mäh­dresch­er mit dem USB-Lenkrad oder fahren virtuelle Güterzüge durchs Land und acht­en dabei auf jedes noch so kleine Detail im Cock­pit oder am Hor­i­zont. Alle drei Grup­pen haben eines gemein­sam: Damit das Spiel­er­leb­nis rundläuft, muss die Hard­ware zum Genre passen. Schließlich liegen bei jedem Spiel­er­typ die Pri­or­itäten woan­ders. Während in Online-Shootern oft mit reduzierten Grafike­in­stel­lun­gen gespielt wird — ein­fach weil Über­sicht, Geschwindigkeit und Reak­tion­szeit wichtiger als hüb­sche Schat­ten sind, set­zen Sim­u­la­tions-Enthu­si­as­ten auf höch­ste Qual­ität. Sie wollen jedes einzelne Pix­el genießen und leg­en Wert auf real­is­tis­che Darstel­lung statt hek­tis­ch­er Action. Allein dieser Umstand verdeut­licht, dass es den “Gam­ing-PC” nicht gibt.

Im Mittelpunkt der Aufnahme befindet sich ein Intel Core i9-11900KF, der präzise in seinem Sockel auf dem Mainboard sitzt. Die CPU trägt die feine Gravur „SRKNF 3,50 GHz“, was auf die interne Modellkennung (Spec Code) sowie die Standardtaktfrequenz des Prozessors hinweist. Die zusätzliche Markierung „V139H025“ verweist auf die Chargennummer – ein Hinweis auf Produktionsreihe und Fertigungszeitraum in Intels Werkekodierung. Die CPU wurde bereits verwendet, doch sie präsentiert sich in gepflegtem Zustand: Die ehemals aufgetragene Wärmeleitpaste wurde fachgerecht entfernt, das Heatspreader-Metall glänzt silbrig und sauber. Dies zeugt von sachkundiger Handhabung, ganz ohne Kratzer oder Rückstände – ein Hinweis auf die professionelle Wartung durch Computerheld Linz im Juli 2025. Der metallene Haltebügel, der den Prozessor im Sockel fixiert, trägt die Prägung „12XX LM“ – eine Fertigungskennung des Sockelmechanismus, der zur LGA-1200-Plattform gehört und für Intel-Prozessoren der 10. und 11. Generation vorgesehen ist. Das System, aus dem dieses Foto stammt, gehört einem gewissen Joachim Reiter, dessen Hardware mit viel Sorgfalt und Respekt behandelt wurde. Die ruhige Komposition und das technische Detail im Bild spiegeln das Herzstück eines leistungsfähigen Gaming- oder Workstation-Rechners wider – ein kleiner Blick in das Innenleben moderner Rechenpower. Veronika Helga Vetter (Bildbearbeitung)

Die aller­meis­ten unser­er Gam­ing-Kun­den besaßen bish­er einen Intel i9 zwis­chen der 11. und 13. Gen­er­a­tion. Grüße gehen raus nach Traun. Genau­so gut hätte ein AMD Ryzen 9 ver­baut sein kön­nen, schließlich lang­weilen sich mod­erne Prozes­soren bei PC-Spie­len ohne­hin zu Tode. Noch mehr, wenn langsame oder zu kleine Spe­icher­me­di­en nicht aus­re­ichend Daten­strom liefern. Was viele unter­schätzen: Ein Spiel wird beim Start nicht direkt von der SSD gespielt, son­dern zuerst voll­ständig in den Arbeitsspe­ich­er geladen. Kein Wun­der — RAM arbeit­et im Nanosekun­den­bere­ich und ist damit um ein Vielfach­es schneller als jed­er Fest­spe­ich­er. Deshalb ist der Arbeitsspe­ich­er auch ein­er der wichtig­sten Leis­tungs­fak­toren bei Gam­ing-PCs. Schon Win­dows 11 genehmigt sich im Leer­lauf rund 5,5 GB RAM und wenn dann noch Dis­cord, Steam und der Brows­er offen sind, bleibt ohne aus­re­ichend Reser­ven kein Platz mehr für hochau­flösende Tex­turen oder kom­plexe Lev­el­dat­en.

Der Blick fällt auf das geöffnete Innenleben eines weiß beleuchteten Midi-Towers, in dessen Herz eine leistungsstarke All-in-One-Wasserkühlung vom Typ Enermax LiqMax III ARGB (White Edition) ihren Dienst verrichtet. Die filigranen Schläuche führen vom Radiator zur Kühlplatte, die auf der zuvor beschriebenen Intel Core i9-11900KF thront – ein kraftvolles Zusammenspiel aus Technik und Ästhetik. Das gesamte System ist aktuell in ein sanftes Hellblau getaucht, das sich wie ein Leuchtfilm über Lüfter, Kühlblock und RAM erstreckt. Die beiden RGB-RAM-Module, ebenfalls mit synchronisiertem Lichtspiel versehen, zeigen dabei eindrucksvoll die Funktion der auf der Rückseite verbauten RGB-Steuerung, die für ein stimmiges Farbverhalten aller Komponenten sorgt. Ein besonderer Fokus fällt auf einen orangefarbenen Pfeil, der unübersehbar auf eine eingesetzte AMD Radeon HD 6450 weist. Diese betagte GPU wurde von Computerheld Linz gezielt eingebaut – zu Testzwecken, um während der Wartungsphase die empfindliche Hauptgrafikkarte zu schonen. Ein praktisches wie durchdachtes Vorgehen, das zeigt: Hier arbeitet jemand mit System und technischer Finesse. Insgesamt vermittelt das Bild nicht nur einen funktionierenden High-End-Rechner, sondern auch ein Gefühl für Ordnung, Planung und Ästhetik – mit leuchtenden Akzenten und klarer Struktur bis ins Detail. Veronika Helga Vetter (Bildbearbeitung)

Wichtig­ster Fak­tor beim Gam­ing-PC ist jedoch die Grafikkarte und die bietet je nach Spiel­er­typ viel Spar­po­ten­tial.

Wer als junger Men­sch Gam­ing zu seinen Hob­bys zählt, stand vielle­icht schon vor der Wahl: Entwed­er den Führerschein machen oder eine neue Grafikkarte kaufen.

Ket­ter­er, Oliv­er: Ver­gle­ich­stest Grafikkarten. Neues Spiel! Neues Glück! In: PC-Mag­a­zin Nr. 4 (2023). S. 48.

In Linz besitzt gefühlt jed­er eine NVIDIA GeForce RTX 3090.

Ich: „Sind Sie Twitch-Stream­er?“

Kunde: „Nein?!“

Ich: „Spie­len Sie Forza Hori­zon 5 in 4K-Auflö­sung?“

Kunde: „Nein, ich spiel haupt­säch­lich League of Leg­ends, Dota 2 und Hearts of Iron 4.“

Kunde: „Aber schon High-End, so iss­es nicht.“

Ich (in Gedanken): Dann hätte eine RTX 3060 lock­er gere­icht … zumal der Mon­i­tor nur 60 Hz schafft … ach, lassen wir das.

Was viele nicht wis­sen: Ein Gam­ing-PC ist ein Gesamt­sys­tem und das begin­nt beim Net­zteil. Leis­tungsstarke GPUs wie die RTX 3090 oder 4090 kön­nen kurzfristig bis zu 570 W ziehen, und das zusät­zlich zur restlichen Hard­ware. Wird hier ges­part, fol­gt oft der Klas­sik­er:

Kunde: „Hal­lo, ich drücke auf den Start­knopf, aber es passiert nichts.“

Auch das The­ma Küh­lung wird regelmäßig unter­schätzt: Da wer­den 2.000 €-Grafikkarten in gün­stige Midi-Tow­er gezwängt — ohne gescheite Zuluft, ohne geregelte Abwärme. Ther­mis­ches Throt­tling oder Abstürze sind dann vor­pro­gram­miert.

Am häu­fig­sten aber höre ich diese Frage:

Kunde: „Ist die NVIDIA GeForce RTX 4090 zukun­ftssich­er?“

Ich: „Was möcht­en Sie damit machen? Bit­coin-Min­ing? Einen Twitch-Kanal starten?“

Kunde: „Nein, hä? Ein­fach zock­en halt!“

Ich:🙄 Achso — ja, in dem Fall ist die 4090 abso­lut zukun­ftssich­er und eine sehr gute Wahl.“

Kunde: „Per­fekt, bauen Sie mir die ein?“

Ich: „Selb­stver­ständlich.“

Doch am Ende jed­er Beratung bleibt oft das Gefühl: Tech­nikber­atung in Linz ist wie ein Bosskampf im falschen Dun­geon.

Ich: „Wussten Sie, dass Sie mit ein­er AMD Radeon RX 7900 XTX mehr Leis­tung pro Euro bekom­men? Für Ihr Nutzungsver­hal­ten wäre die ide­al und rund 600 € gün­stiger.“

Kunde: „Nein, ich will NVIDIA. Das haben doch alle — wird schon seinen Grund haben.“

Auf dieser Nahaufnahme offenbart sich der vollendete Innenraum des Gaming-PCs in seiner ganzen Pracht. Der Lichtmodus steht auf „Regenbogen“, wodurch sich ein dynamisches Farbspiel durch das Gehäuse zieht – von sanften Übergängen bis hin zu kräftigen Akzenten. Im Mittelpunkt steht nun die wieder eingebaute NVIDIA GeForce RTX 3090, deren markanter RGB-Leuchtstreifen sich optisch nahtlos in das Gesamtbild einfügt. Die Beleuchtung der Grafikkarte harmoniert perfekt mit den synchronisierten RAM-Modulen und der AiO-Wasserkühlung – ein visuelles Gesamtkonzept, das Technik und Design auf eindrucksvolle Weise verbindet. Die verbaute Enermax LiqMax III ARGB White läuft leise und zuverlässig – ein Zeichen dafür, dass alle Komponenten korrekt montiert und konfiguriert wurden. Die Kühlleistung ist stabil, die LED-Steuerung arbeitet reibungslos, und sämtliche Lüfter zeigen ein rundes Laufbild. Mit dem Einbau der RTX 3090 ist der Auftrag abgeschlossen – der Gaming-PC wurde fachgerecht überarbeitet, getestet und in Szene gesetzt. Ein System, das nicht nur Leistung bringt, sondern dabei auch hervorragend aussieht. Computerheld Linz Juli 2025

🎮 Wie definieren Linzer einen Gaming-PC?

CPU? i9, eh klar.
GPU? Min­destens ’ne RTX 3090 – „weil, die hat 24 GB!“
RAM? Egal.
Net­zteil? Wird schon reichen.
NVMe? „Wasn das?“
Gehäuse? Haupt­sache Tow­er — und er muss leucht­en!

Kunde: „Ich will mehr RGB-LEDs im Gehäuse – damit er wie ein *echter* Gam­ing-PC aussieht.“

Ich: „Wir kön­nten den Boxed-Küh­ler gegen eine *Ener­max Liq­Max III ARGB* Wasserküh­lung tauschen. Dann leuchtet die CPU, die Lüfter und sog­ar die Pumpe.“

Ich: „Allerd­ings hat Ihr Gehäuse vorne eine geschlossene Glas­front — die drei Lüfter kön­nen keine Frischluft ziehen. Ohne Luft­strom kühlt die AiO kaum bess­er als ein Top-Blow­er.“

Ich: „Ich würde empfehlen, einen Big Tow­er mit offen­er Mesh-Front zu kaufen. Das tut nicht nur der Küh­lung gut, son­dern ver­längert auch die Lebens­dauer Ihrer Hard­ware.“

Kunde: „Wieso Frischluft? Sie sagten doch Wasserküh­lung.“

Ein Gam­ing-PC ist mehr als RGB und eine große Grafikkarte; Luft­strom, Net­zteil und Spe­ich­er gehören genau­so zum Gesamt­paket. Wer 2.000 € in eine GPU steckt, sollte nicht beim Gehäuse sparen. Wenn dein Rech­n­er insta­bil läuft, über­hitzt oder gar nicht mehr startet: Melde dich. Wir kom­men vor­bei und brin­gen Ord­nung ins Chaos.

📞 +43 681 842 00111 – Ter­min­vere­in­barung jed­erzeit möglich.

👉 LED unter’m Bett, LED unter’m Schrank, LED unter’m Sofa — Lei­der GEIL! — Deichkind (2012).