Neuer Leistungskatalog: Wir haben unser Angebot weiter verbessert und an die Wünsche unserer Kunden angepasst. Neu sind unter anderem vier verschiedene Office-Lösungen. Damit Sie sich leichter entscheiden können, haben wir einen einfachen Leitfaden entwickelt. Gemeinsam finden wir vor Ort die passende Lösung – egal ob klassisches Office-Programm oder kostenlose Web-Version.
Die Hitzewellen der vergangenen Wochen haben leider gezeigt, wie schnell ein überhitzter Laptop zum Datenverlust führen kann. Nicht jede Datenrettung war erfolgreich. Deshalb bieten wir ab sofort die „Zweite Chance“ für Windows- und Ubuntu-Systeme an. Mit dieser Vorsorgelösung können wichtige Daten und persönliche Einstellungen im Ernstfall sicher wiederhergestellt werden.
Außerdem haben wir unser Angebot rund um WLAN, Windows-Sicherheit und Social-Engineering-Abwehr geschärft. Computerheld Linz ist damit Ihr zuverlässiger Vor-Ort-Service für Desktop-PCs, Notebooks und Netzwerktechnik – und gleichzeitig Ihre Anlaufstelle in Linz für Ubuntu und Linux Mint.
Computerheld Linz steht weiterhin für das, was heute leider selten geworden ist: ehrliche Beratung ohne Fachchinesisch. Wir nehmen uns Zeit, erklären verständlich und arbeiten mit transparenten Festpreisen. Unser gesamter Leistungskatalog ist durchsuchbar (OCR), jede Kategorie beginnt mit einer kurzen Einführung und alle Preise sind klar nachvollziehbar – ohne Kleingedrucktes.
Neu hier? So läuft ein Einsatz bei Computerheld Linz ab:
🛎️ 1. Kontakt aufnehmen
Telefon, Formular, SMS oder Messenger – wir sind erreichbar und hören zu.
🛠️ 2. Anliegen schildern
Sie erklären kurz, was nicht funktioniert – oder nennen einfach die Nummer aus dem Leistungskatalog. Ganz wie im Lieblingslokal: „Ich hätte gern die 42.“
🚐 3. Wir kommen vorbei
Eine Fachkraft schaut sich alles in Ruhe an. Bis zur Auftragserteilung entstehen keine Kosten.
📋 4. Auftrag & Fixpreis
Wir sagen, was wir tun – und was es kostet. Klar, ehrlich, verbindlich.
➕ 5. Noch ein Thema?
Kein Drama. Wir sprechen darüber und erfassen es sauber als zusätzlichen Auftrag.
🧾 6. Abschluss & Rechnung
Bezahlung bar oder per Sofortüberweisung (QR-Code). Rechnung digital oder ausgedruckt.
Sie müssen nichts vorbereiten. Kein Googeln, kein Schrauben, kein Stress. Wir bringen Werkzeug, Software, Erfahrung – und falls nötig sogar unser eigenes Internet mit.
Wenn früher der Keilriemen eines Autos riss, zog die Beifahrerin kurzerhand ihre Nylonstrumpfhose aus und überreichte sie dem Fahrer, damit dieser den Schaden am Straßenrand notdürftig beheben konnte. „Kfz-Inspektion alle 15.000 Kilometer und Reifenwechsel? Das mache ich alles selbst!“, dachten und sagten viele Autobesitzer noch bis in die 2000er-Jahre. Heute bekommen die wenigsten Menschen überhaupt noch die Kunststoffabdeckung unter der Motorhaube ab. Das liegt nicht daran, dass die Leute ungeschickter geworden sind – moderne Fahrzeuge sind schlicht deutlich komplexer als früher. Bei Computern verhält es sich ähnlich. Konnten Pentium-III-Systeme circa 1,06 GB/s pro Speicherkanal übertragen, sind es heute 48 GB/s. Grafikkarten haben heute 10.000-mal mehr FP32-Rechenleistung als in den späten 1990ern-Jahren und können teurer als ein Dacia Sandero sein. Kühlung, Leistungsaufnahme, UEFI-Einstellungen und Komponentenkompatibilität spielen heute eine zentrale Rolle. Dagegen ist der klassische Plug-and-Play-Gedanke bei leistungsfähigen PCs in den Hintergrund gerückt. Vielen PC-Hobby-Bastlern in Linz fällt diese Entwicklung auf die Füße und ein vermeintlich simpler Hardwaretausch wird zu einem kostspieligen Desaster.
Kunde 📱 (bebende, jugendliche Männerstimme): „Ich wollte eine neue Grafikkarte in meinen Stand-PC einbauen, jetzt geht gar nichts mehr.“
Kunde 📱 (wütende Männerstimme im Hintergrund): „Der hot’s hingericht! Fast 500 Euro furt! 😡“
Kunde 📱 (beide streiten): „Ich hab jetzt gar nichts mehr!“ – „Selbst schuid, du konnst des ned!“
Ich 📱: „Geben Sie mir mal Ihren Vater.“
Der aufgebrachte Spallerhofer erklärte mir, dass sein Sohn zum Geburtstag diverse Geldgeschenke von Verwandten bekommen hatte, unter anderem, um Winterkleidung zu kaufen. Der Junior hatte jedoch eigene Pläne und kaufte kurzerhand eine AMD Radeon RX 9060 XT Gaming-Grafikkarte. Beim Einbau ging etwas schief, jetzt macht der PC keinen Mucks mehr – was besonders schlecht ist, da der Computer auch für die Arbeitssuche der beiden Linzer genutzt wird. Die ganze Situation war aus mehreren Gründen ein Notfall, weshalb ich meine Sachen packte und direkt hinfuhr.
Ich 😏: „Der Sohnemann ist ja ein Nachwuchs-IT-Techniker. Das ist ja ein richtiger Bastel-PC.“
Sohn (stolz): „CPU-Kühler, SATA-SSDs und den hinteren Lüfter habe ich aufgerüstet.“
Ich: „Schau, die Gummihalterung des NVMe-Heatsinks liegt hier lose herum, diverse SATA-Kabel sind nicht angeschlossen und deine Lüftersteuerung hängt frei in der Luft. Ich baue jetzt das Netzteil aus und danach kümmern wir uns gemeinsam um das «Verhau» in deinem Gehäuse.“
Der Vater schaute dem Treiben argwöhnisch zu. Nach einer halben Stunde und gefühlt zehn Zigaretten wurde er langsam nervös.
Vater 😠: „Wos kost des, wenns ihr do umanandmochts?“
Ich: „Das vorhandene Netzteil ist vermutlich kaputt.“
Vater: „Wie gibt’s des?“
Ich: „Das ist Verschleiß. Wenn ein Netzteil lange Betriebszeiten und entsprechend viel Wärmeentwicklung hinter sich hat, können seine Komponenten mit der Zeit altern und die Spannungsversorgung kann an Leistungsfähigkeit verlieren. Wird dann etwas Grundlegendes verändert – der PC wird komplett vom Strom getrennt und eine neue Grafikkarte wird eingebaut –, kann ein altes Netzteil den sogenannten Einschaltstrom möglicherweise nicht mehr bereitstellen (laienhaft ausgedrückt).“
Ich: „Ich habe ein neues 800-Watt-Netzteil dabei. Es liefert 66 Ampere auf der 12-Volt-Schiene und besitzt eine Gold-Zertifizierung – hat also einen Wirkungsgrad von bis zu 92 Prozent. Es ist also sehr hochwertig. Sollte der PC damit wieder funktionieren, können Sie es mir abkaufen.“
Ich: „Zwei SATA-Kabel müssen wir auch tauschen. Danach schauen wir, ob Ihre alte RX 580 Grafikkarte noch funktioniert. Die könnten Sie dann bei Willhaben verkaufen.“
Sohn: „Kauft die noch jemand?“
Ich ☝️: „Ja, ich blase sie dir vorher aus und du entstaubst sie. Generell: Wenn der PC einen hohen Stellenwert hat, dann sollte man das auch sehen. Gerade in einem Raucherhaushalt ist es deine Aufgabe, regelmäßig die Lüfter mit Druckluft zu reinigen. Ebenso kann es eigentlich nicht sein, dass ein teurer Techniker erst einmal Kabel austauscht und bindet.“
Vater 🚬 (beim Ausblasen): „Da hörstes!“
Mein neues Netzteil brachte das System wieder zum Laufen.
Vater: „Lossen des neiche Kastl glei drin, I zoi des scho.“
Sohn: „😊“
Ich: „Die SAPPHIRE Radeon RX 9060 XT braucht weniger Strom als die alte Grafikkarte und ist sehr leise. Da hat Ihr Sohn schon etwas Vernünftiges gekauft.“
Vater: „Guad, oba 440 € – brauchts des?“
Ich: „Wenn Ihr Sohn täglich mehrere Stunden am PC spielt, ist das gar nicht so teuer. Überlegen Sie mal, was eine Stunde JUMP DOME, Laser Tag oder ein Kinobesuch kostet.“
Ich: „Neue Karte drin, alles wieder picobello. Jetzt schraube ich noch zu und mache die UEFI- und Windows-Einstellungen.“
Sohn (verlegen): „War dann doch mehr zu tun …“
Nachdem die Lüfter wieder leise surrten, wurde auch der Vater ruhiger und besonnener. Während ich mit seinem Sohn schraubte und Kabel steckte, kam er ins Plaudern.
Vater: „Sei Muater is fort mit am ondern. I bin Maschinenführer gwesen, in Wels. De Firma is pleite, seither beim AMS. Für ihn find mer koane Lehr. Er hängt eh nur am PC. Des is ois ned afach.“
Ich: „Die neue Grafikkarte läuft einwandfrei. Wie Sie hier sehen, läuft sie bis zu einer gewissen Temperatur sogar lautlos, ohne dass sich die Lüfter drehen.“
Ich: „Ich sehe, Ihr Sohn spielt zum Beispiel Europa Universalis V. Da lernt er mehr über europäische Geschichte als in jeder Schule. Das Gleiche gilt für Hearts of Iron IV. Unterschätzen Sie den Wert moderner Spiele nicht.“
Sohn: „😊“
Der Vater zahlte das Netzteil und den Arbeitseinsatz. Am Ende war er sich trotzdem noch unsicher, wie er zum Hobby seines Sohnes stehen sollte.
💬 Computer sind für Jugendliche nicht einfach nur ein Zeitvertreib, wie es früher vielleicht ein Game Boy gewesen ist. Oft ist das Spiel auch nur Mittel zum Zweck, um mit Gleichaltrigen auf der ganzen Welt zu kommunizieren. Auf jeden Fall hat ein PC einen emotionalen Wert für junge Menschen und nimmt öfter, als man glaubt, den Platz eines Freundes im Herzen seines Besitzers ein.
Hängt der Haussegen schief? 🛠️
Netzteil kaputt, Grafikkarte eingebaut und plötzlich geht gar nichts mehr? Bevor aus einem Hardwareproblem ein Familienproblem wird: Wir bringen Ihren PC wieder zum Laufen.
📞 +43 681 842 00111
Computerheld Linz – seriöse Computerhilfe für alle.
Pensionisten in Linz – oft über 80 Jahre alt – sind digital. Der größte Antrieb: den Anschluss nicht verlieren und in Kontakt bleiben. Und so sitzen die agilen Senioren vor ihren Laptops oder Stand-PCs und mailen, kommentieren und chatten, bis die Tastatur glüht. Frau, Mitte 40, berufstätig und mit PC-Problem: „Mochts ma des bitte wieder, i geh derweil zur Trafik.“ Pensionisten hingegen verfolgen wissbegierig jede Mausbewegung und hinterfragen Eingaben argwöhnisch mit: „Wos homs jetzt do gmocht?“ Die Linzer Ruheständler sind häufig erfrischend überambitioniert und kaufen überdimensionierte Multifunktionsdrucker, die anschließend in das 2,5‑Gigabit-Heimnetzwerk eingebunden werden sollen. Auch gegenüber Software-Abos sind die Golden Ager aufgeschlossen. Microsoft 365, McAfee Internet Security und NordVPN – „Des brauchts ois!“ Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Pensionisten überdurchschnittlich häufig von Phishing-Angriffen, Datenverlust und Systemausfällen betroffen sind. Aus diesem Grund ist auch rund die Hälfte aller Computerheld-Stammkunden im Ruhestand.
Wenn der digitale Schuh drückt, stehen ältere Menschen in Linz in der Regel vor drei Problemen. Manchmal ist einfach kein Angehöriger mehr da, der helfen kann. Viele wollen ihre Familie aber auch nicht ständig mit Computer-Wehwehchen belästigen. Darüber hinaus gibt es in Oberösterreich immer weniger PC-Vor-Ort-Dienste, die Bedienerhilfe leisten – also einen geduldigen Fachmann abstellen, der Vorgänge wie in einer Nachhilfestunde erklärt.
Computerheld Linz macht das noch, da die Systemadministration zu unserem Angebotsprofil gehört. Allerdings setzen wir unsere Prioritäten: Eine Anwenderin, bei der sich der Mauszeiger wie von Geisterhand bewegt, geht natürlich vor einem Termin, bei dem gemütlich neue Programmverknüpfungen gesetzt werden sollen. Generell lässt sich aber feststellen, dass Windows 11 die Ursache der meisten Pensionisten-PC-Probleme ist. Besonders häufig hören wir die Problembeschreibung: „Mein Computer ist langsam.“
Hierzu muss man wissen: Windows 11 ist ein dynamisches Betriebssystem, das permanent Updates zu Diensten wie Edge, Defender, Widgets oder Store erhält. Hinzu beanspruchen Funktionen wie OneDrive, Copilot und der Abruf von Telemetriedaten stetig Bandbreite. Schon im frisch installierten Zustand laufen bei Windows 11 rund 140 Prozesse, die Hardware-Ressourcen erfordern. Microsoft selbst nennt dieses Prinzip „Windows as a Service (WaaS)“, was so viel bedeutet wie: Der Anwender erhält ein Nutzungsrecht an einem Ökosystem, das jederzeit verändert werden kann. Das tut es auch ständig und wird mit jedem Versionsupgrade 24H2, 25H2, 26H2 usw. umfangreicher.
Die Administration
💬 Früher hob i bei sowas einfach bei da IT o’grufen. Dann is ana kemma oder hot si eingloggt, und de G’schicht is wieder grennt.
Windows 11 eignet sich hervorragend für Unternehmensdomänen. Vereinfacht gesagt bedeutet das: Systemadministratoren verwalten alle dazugehörigen Klienten zentral über einen Server. Auch unser Computerheld Office funktioniert nach diesem Prinzip. Der Benutzer vor dem Bildschirm kann in Windows selbst kaum etwas verändern – außer seine Programme für die eigentliche Produktivarbeit zu nutzen.
Im privaten Umfeld ist jeder PC-Besitzer gleichzeitig der Administrator seines eigenen Systems. Er entscheidet über Updates sowie Treiber- und Programminstallationen. Zudem müssen sich Privatanwender um die Lizenzverwaltung und die Sicherheitsarchitektur kümmern. Bei einem immer komplexer werdenden Betriebssystem wie Windows 11 kann das gerade für Pensionisten zu einer großen Herausforderung werden. Nicht umsonst ist unsere Katalog-Leistung Nummer 60 „Windows entrümpeln und optimieren“ eine unserer meistgebuchten Dienstleistungen. Hierbei beheben wir Anwendungsfehler, prüfen Sicherheitslücken und helfen dem Benutzer dabei, wieder die Kontrolle über sein Windows zu bekommen.
Schreiben, E‑Mail und Drucken
Unserer Erfahrung nach nutzen Linzer Ruheständler ihren Computer besonders gerne für E‑Mails und zum klassischen Surfen im Webbrowser – etwa für die Tageszeitung, Online-Shopping oder YouTube. Auch ein Office-Paket kommt regelmäßig zum Einsatz. Da werden Kochrezepte geschrieben, Kalender geführt und die schönsten PowerPoint-Präsentationen, beispielsweise über Donaubrücken, erstellt. Vor allem aber wird gedruckt und gescannt, um wichtige Dokumente zu archivieren. Wobei die digitalisierten Dokumente dann gerne einmal wie von Geisterhand irgendwo im OneDrive verschwinden. Genau wie die Urlaubsfotos der Enkelin, die zuvor über das WhatsApp-Desktop-Programm gespeichert wurden.
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Ein klassischer Fall: Neuer Windows-11-Laptop vom MediaMarkt, aber kein Office-Paket installiert. Was tun? Wer Word, Excel und Outlook auf seinem Computer nutzen möchte, muss mittlerweile ein Abonnement für Microsoft 365 abschließen. Senioren schließen hier nicht selten Verträge mit langen Laufzeiten ab, obwohl sie im Alltag einen Großteil des Pakets überhaupt nicht benötigen.
In puncto Office-Paket haben Privatnutzer vier relevante Optionen. Gemeinsam finden wir eine Lösung, die zu Ihnen passt. Fragen Sie einfach nach Ihren Möglichkeiten.
Linux Mint in Linz
Studentinnen an der Pädagogischen Hochschule und der Kunstuni Linz haben viele Gemeinsamkeiten. Beide Gruppen kennen sich unserer Erfahrung nach wenig im IT-Kosmos aus und nutzen ihre Laptops zum Arbeiten, Shoppen und zur Unterhaltung (Prokrastinieren mit Social Media – *hüstl*). Vor allem eint junge Frauen an Hochschulen jedoch eines: notorischer Geldmangel. Alles soll einfach immer funktionieren. So fragte die erste PH-Studentin im Sommer 2025 bei uns wegen einer Ubuntu-Installation (eine Linux-Distribution) an. In der Zwischenzeit wurden daraus immer mehr junge Frauen, die ihre Mobilcomputer mit Linux Mint ausstatten wollten. Das ist vor allem wegen LibreOffice clever.
LibreOffice ist eine kostenlose und renommierte Alternative zu Microsoft Office mit ähnlichem Funktionsumfang. Immer mehr staatliche Stellen im deutschsprachigen Raum wechseln zu dieser Office-Suite, da sie ihre digitale Souveränität erhöhen und die Abhängigkeit von US-Konzernen verringern möchten. Zu nennen wären bspw. das österreichische Bundesheer oder das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein¹.
Der größte Vorteil der Suite ist die nahezu vollständige Kompatibilität zu Microsoft Office: Ein im Writer im Format „*.docx“ gespeichertes Dokument lässt sich problemlos in aktuellen oder älteren Versionen von Microsoft Word öffnen und weiterbearbeiten.
Schmithäuser, Michael: Office-Jobs kostenlos erledigen. In: CHIP Nr. 5 (2024). S. 109.
Selbst speichert LibreOffice in ODF (Open Document Format), welches als ISO/IEC 26300 standardisiert ist. Gerade im wissenschaftlichen Bereich sind ODF-Dateitypen² wie .odt oder .ods längst die Norm, um Dokumente auch für die Zukunft zugänglich zu machen. Des Weiteren sind die einzelnen Programme von LibreOffice hervorragend dokumentiert, sodass KIs wie ChatGPT und Google Gemini bei Fragen zur Anwendung zielorientiert helfen können. LibreOffice ist von Haus aus in Linux Mint enthalten und erhält regelmäßig Updates, die sich mit zwei Klicks über die systemeigene Aktualisierungsverwaltung einspielen lassen.
Mehr Sicherheit durch Linux Mint?
Früher hieß es: “Nimm Linux, das ist sicher gegen Viren.” Diese Aussage stimmt auch heute noch, wobei Schadsoftware in Form von klassischen Viren, Würmern und Trojanern kaum noch vorkommt. Erfolgreiche Cyberangriffe, wie sie im Sommer 2026 bei der Arbeiterkammer Oberösterreich oder der Berliner Verwaltung durchgeführt wurden, zeigen vielmehr, dass Angreifer zunehmend über andere Wege in Systeme eindringen. Und bei Social-Engineering-Attacken spielt das Betriebssystem letztlich keine entscheidende Rolle.
Trotzdem minimiert Linux Mint die Gefahren im Cyberraum, da das Betriebssystem die Treiberverwaltung, Sicherheitsdienste und Programmaktualisierungen automatisch übernimmt. Der Benutzer muss nicht wie unter Windows 11 auf obskuren Webseiten nach passender Software suchen, sondern erhält alles von einer zentralen Stelle.
💬 Mi hot ana mit ana deitschn Nummer o’grufn und gsogt, er warad von Microsoft und mei Windows war kaputt. Er hot woin, dass i wos aktivier, damit er’s reparieren kann.
Derartige Social-Engineering-Angriffe laufen unter Linux Mint auch ins Leere. Schließlich ist der Remotedesktop von Windows in einem Linux-Betriebssystem nicht vorhanden. Die oben genannten Studentinnen haben ihre Laptops häufig immer im Gepäck. Man mag es kaum für möglich halten, aber es kommt immer wieder vor, dass Notebooks von Banden gestohlen werden. Entweder, um die Beute zu verkaufen, oder um Sextortion gegen das Opfer durchzuführen. Unter Linux Mint lassen sich die Daten sehr leicht verschlüsseln, sodass ein Dieb nicht an den Inhalt der Festplatte kommt. Ebenso ist es mit unserer Hilfe möglich, eine Firewall³ in öffentlichen WLAN-Netzwerken zu aktivieren.
Keine alten Windows-Versionen mehr
Gerade Pensionisten bitten uns immer häufiger, eine veraltete Windows-Version wie 10 oder 7 zu installieren. „Zum Surfen und Schreiben reicht’s und Online-Banking mache ich eh nicht“, bekommen wir dann zu hören. Was dabei immer vergessen wird: Selbst aktuelle Betriebssysteme wie Windows 11, Linux Mint 22.3 oder Ubuntu 26.04 LTS sind nicht vor Phishing gefeit. Und das Mindeste, was man von einem Internetnutzer erwarten kann, ist, unterstützte und zeitgemäße Software zu verwenden.
Wem Windows 11 also einfach zu viel ist, der kann sich ein Beispiel an den Linzer Studentinnen nehmen. Linux Mint belegt im Ausgangszustand lediglich 1,3 Gigabyte Arbeitsspeicher. Des Weiteren verzichtet das moderne Betriebssystem auf Schnickschnack wie KI-Integration und Cloud-Anbindung.
Referenzen:
¹Thalhammer, Anna: Wir brauchen unsere eigenen Tech-Bros. In: profil Nr. 23 (2026). S. 5. ²Wischner, Stefan: Nichts zurücklassen. Wie Sie Dokumentvorlagen von Microsoft Office zu LibreOffice übertragen. In: c’t Nr. 14 (2026). S. 130.
³Vetter, Sascha: Fremdes WLAN, eigene Regeln: Ubuntu mit Gufw absichern. pinguin.gws2.de (09/2026).