Autor: Veronika Helga Vetter

Ein individueller Photoshop-PC statt Massenware – Planung eines White-Builds mit AMD Ryzen 7 8700G

Linz ist ohne Zweifel eine Kul­turstadt. Neben dem Pflaster­spek­takel, dem Kro­ne­fest, der Linz Pride und dem Som­mer­fest der FPÖ im Belle­vuepark gibt es ständig Ver­anstal­tun­gen für wirk­lich jeden Geschmack. Mein Jüng­ster besuchte die Krabbel­stube an der Kun­stu­ni, weshalb ich im Laufe der Zeit schon den einen oder anderen kul­turschaf­fend­en Paradiesvo­gel ken­nen­ler­nen durfte. Mir per­sön­lich ist das meis­tens zu laut und zu voll. Wenn hinge­gen ein paar ältere Her­ren am Park­platz des Eurospar Oed gemütlich ihr Puntigamer trinken und dabei Andrea Berg aus einem Kof­fer­ra­dio dudelt, set­ze ich mich lieber dort in die Nähe und genieße die Atmo­sphäre. Mit den mod­er­nen Sub­kul­turen und all den neuen Begrif­flichkeit­en bin ich ohne­hin völ­lig über­fordert. Das sollte sich allerd­ings im Juli 2026 schla­gar­tig ändern – als plöt­zlich ein Ama­zon-Paket vor mein­er Haustür lag.


Das Foto zeigt den Eingangsbereich einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus. Im Mittelpunkt steht eine geschlossene, weiße Wohnungstür mit einer schlichten, glatten Oberfläche. Der Türgriff befindet sich außerhalb des sichtbaren Bildausschnitts, lediglich ein kleiner runder Beschlag ist am oberen rechten Bereich der Tür zu erkennen. Vor der Tür liegt eine rechteckige, dunkelgraue Fußmatte mit einer gerippten Oberfläche, die parallel zur Türschwelle ausgerichtet ist. Die Türschwelle besteht aus einem hellen Holz- oder Laminatprofil, das einen deutlichen Kontrast zum hellgrauen Stein- beziehungsweise Terrazzo-Boden des Hausflurs bildet. Rechts neben der Wohnungstür, in der Ecke zwischen zwei weißen Wänden, wurde ein braunes Amazon-Versandpaket sorgfältig auf dem Boden abgestellt. Es handelt sich um einen typischen Versandbeutel aus stabilem Kraftpapier. Auf der Vorderseite sind das schwarze Amazon-Logo mit dem charakteristischen Pfeil, ein Strichcode, die Kennzeichnung „BP3“ sowie weitere kleine Druckinformationen und Symbole zu erkennen. Das Paket lehnt leicht an der Wand und wurde offensichtlich bewusst so platziert, dass es den Durchgang nicht behindert. Der Flur selbst wirkt sauber, ruhig und funktional eingerichtet. Die weißen Wände sind schlicht gehalten und besitzen einen hellen Sockelabschluss. Links oben im Bild ist ein kleiner weißer Lichtschalter oder Taster an der Wand angebracht. Die Beleuchtung ist gleichmäßig und wirkt wie warmes Innenlicht, wodurch keine harten Schatten entstehen. Insgesamt vermittelt die Aufnahme den Eindruck eines gewöhnlichen Wohnhausflurs, wie er in vielen Mehrparteienhäusern anzutreffen ist. Das Amazon-Paket wurde von der im Artikel erwähnten Gallotti bestellt und an Veronika Helga Vetter, Stadlerstraße 6, liefern lassen. Da der Paketbote die Empfängerin beim Zustellversuch nicht antraf, stellte er die Sendung – wie es in diesem Wohnhaus üblich ist – direkt vor der Wohnungstür im Innenbereich des Gebäudes ab. Durch die geschützte Lage innerhalb des Hauses bleibt das Paket trocken und ist gleichzeitig für die Empfängerin unmittelbar nach ihrer Rückkehr sichtbar. Computerheld Linz

Kunde 📱 (Män­ner­stimme, ohne Punkt und Kom­ma): „Vroni! Hier ist die Gal­lot­ti! Endlich erre­iche ich dich. Ich hab schon ein paar Mal aufgelegt, weil da immer Män­ner drange­gan­gen sind. Ich bin doch so schüchtern, weißt. Ist es okay, wenn ich Vroni sage? Du musst mir einen PC bauen. Du musst! Hörst du? Ich hab schon so viel von dir gele­sen – ich hab das Gefühl, ich kenn dich schon ewig.“

Ich 📱 (falle ins Wort): „Ja, alles gut, einen Moment. Ich kann Ihnen gerne einen guten Online-Shop empfehlen. Dort kön­nen Sie sich über einen Kon­fig­u­ra­tor ein passendes Sys­tem zusam­men­stellen. Es wer­den nur Kom­po­nen­ten ange­boten, die miteinan­der kom­pat­i­bel sind. Das ist gün­stiger und am Ende auch zielführen­der, als wenn ich …“

Gal­lot­ti 😠: „Jet­zt siezt sie mich. Sie siezt mich wirk­lich! Vroni! Ich will keinen PC aus einem Kon­fig­u­ra­tor und auch nichts von der Stange. Ich will etwas Einzi­gar­tiges – von dir gebaut! Ver­stehst du das denn nicht? Ich hab dir doch sog­ar schon ein Moth­er­board geschickt, damit du von der Größe aus pla­nen kannst. Denn die Größe zählt schließlich, gell, Schätzilein?“

Ich (unter­breche erneut): „Also magst du’s eher klein? Das GIGABYTE B650M ist ja ein Micro-ATX-Board.“

Gal­lot­ti 😂: „Du bist so ein frech­es Mist­stück! Ja, bei PCs – und wirk­lich nur da – mag ich’s klein. Gib mir mal deine Kon­ton­um­mer. Ich über­weise dir gle­ich 1.000 Euro, damit du den Rest bestellen kannst. Nein das ist Unsinn. Ich über­weise dir 1.000 Euro, damit du siehst, dass ich es ernst meine. Rest fol­gt dann peu à peu.“

Das Foto zeigt den Inhalt der zuvor zugestellten Amazon-Sendung nach dem Auspacken. Im Mittelpunkt der Aufnahme liegt die Originalverpackung eines GIGABYTE B650M AORUS ELITE AX ICE Mainboards, das flach auf einer hellbraunen Korkunterlage beziehungsweise einer ähnlich strukturierten Arbeitsfläche platziert wurde. Die Verpackung ist überwiegend weiß gestaltet und unterstreicht damit bereits die Farbgebung der späteren Hardware. Im oberen linken Bereich befindet sich das markante AORUS-Logo, während mittig die vollständige Modellbezeichnung „B650M AORUS ELITE AX ICE“ deutlich lesbar aufgedruckt ist. Im rechten unteren Bereich hebt sich das große B650-Logo in Orange und Schwarz von der ansonsten schlichten Verpackung ab. Darunter weist der Hersteller auf die Unterstützung von AMD Ryzen Prozessoren für den Sockel AM5, DDR5-Arbeitsspeicher, NVMe-SSDs sowie 2,5-Gigabit-LAN hin. Auf der Verpackung wurden zusätzlich zwei weiße, gesleevte SATA-Kabel mit einer Länge von jeweils 60 Zentimetern abgelegt. Die Kabel stammen vom Hersteller DeleyCON und befinden sich noch originalverpackt in einer transparenten Kunststoffhülle. Durch die weiße Ummantelung passen sie optisch hervorragend zum geplanten Gesamtkonzept des Rechners. Gerade bei einem System mit Sichtfenster im Gehäuse tragen gesleevte Kabel wesentlich zu einem aufgeräumten und hochwertigen Erscheinungsbild bei, da sie sich harmonisch in das Farbkonzept einfügen und deutlich edler wirken als gewöhnliche SATA-Kabel. Mit dem Auspacken der Amazon-Sendung wurde gleichzeitig klar, dass Gallotti bereits den Grundstein für ihr außergewöhnliches PC-Projekt gelegt hatte. Das GIGABYTE B650M AORUS ELITE AX ICE bildet als Mainboard das Herzstück des späteren Systems und war bewusst in der weißen ICE-Edition gewählt worden, um sich nahtlos in das geplante Design einzufügen. Die beiden weißen SATA-Kabel von deleyCON zeigen außerdem, dass bei diesem Rechner selbst kleinste Details berücksichtigt werden sollten. Für Gallotti war es eben kein gewöhnlicher Computer von der Stange – jedes Bauteil sollte sowohl technisch als auch optisch zum Gesamtkonzept passen. Computerheld Linz - Juli 2026

Gal­lot­ti: „Jet­zt sei mal kurz ruhig und hör mir ganz genau zu.“

Ich: 🤯

Gal­lot­ti: „Ich war früher ein richtiges Nerd-Girl und habe meine PCs immer selb­st gebaut. Aber heute fehlt mir ein­fach die Zeit. Ich betreibe mit ein­er Fre­undin eine Queer-Bar und organ­isiere zusät­zlich Ver­anstal­tun­gen. Deshalb sollst du mir einen hochw­er­ti­gen Com­put­er bauen – einzi­gar­tig und High Femme. Da zählt jede einzelne Schraube! In dem Paket müssen außer­dem weiße, gesleevte SATA-Kabel liegen. Du wirst durch mich berühmt! Hast du’s jet­zt endlich ver­standen?“

Ich (in Gedanken): „Ich sagte zum Veit: Du weißt Bescheid, auch duuu wirst jet­zt ein Star!’“ (Props an J.B.O.)

Das Symbolbild ist als zweigeteilter Cartoon gestaltet und stellt ein Telefongespräch zwischen zwei Personen dar, die sich an unterschiedlichen Orten befinden. Eine diagonale Trennlinie teilt die Illustration in zwei gleich große Bildhälften und verdeutlicht den räumlichen Abstand zwischen den Gesprächspartnern. Trotz der stilisierten Comic-Optik sind zahlreiche Details erkennbar, die den Charakter der beiden Personen sowie ihre unterschiedlichen Arbeitswelten unterstreichen. Auf der linken Bildhälfte ist eine fiktive Darstellung von Gallotti zu sehen. Sie sitzt beziehungsweise steht hinter einem stilvoll eingerichteten Schreibtisch und telefoniert gut gelaunt mit einem Smartphone. Ihr Gesichtsausdruck wirkt offen, fröhlich und selbstbewusst. Sie lächelt breit und hält in der anderen Hand ein kleines Glas mit einer bernsteinfarbenen Spirituose. Ihre Haare sind wasserstoffblond gefärbt und kurz geschnitten. Auffällig sind das kräftige Make-up mit blau-violetten Lidschatten, der rote Lippenstift sowie große silberfarbene Ohrringe. Bekleidet ist Gallotti mit einer schwarzen Lederjacke, unter der ein leuchtend rotes T-Shirt hervorschaut. Die Farbkombination greift den roten Lippenstift auf und sorgt für einen markanten Kontrast zum ansonsten hell gestalteten Hintergrund. Der Arbeitsplatz von Gallotti erinnert weniger an ein klassisches Büro als an den Verwaltungsbereich einer Bar. Im Hintergrund befindet sich ein Regal mit zahlreichen Spirituosenflaschen und Gläsern. Darüber leuchtet ein Neon-Schild mit der Aufschrift „Queer Bar“, ergänzt durch einen Regenbogen als Symbol der LGBTIQ-Community. Die Szene verweist auf Gallottis Tätigkeit als Betreiberin der LGBTIQ-Bar „Blue Heaven“ in der Starhembergstraße 11 in Linz-Urfahr. Von hier aus organisiert sie den laufenden Barbetrieb, Veranstaltungen sowie die kreative Gestaltung ihres Unternehmens. Auf ihrem Schreibtisch stehen verschiedene Büroutensilien, ein dekorativer Stiftehalter und ein Namensschild mit der Aufschrift „GALLOTTI“. Daneben befindet sich eine kleine Regenbogenflagge sowie eine handschriftliche Notiz mit den Worten „Cheers, Darling!“. Das gesamte Ambiente vermittelt den Eindruck eines kreativen Arbeitsplatzes, an dem Gastronomie, Eventorganisation und Design miteinander verschmelzen. Inhaltlich symbolisiert die linke Bildhälfte den Beginn eines ungewöhnlichen Projekts. Gallotti möchte einen neuen Computer von Computer.at Linz bauen lassen. Ihr Wunsch ist klar formuliert: Der Rechner soll hauptsächlich für Adobe Photoshop, Bildbearbeitung, Webdesign, Speisekarten sowie allgemeine Büroarbeiten eingesetzt werden und einen Anlagehorizont von vier bis fünf Jahren besitzen. Gleichzeitig legt sie großen Wert auf ein außergewöhnliches Erscheinungsbild. Für sie zählen Leistung und Design gleichermaßen. Konkrete technische Vorstellungen hat sie jedoch kaum. Welche Komponenten benötigt werden, welche Hardware sinnvoll ist oder welche Kompromisse eingegangen werden müssen, überlässt sie vollständig der Fachkompetenz von Veronika Helga Vetter. Die rechte Bildhälfte zeigt Veronika Helga Vetter in ihrem modernen Arbeitsumfeld. Auch sie telefoniert mit einem Smartphone und hört aufmerksam zu. Ihr Gesichtsausdruck wirkt konzentriert, leicht skeptisch und nachdenklich. Während Gallotti voller Begeisterung ihre Wünsche schildert, versucht Veronika gedanklich bereits, daraus ein technisch sinnvolles Gesamtkonzept abzuleiten. Sie sitzt an einem hell eingerichteten Schreibtisch in einem aufgeräumten Büro. Vor ihr liegt ein Notizblock, auf dem sie erste Stichworte zum geplanten Rechner festhält. Erkennbar sind unter anderem Begriffe wie Creative PC, Klein (mATX?), B650M sowie weitere Notizen, die auf die spätere Hardwareplanung hinweisen. In ihrer rechten Hand hält sie einen Stift, mit dem sie die während des Telefonats gewonnenen Informationen sofort festhält. Auf dem Schreibtisch steht außerdem ein geöffneter Laptop mit einem kleinen Tux-Pinguin als Aufkleber, der auf den Einsatz von Linux beziehungsweise Open-Source-Software hinweist. Eine Kaffeetasse mit der Aufschrift „Focus – Build – Repeat“ symbolisiert den strukturierten Arbeitsablauf bei der Planung individueller Computersysteme. Im Hintergrund befinden sich weiße Regale mit Aktenordnern und Dokumenten, Zimmerpflanzen sowie mehrere gerahmte Wandbilder mit motivierenden Sprüchen wie „Plan – Build – Optimize – Repeat“ und „Good things take Time“. Die helle Büroeinrichtung vermittelt Ruhe, Ordnung und einen analytischen Arbeitsstil. Das Symbolbild stellt keinen tatsächlichen Moment dar, sondern fasst den Beginn des gesamten Projekts bildlich zusammen. Während Gallotti vor allem ihre Wünsche hinsichtlich Design, Langlebigkeit und Individualität formuliert, muss Veronika aus wenigen Informationen ein schlüssiges Hardwarekonzept entwickeln. Sie wägt Prozessor, Mainboard, Arbeitsspeicher, Grafikeinheit, Gehäuse, Farbkonzept und Budget gegeneinander ab, um einen Photoshop-PC zu entwerfen, der sowohl den kreativen Ansprüchen der Kundin als auch den technischen Anforderungen des Jahres 2026 gerecht wird. Die Illustration verdeutlicht damit den Unterschied zwischen einer emotionalen Kundenvision und der systematischen Planung eines individuell aufgebauten Computers. Juli 2026 - Computerheld Linz in Kooperation mit Gasthaus Keferfeld

Ich 🤔: „Gut, ich glaube, ich weiß jet­zt, was du willst: einen PC zum Herzeigen – mit aus­gewählten Kom­po­nen­ten aus aller Welt und einem Anlage­hor­i­zont von etwa fünf Jahren. Dafür brauchst du allerd­ings vor allem Zeit und Geld. Seit dem 1. Juli 2026 ist die Zoll­frei­gren­ze für Klein­sendun­gen wegge­fall­en. Zusät­zlich gibt es jet­zt eine Pauschal­ge­bühr für Waren aus Nicht-EU-Län­dern. Dein Main­board braucht außer­dem DDR5-Arbeitsspe­ich­er. Der ist nach wie vor sauteuer und nicht immer leicht zu bekom­men. Da wird dein Sug­ar-Dad­dy wohl noch einen Tausender nach­schießen müssen.“

Gal­lot­ti 🤣🤣 (kugelt sich vor Lachen): „Hast du ger­ade Sug­ar-Dad­dy gesagt? Wo ihr Het­ero-Mut­tis immer diese Begriffe her habt – köstlich! Du, die ganzen tech­nis­chen Details lang­weilen mich. Mach dir wegen des Geldes keinen Kopf. Ruf mich ein­fach an, wenn du irgend­was brauchst.“

Gal­lot­ti: „Also, dann legst du jet­zt gle­ich los, oder? Ich muss näm­lich auch schon wieder weit­er.“

Ich 🖐️: „Moment! Du hast mir noch gar nicht ver­rat­en, wofür du den PC eigentlich brauchst.“

Gal­lot­ti: „In erster Lin­ie für Pho­to­shop. Das läuft eigentlich ständig. Ich gestalte unsere Web­seite, Speisekarten und retuschiere die Par­ty­fo­tos. Dann noch Adobe Acro­bat Pro DC und das ganze Office-Gedöns. Sich­er muss das Sys­tem natür­lich auch sein – ich bekomme lock­er 300 E‑Mails am Tag. So, son­st noch Fra­gen?“

Das Foto zeigt das bereits ausgepackte GIGABYTE B650M AORUS ELITE AX ICE Mainboard, das auf seiner antistatischen Schutzfolie auf einer hellbraunen Korkunterlage liegt. Das Mainboard ist überwiegend in Weiß und Silber gehalten und folgt damit konsequent dem Farbkonzept der sogenannten ICE-Serie von GIGABYTE. Trotz des kompakten Micro-ATX-Formfaktors vermittelt die Hauptplatine bereits auf den ersten Blick einen hochwertigen und aufgeräumten Eindruck. Die silberfarbenen Kühlkörper für Spannungsversorgung und M.2-SSDs harmonieren mit den weißen Leiterplattenelementen und verleihen dem Mainboard ein modernes Erscheinungsbild. Im Vordergrund der Aufnahme ist das rückseitige Anschlussfeld (Rear I/O) gut zu erkennen. Hier wird deutlich, dass GIGABYTE trotz der kompakten Bauform keine Kompromisse bei der Ausstattung eingegangen ist. Insgesamt stehen zahlreiche USB-Anschlüsse unterschiedlicher Geschwindigkeitsklassen zur Verfügung, darunter mehrere schnelle USB-3.2-Ports sowie ein moderner USB-C-Anschluss. Ergänzt wird die Anschlussvielfalt durch einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss, der gegenüber herkömmlichen Gigabit-Netzwerkanschlüssen deutlich höhere Übertragungsraten ermöglicht und sich insbesondere für schnelle Heimnetzwerke, NAS-Systeme oder Glasfaseranschlüsse eignet. Ebenfalls vorhanden sind hochwertige Audioanschlüsse sowie zwei vergoldete Antennenanschlüsse für das integrierte Funkmodul. Vor dem Mainboard steht die zum Lieferumfang gehörende weiße WLAN-Antenne, die optisch hervorragend zum hellen Gesamtkonzept passt. Sie unterstützt moderne WLAN-Standards sowie Bluetooth und stellt eine elegante Alternative zu den häufig schwarzen Standardantennen dar. Gerade bei einem Rechner mit Sichtfenster und konsequentem White-Build tragen selbst solche Details zum hochwertigen Gesamteindruck bei. Auch technisch ist das Mainboard für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet. Vier DDR5-Speicherbänke ermöglichen einen späteren Ausbau des Arbeitsspeichers auf deutlich mehr Kapazität, ohne vorhandene Speichermodule austauschen zu müssen. Der AM5-Sockel bietet zudem die Möglichkeit, auch kommende Ryzen-Prozessoren einzusetzen, wodurch sich die Plattform über viele Jahre hinweg aufrüsten lässt. Hinzu kommen mehrere M.2-Steckplätze für schnelle NVMe-SSDs, moderne PCI-Express-Schnittstellen für Erweiterungskarten sowie eine leistungsfähige Spannungsversorgung, die selbst anspruchsvollere Prozessoren zuverlässig versorgt. Gerade diese Kombination aus kompaktem Micro-ATX-Format, umfangreicher Ausstattung und hochwertigem Design machte das GIGABYTE B650M AORUS ELITE AX ICE zur idealen Grundlage für Gallottis individuelles Projekt. Das Mainboard bietet genügend Leistungsreserven für Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop, zukünftige Hardware-Upgrades und alltägliche Büroarbeiten, ohne dabei unnötig groß oder überladen zu wirken. Es vereint moderne Technik mit einer außergewöhnlichen Optik und bildet damit das Fundament für einen Rechner, der nicht nur leistungsfähig, sondern auch ein echter Blickfang werden sollte. Basis für Photoshop-PC Computerheld Linz 2026

Ich: „Ja. Wie stellst du dir denn das Design vor?“

Gal­lot­ti 🙄 (hör­bar gen­ervt): „Über­rasch mich ein­fach. Haupt­sache leise und ein Hin­guck­er.“

Ich: „Hey, wir sprechen hier von einem Pro­jekt im Wert von mehreren Tausend Euro. Gib mir ein­fach zwei spon­tane Antworten: Was ist dein Lieblings­dessert und welch­es Lied hörst du momen­tan am lieb­sten?“

Gal­lot­ti 🤔: „Him­beerkuchen. Und… ich hör im Moment total gern die alten Sachen von Halsey und NESS.“

Ich 😊: „Per­fekt. Dann habe ich alles, was ich brauche. Ich melde mich wieder. Rechne aber mit unge­fähr vier Wochen – ich halte dich natür­lich auf dem Laufend­en.“


Adobe Pho­to­shop 27 (2026) set­zt eine Direc­tX-12-fähige Grafikkarte voraus und emp­fiehlt min­destens vier Giga­byte Videospe­ich­er (VRAM). Diese Anforderun­gen erfüllt bere­its eine AMD Radeon RX 550, die im Juli 2026 für rund 130 Euro erhältlich war. Genau eine solche Stan­dard­lö­sung wollte Gal­lot­ti jedoch aus­drück­lich nicht. Gesucht war kein gewöhn­lich­er Office-PC mit ein­er beliebi­gen Grafikkarte, son­dern ein durch­dacht­es, ele­gantes Gesamtkonzept, bei dem Leis­tung, Energieef­fizienz und Design gle­icher­maßen im Vorder­grund ste­hen.

Die Infografik fasst die wichtigsten technischen und praktischen Eigenschaften des AMD Ryzen 7 8700G übersichtlich zusammen und verdeutlicht, weshalb sich diese APU (Accelerated Processing Unit) hervorragend als Herzstück eines modernen Kreativ- und Office-Computers eignet. Das Design ist bewusst in hellen Weiß-, Orange- und Magentatönen gehalten und greift damit gleichzeitig das Farbkonzept des späteren White-Builds auf. Im Mittelpunkt der Darstellung befindet sich eine großformatige Illustration des Prozessors, die von einem leuchtenden Kreis umgeben wird und den AMD Ryzen 7 8700G als zentrales Bauteil des gesamten Systems hervorhebt. Direkt darunter werden die wichtigsten technischen Eckdaten genannt: acht Prozessorkerne (8 Cores), sechzehn Threads (16 Threads) sowie die moderne Zen-4-Architektur, die eine hohe Rechenleistung bei gleichzeitig hoher Energieeffizienz ermöglicht. Die linke Seite der Grafik zeigt die vorgesehenen Einsatzbereiche des Systems. Genannt werden Web- und Grafikdesign mit Adobe Photoshop 2026, die Gestaltung von Drucksachen und PDF-Dokumenten mit Adobe Acrobat Pro DC 2026, klassische Büro- und Kommunikationsaufgaben sowie die flüssige Wiedergabe hochauflösender 4K-Multimediainhalte. Dadurch wird deutlich, dass der Rechner nicht als Gaming-PC, sondern als professionelles Arbeitsgerät für kreative Anwender konzipiert wurde. Die Kombination aus leistungsfähigem Prozessor und moderner integrierter Grafikeinheit deckt genau jene Anwendungsbereiche ab, die in kleinen Unternehmen, Agenturen oder bei Selbstständigen täglich anfallen. Auf der rechten Seite werden die wichtigsten Vorteile des Ryzen 7 8700G hervorgehoben. Besonders betont wird die integrierte Radeon 780M, die für viele kreative Anwendungen ausreichend Grafikleistung bereitstellt, ohne dass eine separate Grafikkarte erforderlich ist. Dadurch reduziert sich nicht nur der Anschaffungspreis des Systems, sondern auch dessen Stromverbrauch, Wärmeentwicklung und Geräuschkulisse. Für einen Rechner, der täglich viele Stunden im Büro betrieben wird, ergeben sich daraus spürbare wirtschaftliche Vorteile. Weniger Leistungsaufnahme bedeutet geringere Energiekosten, eine einfachere Kühlung und einen leiseren Betrieb. Gleichzeitig entfällt eine zusätzliche Fehlerquelle in Form einer dedizierten Grafikkarte mit eigenem Kühlsystem und separatem Treibermanagement. Genau für solche Einsatzszenarien wurden moderne APUs entwickelt: Sie vereinen eine leistungsfähige CPU und eine überraschend starke Grafikeinheit auf einem einzigen Chip und bieten damit eine ausgewogene Lösung für produktive Arbeitsplätze. Im unteren Bereich der Grafik wird die integrierte Radeon 780M näher vorgestellt. Genannt werden unter anderem die RDNA-3-Architektur, eine hohe Taktfrequenz, Hardware-Raytracing, moderne Videoeinheiten für AV1-Decoding und Encoding sowie die Unterstützung von hochauflösenden 4K-Displays und Mehrmonitorbetrieb. Diese Eigenschaften zeigen, dass die Grafikeinheit weit mehr ist als eine einfache Office-GPU. Sie beschleunigt zahlreiche Funktionen moderner Kreativsoftware und sorgt für eine flüssige Darstellung hochauflösender Bilder, Benutzeroberflächen und Videoinhalte. Ein weiterer Schwerpunkt der Infografik liegt auf dem eingesetzten DDR5-Arbeitsspeicher. Vorgestellt wird ein 32-Gigabyte-Kit mit DDR5-6000, das den sogenannten Sweet Spot für den Ryzen 7 8700G darstellt. Gerade bei einer APU besitzt der Arbeitsspeicher eine wesentlich größere Bedeutung als bei einem System mit dedizierter Grafikkarte. Da die Radeon 780M keinen eigenen Videospeicher besitzt, nutzt sie den DDR5-Arbeitsspeicher des Rechners als Grafikspeicher. Je höher die Speicherbandbreite ausfällt, desto besser kann die Grafikeinheit ihre Leistung entfalten. Deshalb empfiehlt sich ein Speicherkit mit DDR5-6000 und aktiviertem AMD-EXPO-Profil. Erst durch das EXPO-Profil arbeitet der Arbeitsspeicher mit den vorgesehenen 6.000 MT/s und den optimierten Timings. Ohne diese BIOS-Einstellung würde der Speicher häufig lediglich mit den konservativen JEDEC-Standardwerten betrieben, wodurch die integrierte Radeon 780M einen Teil ihrer möglichen Grafikleistung verlieren würde. Die Infografik verdeutlicht außerdem das Zusammenspiel aller Komponenten. Der Ryzen 7 8700G liefert genügend Prozessorleistung für aufwendige Bildbearbeitung, Layoutgestaltung, PDF-Erstellung, Multitasking und alltägliche Büroarbeiten. Gleichzeitig übernimmt die integrierte Radeon 780M sämtliche Grafikaufgaben, ohne dass zusätzliche Hardware notwendig wird. In Verbindung mit schnellem DDR5-6000-Arbeitsspeicher entsteht ein ausgewogenes Gesamtsystem, das hohe Leistung, geringe Betriebskosten und einen leisen Betrieb miteinander verbindet. Gerade für einen kreativen Arbeitsplatz unter Windows 11 ist diese Kombination ideal, weil sie genau auf Anwendungen wie Adobe Photoshop, Adobe Acrobat Pro DC, Webdesign, Bürosoftware und Multimedia zugeschnitten ist. Aus wirtschaftlicher Sicht stellt die gewählte Hardware ebenfalls eine sinnvolle Investition dar. Der Verzicht auf eine dedizierte Grafikkarte spart nicht nur Anschaffungskosten, sondern reduziert auch den Energieverbrauch über die gesamte Nutzungsdauer hinweg. Gleichzeitig bleibt der Rechner kompakter, wartungsärmer und optisch aufgeräumter. Dank der modernen AM5-Plattform, der Zen-4-Architektur und des schnellen DDR5-Arbeitsspeichers bietet das System ausreichend Leistungsreserven, um einen geplanten Anlagehorizont von vier bis fünf Jahren problemlos zu überstehen. Genau diese Kombination aus Zukunftssicherheit, Energieeffizienz, geringer Geräuschentwicklung und hoher Produktivität macht den AMD Ryzen 7 8700G zu einer der überzeugendsten Lösungen für moderne Kreativ- und Office-Systeme des Jahres 2026. Computerheld Linz

Aus diesem Grund fiel meine Wahl nicht auf eine dedi­zierte Grafikkarte, son­dern auf den AMD Ryzen 7 8700G. Die inte­gri­erte Radeon 780M über­trifft eine Radeon RX 550 in mehreren entschei­den­den Punk­ten:

  • Sie bietet eine höhere Grafik­leis­tung, unter­stützt ein mod­erneres Direc­tX-12-Fea­ture-Lev­el und greift direkt über den inte­gri­erten Spe­icher­con­troller auf den schnellen DDR5-Arbeitsspe­ich­er zu.

Gle­ichzeit­ig ent­fall­en die Anschaf­fungs- und Energiekosten ein­er sep­a­rat­en Grafikkarte. Das Ergeb­nis ist ein Rech­n­er, der weniger Wärme erzeugt, leis­er arbeit­et, weniger Strom ver­braucht und durch seinen aufgeräumten Innen­raum den hochw­er­ti­gen Gesamtein­druck unter­stre­icht.

Das Foto zeigt den AMD Ryzen 7 8700G unmittelbar nach dem Auspacken. Im Mittelpunkt der Aufnahme befindet sich der Prozessor, der noch sicher in seiner transparenten Kunststoffblister-Verpackung liegt. Durch die geöffnete Schutzverpackung ist der silberne Heatspreader mit der aufgedruckten Modellbezeichnung AMD Ryzen 7 8700G deutlich zu erkennen. Die empfindlichen Kontaktflächen auf der Unterseite bleiben durch die Verpackung zuverlässig geschützt, wodurch Beschädigungen während des Transports oder der Montage vermieden werden. Rechts oberhalb des Prozessors liegt der charakteristische AMD-Ryzen-Aufkleber bei, der später am Computergehäuse angebracht werden kann. Unterhalb der Kunststoffverpackung befindet sich die geöffnete Originalverpackung des Prozessors. Das dunkelgraue Kartondesign mit den orangefarbenen Akzenten entspricht der aktuellen Verpackungsgestaltung der AMD-Ryzen-Serie. Auf dem seitlich angebrachten Etikett ist die vollständige Modellbezeichnung AMD Ryzen 7 8700G with Radeon Graphics zu erkennen. Außerdem sind die wichtigsten technischen Eckdaten bereits aufgedruckt. Der Prozessor verfügt über acht Rechenkerne (8 Cores) und sechzehn Threads, arbeitet mit einem maximalen Boost-Takt von bis zu 5,1 GHz und basiert auf dem modernen Sockel AM5. Die Kombination aus leistungsfähiger CPU und integrierter Grafikeinheit macht den Ryzen 7 8700G zu einer sogenannten APU (Accelerated Processing Unit), bei der Prozessor und Grafikeinheit gemeinsam auf einem einzigen Chip untergebracht sind. Für das geplante Photoshop-System fiel die Wahl bewusst auf genau dieses Modell. Während viele Anwender für Bildbearbeitung automatisch zu einer dedizierten Grafikkarte greifen, verfolgt der Ryzen 7 8700G ein anderes Konzept. Seine integrierte AMD Radeon 780M bietet genügend Grafikleistung für professionelle Bildbearbeitung, moderne Office-Anwendungen sowie hardwarebeschleunigte Multimedia-Aufgaben, ohne dass eine zusätzliche Grafikkarte erforderlich ist. Dadurch bleibt das Gesamtsystem kompakter, energieeffizienter und deutlich leiser. Gleichzeitig entstehen weniger Abwärme und geringere Stromkosten, was insbesondere bei einem Rechner, der täglich viele Stunden im Einsatz ist, ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist. Gerade für kreative Gewerbetreibende bietet diese Plattform zahlreiche Vorteile. Anwendungen wie Adobe Photoshop, Adobe Acrobat Pro DC, Microsoft Office oder Grafikprogramme profitieren in erster Linie von einer schnellen Prozessorleistung, ausreichend Arbeitsspeicher und einer modernen Grafikeinheit zur Hardwarebeschleunigung. Die Radeon 780M unterstützt aktuelle DirectX-12-Funktionen und übernimmt zahlreiche Grafikberechnungen, die beispielsweise beim Zoomen hochauflösender Bilder, bei GPU-beschleunigten Filtern oder bei der flüssigen Darstellung komplexer Benutzeroberflächen anfallen. In Verbindung mit schnellem DDR5-Arbeitsspeicher steht hierfür eine hohe Speicherbandbreite zur Verfügung, da sich die integrierte Grafikeinheit direkt am Arbeitsspeicher des Systems bedient. Auch im Bereich Video eignet sich der Ryzen 7 8700G hervorragend für den täglichen Einsatz. Hochauflösende 4K-Videos können flüssig wiedergegeben werden, und moderne Hardware-Encoder sowie Decoder entlasten den Prozessor beim Abspielen und Exportieren aktueller Videoformate. Dadurch eignet sich die Plattform nicht nur für klassische Büroarbeiten, sondern ebenso für Bildbearbeitung, Webdesign, kleinere Videoprojekte, Social-Media-Inhalte und Multimedia-Anwendungen. Für einen kreativen Arbeitsplatz unter Microsoft Windows 11 entsteht so ein ausgewogenes Gesamtsystem, das hohe Rechenleistung mit einer überraschend leistungsfähigen Grafikeinheit verbindet. Ein weiterer entscheidender Vorteil liegt in der Zukunftssicherheit. Der Ryzen 7 8700G nutzt den aktuellen AM5-Sockel und kann auf modernen Mainboards mit DDR5-Arbeitsspeicher betrieben werden. Dadurch bleibt die Plattform über mehrere Jahre aufrüstbar. Sollte der Leistungsbedarf künftig steigen, lässt sich jederzeit eine dedizierte Grafikkarte nachrüsten, ohne Prozessor oder Mainboard austauschen zu müssen. Für Gallottis Photoshop-PC bedeutete dies die ideale Kombination aus hoher Anwendungsleistung, geringem Energieverbrauch, leisem Betrieb und einem aufgeräumten Innenraum, der perfekt zum hochwertigen White-Build-Konzept passte. Computerheld Linz

APUs wie der Ryzen 7 8700G fris­ten im öster­re­ichis­chen Online-Han­del eher ein Nis­chen­da­sein und sind deshalb meist prob­lem­los erhältlich. Wer sich jedoch für eine solche CPU-GPU-Kom­bi­na­tion entschei­det, muss dem Arbeitsspe­ich­er beson­dere Aufmerk­samkeit schenken. Die inte­gri­erte Radeon 780M besitzt keinen eige­nen Videospe­ich­er, son­dern nutzt den DDR5-Arbeitsspe­ich­er des Sys­tems. Je höher dessen Band­bre­ite, desto bess­er fällt auch die Grafik­leis­tung aus. Ein DDR5-6000-Kit mit aktiviertem AMD-EXPO-Pro­fil ist daher keine Spiel­erei, son­dern ein wesentlich­er Bestandteil des Gesamtkonzepts. Und die Beschaf­fung eines solchen Spe­icherk­its wird garantiert noch ein großes Prob­lem für mich wer­den.

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Com­put­er­held Linz – indi­vidu­elle PCs statt Lösun­gen von der Stange.

Laptop langsam in Linz? Wie zwei Filiallaptops einer Bäckerei wieder flott wurden

Wer erin­nert sich noch an die leg­endären Tele­fon­sex-Werbespot­s¹ ver­gan­gener Zeit­en? Hin­ter der Fas­sade führten Haus­frauen immer diesel­ben Gespräche, während sie gle­ichzeit­ig bügel­ten, putzten oder die Schul­jause für ihre zahlre­ichen Kinder her­richteten. Der Tele­fon­di­enst bei Com­put­er­held Linz funk­tion­iert unge­fähr genau­so. Mein häu­fig­stes Kun­denge­spräch begin­nt mit: „Mein Lap­top ist zu langsam.“ Das ist ein­er­seits ganz schön. Mit­tler­weile hat sich herumge­sprochen, dass wir langsame Kröten ohne Daten­ver­lust in Raketen ver­wan­deln kön­nen. Ander­er­seits find­et die „Magie“ nicht auf der Ebene statt, die sich der Anrufer wün­schen würde. Auf das „Mein Lap­top ist zu langsam“ fol­gt näm­lich fast immer noch: „Der müsste ein­mal entrüm­pelt wer­den.“


Der Screenshot zeigt das Diagnoseprogramm CrystalDiskInfo mit den S.M.A.R.T.-Werten (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) einer mechanischen Festplatte. Es handelt sich um das Modell TOSHIBA MQ01ABD100M mit einer Bruttokapazität von 1000,2 GB. Bereits auf den ersten Blick fällt links oben der gelbe Status „Caution“ auf. CrystalDiskInfo stuft das Laufwerk damit nicht mehr als fehlerfrei ein, sondern weist auf einen beginnenden Defekt hin. Die aktuelle Betriebstemperatur beträgt 30 °C und ist damit vollkommen unkritisch. Das Problem liegt also eindeutig nicht im thermischen Bereich, sondern in der physischen Integrität der Magnetscheiben.Im oberen Informationsbereich sind zahlreiche technische Details zum Laufwerk zu erkennen. Installiert ist die Firmware-Version AX1P1A, die Seriennummer lautet 86M7P35RT. Die Festplatte ist über UASP (Serial ATA) angebunden und arbeitet aktuell mit einem SATA-Link von SATA/300, obwohl sie SATA/300 und SATA/300 unterstützt. Es handelt sich um eine klassische 2,5-Zoll-Festplatte mit einem 8 MB großen Cache und einer Drehzahl von lediglich 5.400 Umdrehungen pro Minute. Bereits diese technischen Eckdaten machen deutlich, dass es sich um ein Einsteigermodell handelt, dessen Leistungsfähigkeit aus heutiger Sicht – insbesondere im Jahr 2026 – weit hinter modernen SSDs zurückliegt. Die Festplatte wurde laut S.M.A.R.T.-Daten bereits 2.255-mal eingeschaltet (Power On Count) und hat insgesamt 2.878 Betriebsstunden (Power On Hours) absolviert. Auffällig ist dabei, dass die reine Betriebsdauer keineswegs außergewöhnlich hoch ist. Viele mechanische Festplatten erreichen problemlos ein Vielfaches dieser Laufzeit. Die Warnung von CrystalDiskInfo beruht daher nicht auf dem Alter des Laufwerks, sondern auf tatsächlich erkannten Oberflächenfehlern. Im unteren Bereich des Fensters werden sämtliche S.M.A.R.T.-Attribute tabellarisch dargestellt. Die meisten Werte befinden sich im grünen Bereich. So weisen beispielsweise Read Error Rate, Seek Error Rate, Spin-Up Time, Throughput Performance und Seek Time Performance keinerlei Auffälligkeiten auf. Auch die Temperatur ist mit 30 °C absolut unproblematisch. Entscheidend für die gelbe Warnmeldung sind jedoch zwei Attribute: 05 – Reallocated Sectors Count C5 – Current Pending Sector Count Beim Attribut 05 – Reallocated Sectors Count ist als Rohwert 000000000008 zu erkennen. Das bedeutet, dass bereits acht fehlerhafte Sektoren dauerhaft ausgemustert wurden. Erkennt der Festplattencontroller, dass sich ein Sektor nicht mehr zuverlässig lesen oder schreiben lässt, ersetzt er ihn automatisch durch einen Reservesektor aus einem versteckten Ersatzbereich. Dieser Vorgang wird als Reallocation bezeichnet. Jeder einzelne neu zugewiesene Sektor ist ein Hinweis darauf, dass die magnetische Oberfläche bereits erste dauerhafte Schäden aufweist. Noch kritischer ist allerdings das Attribut C5 – Current Pending Sector Count. Hier beträgt der Rohwert 0000000000A0, was 160 schwebenden beziehungsweise instabilen Sektoren entspricht. Diese Sektoren konnten vom Laufwerk nicht mehr fehlerfrei gelesen werden. Die Festplatte versucht deshalb bei jedem Zugriff erneut, die gespeicherten Daten auszulesen. Erst wenn ein erneuter Schreibvorgang erfolgreich ist, verschwindet der Eintrag wieder. Schlägt dies fehl, werden die betreffenden Sektoren dauerhaft ersetzt und erhöhen den Wert des Attributs 05. Genau diese große Anzahl an Pending Sectors erklärt die im praktischen Betrieb beobachteten Symptome. Greift Windows auf einen dieser beschädigten Bereiche zu, startet der interne Fehlerkorrekturmechanismus der Festplatte. Dabei werden dieselben Daten mehrfach gelesen, Prüfsummen berechnet und verschiedene Lesestrategien ausprobiert. Während dieser Zeit blockiert das Laufwerk sämtliche weiteren Zugriffe. Für das Betriebssystem sieht dies wie eine extrem langsame Festplatte aus, tatsächlich wartet Windows jedoch lediglich darauf, dass die Hardware irgendwann eine Antwort liefert. Zugriffszeiten von über 1.000 Millisekunden, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager bei gleichzeitig geringer Transferrate sowie eingefrorene Programme sind typische Folgen eines solchen Fehlerbildes. Interessant ist außerdem, dass das Attribut C4 – Reallocation Event Count noch den Rohwert 0 aufweist. Das deutet darauf hin, dass sich viele der problematischen Sektoren zum Zeitpunkt der Diagnose noch im Schwebezustand befanden und noch nicht endgültig ersetzt worden waren. Dies passt sehr gut zum beobachteten Verhalten: Die Festplatte befand sich bereits in einem fortschreitenden Verschleißprozess, versuchte aber weiterhin, fehlerhafte Bereiche auszulesen, anstatt sie vollständig aus dem Datenbestand zu entfernen. Insgesamt zeigt der Screenshot ein typisches Bild einer mechanischen Festplatte, deren Magnetoberfläche bereits deutliche Alterungs- beziehungsweise Beschädigungserscheinungen aufweist. Obwohl Temperatur, Elektronik und Betriebsdauer unauffällig erscheinen, führen insbesondere die acht bereits ersetzten Sektoren und vor allem die 160 schwebenden fehlerhaften Sektoren dazu, dass CrystalDiskInfo das Laufwerk zu Recht mit „Caution“ bewertet. Aus technischer Sicht ist ein weiterer produktiver Einsatz einer solchen Festplatte nicht mehr empfehlenswert. Der Austausch gegen eine SSD ist in diesem Zustand die sinnvollste Lösung, da dadurch nicht nur die drohenden Hardwareausfälle beseitigt werden, sondern zugleich auch die erheblichen Leistungsdefizite einer mechanischen 5.400-U/min-Festplatte entfallen. Computerheld Linz Juli 2026
Mech­a­nis­che Lap­top-Fest­plat­te ist nicht nur langsam, son­dern liegt auch im Ster­ben.

In Zeit­en von “Win­dows as a Ser­vice” ist nichts befriedi­gen­der als Dinge wie WinZip Mal­ware Pro­tec­tor oder PC Dri­ver Helper zu löschen. Dieser Bal­last ist aber nicht die Ursache für langsame Sys­teme. Die Geschwindigkeit eines Betrieb­ssys­tems hängt in erster Lin­ie davon ab, wie schnell Dat­en zwis­chen Arbeitsspe­ich­er (RAM) und Massen­spe­ich­er (HDD/SSD) aus­ge­tauscht wer­den kön­nen. Während der RAM ohne äußere Ein­flüsse prak­tisch unsterblich ist, sind Fest­plat­ten und SSDs Ver­schleißteile — ganz ähn­lich wie Brems­beläge.

Der Screenshot zeigt den Windows-Task-Manager auf der Registerkarte „Leistung“ unmittelbar nach dem Austausch der defekten mechanischen Festplatte gegen eine Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte. Angezeigt wird Datenträger 0 (C:), der gleichzeitig als Systemdatenträger und Speicherort der Auslagerungsdatei dient. Das Bild dokumentiert eindrucksvoll den Erfolg der Hardwaremodernisierung, denn sämtliche Leistungswerte bewegen sich nun wieder in einem völlig unauffälligen Bereich.Im oberen Bereich ist das Aktivitätsdiagramm des Datenträgers über einen Zeitraum von 60 Sekunden zu sehen. Die grüne Kurve zeigt, dass die SSD über weite Strecken nahezu im Leerlauf arbeitet. Erst gegen Ende des Messzeitraums sind einige kurze Lastspitzen zu erkennen, die zeitweise bis in den oberen Bereich der Skala reichen. Solche Ausschläge sind bei SSDs vollkommen normal und entstehen beispielsweise beim Starten eines Programms, beim Laden einer Datei oder während Windows kleinere Hintergrundaufgaben erledigt. Auffällig ist dabei, dass diese Lastspitzen nur sehr kurz auftreten und sofort wieder abklingen. Anders als bei der zuvor verbauten Festplatte führen sie nicht mehr zu dauerhaft blockierten Zugriffen oder einem eingefrorenen System. Darunter befindet sich das Diagramm der Datenträgerübertragungsrate. Auch hier sind lediglich einige kurze Ausschläge sichtbar. Die Skala reicht bis 100 MB/s, tatsächlich bewegt sich die aktuelle Datenübertragungsrate jedoch nur im Bereich weniger Megabyte pro Sekunde. Das verdeutlicht, dass das System im dargestellten Moment kaum belastet wird und ausreichend Leistungsreserven besitzt. Die SSD verarbeitet die anfallenden Ein- und Ausgabeoperationen so schnell, dass selbst mehrere gleichzeitige Zugriffe den Datenträger kaum auslasten. Besonders interessant ist der untere Informationsbereich des Fensters. Dort wird eine aktive Zeit von lediglich 11 % angezeigt. Das bedeutet, dass der Datenträger nur einen kleinen Teil seiner verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich beschäftigt ist. Noch aussagekräftiger ist jedoch der Wert der durchschnittlichen Antwortzeit, der im Screenshot mit 1,2 Millisekunden ausgewiesen wird. Genau dieser Wert dokumentiert den eigentlichen Leistungsgewinn des SSD-Upgrades. Vor dem Austausch der Festplatte lag die durchschnittliche Antwortzeit während des Windows-Betriebs regelmäßig bei über 1.000 Millisekunden. Ursache waren die zahlreichen fehlerhaften und schwebenden Sektoren der mechanischen Toshiba-Festplatte. Jeder Zugriff auf einen beschädigten Bereich zwang den internen Controller dazu, mehrfach hintereinander Leseversuche durchzuführen und komplexe Fehlerkorrekturen auszuführen. Während dieser Zeit blockierte die Festplatte sämtliche weiteren Zugriffe. Das Betriebssystem musste warten, Programme reagierten nicht mehr und selbst einfache Benutzeraktionen wurden teilweise erst nach mehreren Sekunden ausgeführt. Mit der neuen SSD zeigt sich nun das genaue Gegenteil. Eine durchschnittliche Antwortzeit von 1,2 Millisekunden liegt um Größenordnungen unter den zuvor gemessenen Werten. Anders ausgedrückt: Der Datenträger beantwortet Anfragen nun nicht mehr nach etwa einer Sekunde, sondern praktisch sofort. Genau diese drastisch reduzierte Latenz sorgt dafür, dass Windows unmittelbar auf Eingaben reagiert, Programme ohne spürbare Verzögerung starten und Hintergrundprozesse das System nicht mehr ausbremsen. Links unten werden zusätzlich die aktuelle Lese- und Schreibgeschwindigkeit angezeigt. Beide liegen im Moment der Aufnahme bei jeweils 3,4 MB/s. Auf den ersten Blick wirken diese Werte vergleichsweise niedrig. Tatsächlich sind sie jedoch vollkommen unkritisch, da sie lediglich die momentan tatsächlich benötigte Datenmenge widerspiegeln. Ein weitgehend unbeschäftigtes Windows-System muss keine hohen Datenraten erreichen. Entscheidend ist vielmehr, dass die SSD jederzeit sofort auf neue Anforderungen reagieren kann. Die geringe Auslastung zeigt somit, dass das Betriebssystem nach dem Start seine Hintergrundarbeiten weitgehend abgeschlossen hat und sich wieder im normalen Leerlauf befindet. Auf der rechten Seite bestätigt Windows außerdem die technischen Eigenschaften des Laufwerks. Angezeigt werden eine Kapazität von 477 GB, was der tatsächlich nutzbaren Größe einer nominellen 512-GB-SSD entspricht, der Hinweis „Formatiert: 477 GB“, die Kennzeichnung „Systemdatenträger: Ja“, „Auslagerungsdatei: Ja“ sowie der Laufwerkstyp „SSD“. Damit wird deutlich, dass das geklonte Windows-System vollständig auf die neue SSD übertragen wurde und nun direkt von ihr startet. Der Screenshot dokumentiert damit den erfolgreichen Abschluss der Modernisierung. Während die ursprüngliche Toshiba-Festplatte bereits beim Hochfahren des Systems mit Zugriffszeiten von über einer Sekunde überfordert war und Windows unmittelbar nach der Anmeldung nahezu unbenutzbar machte, arbeitet der Laptop nach dem SSD-Umbau wieder so, wie es von einem modernen System erwartet wird. Der Desktop baut sich ohne Verzögerung auf, Programme starten flüssig, Autostart-Anwendungen werden zügig geladen und selbst mehrere gleichzeitige Hintergrundprozesse bringen das System nicht mehr an seine Grenzen. Gerade bei älteren Notebooks ist dieser enorme Leistungssprung der Grund, weshalb der Austausch einer alternden Festplatte gegen eine SSD häufig die effektivste und zugleich wirtschaftlich sinnvollste Modernisierungsmaßnahme darstellt. PC-Vort-Service Computerheld Linz
Ver­glichen mit ein­er HDD beschle­u­nigt eine SSD das Sys­tem um den Fak­tor 5.

Jed­er kann auch ohne große Fachken­nt­nisse im Win­dows-Task-Man­ag­er selb­st erken­nen, wie es um seinen Massen­spe­ich­er bestellt ist. Liegt die durch­schnit­tliche Antwortzeit des Sys­tem­laufw­erks (C:) dauer­haft über 100 ms, hat man den Flaschen­hals bere­its gefun­den.


Das Bild ist eine stilisierte Illustration im Comic-Look und dient nicht der Dokumentation eines tatsächlichen Ereignisses, sondern der anschaulichen Darstellung des ersten Kundenkontakts. Es greift die wahre Geschichte hinter diesem Reparaturauftrag auf und macht den Ablauf für den Betrachter persönlicher und leichter nachvollziehbar. Die Illustration ist diagonal in zwei Hälften geteilt. Auf der linken Seite befindet sich „Der Wanderbäcker aus Leonding“ in seiner Backstube. Er trägt die typische Arbeitskleidung eines Bäckers mit heller Kochjacke, brauner Schürze und einer schwarzen Mütze. In der linken Hand hält er ein Telefon ans Ohr, während seine rechte Hand mit einer offenen Geste seine Situation unterstreicht. Hinter ihm stehen zahlreiche Regale voller frischer Brotlaibe, im Vordergrund liegen mehrere große Bauernbrote auf einer hölzernen Arbeitsfläche. An der Wand hängt eine Tafel mit der Aufschrift „Frisch aus dem Ofen“, wodurch die Atmosphäre einer traditionellen Handwerksbäckerei zusätzlich unterstrichen wird. Über seinem Kopf befindet sich eine Sprechblase mit dem knappen Satz „Laptop langsam.“ Genau diese Wortwahl passt zum beschriebenen Kunden. Der Bäcker interessiert sich nicht für technische Details, sondern möchte lediglich, dass seine Arbeitsgeräte wieder zuverlässig funktionieren. Tatsächlich hatte er im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, seine beiden Filiallaptops schneller zu machen. Über die Suchergebnisse fand er die Telefonnummer von Computerheld Linz und rief noch am selben Abend an – eine Uhrzeit, zu der viele IT-Dienstleister längst nicht mehr erreichbar sind, für einen Bäcker nach Feierabend jedoch oft die erste Gelegenheit bietet, sich überhaupt um organisatorische Dinge zu kümmern. Die rechte Bildhälfte zeigt Veronika Helga Vetter in einer häuslichen Umgebung. Sie trägt ein Headset und hält mit einer Hand ein Bügeleisen auf einem Bügelbrett, während sie gleichzeitig den Anruf entgegennimmt. Diese Darstellung symbolisiert die Rufbereitschaft von Computerheld Linz außerhalb klassischer Bürozeiten. Obwohl sie gerade mit Hausarbeit beschäftigt ist, steht der Kundenservice im Mittelpunkt. Im Hintergrund sind Pflanzen, Bücherregale und ein gerahmtes Motiv mit der Aufschrift „FOCUS – FIX – SOLVE – REPEAT“ zu erkennen – ein augenzwinkernder Hinweis auf den Arbeitsalltag im IT-Service. Ihre Sprechblase enthält lediglich die Worte „Geht klar!“ Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Nachdem der Kunde sein Problem geschildert hatte, war sofort klar, dass es sich nicht um ein Thema für eine telefonische Anleitung handeln würde. Noch am selben Abend fuhr Veronika Helga Vetter zur Backstube, holte die beiden Notebooks persönlich ab und brachte sie zur Werkstatt. Gerade für Gewerbetreibende ist dieses Vorgehen ein großer Vorteil, da sie sich nicht zusätzlich um Transport oder Terminabsprachen kümmern müssen und ihre Arbeitsabläufe möglichst wenig unterbrochen werden. Die Illustration transportiert damit eine wichtige Botschaft: Hinter Computerheld Linz stehen echte Menschen, die sich flexibel nach den Arbeitszeiten ihrer Kunden richten. Gerade Handwerksbetriebe, Gastronomie oder andere Unternehmen arbeiten häufig dann, wenn klassische Bürozeiten bereits vorbei sind. Eine schnelle Reaktion und die unkomplizierte Abholung der Geräte können in solchen Situationen entscheidend dazu beitragen, Ausfallzeiten zu minimieren und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Genau diese kundenorientierte Arbeitsweise wird durch die Szene humorvoll und sympathisch vermittelt. Juli 2026

Ich 📱: „Com­put­er­held Linz, grüß Gott!“

Kunde 📱: „Ser­vas! I hob zwoa Lap­tops in da Fil­ial. De san nar­risch langsam. Mochst sowos?“

Ich: „Lassen Sie mich rat­en: Die Lap­tops sind älter als fünf Jahre, es läuft Win­dows 10 und es wurde noch nie etwas daran gemacht.“

Kunde: „Jo. De san scho oid. Mehr waß i a ned.“

Ich: „Warum keine neuen? Im Media­Markt gibt es doch HP-08/15-Note­books für unter 400 Euro pro Stück.“

Kunde: „Und wer richt ma de ein? Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“

Kat­e­gorie Lieblingskunde ❤️
Kein Fach­sim­peln, um meine Qual­i­fika­tion zu über­prüfen. Keine end­losen Erk­lärun­gen und kein Zus­pruch, bevor es los­ge­ht. Stattdessen eine klare Ansage: „Ich habe dich angerufen – jet­zt mach ein­fach.“

Das Foto zeigt die geöffnete Unterseite eines älteren Medion Akoya-Notebooks, dessen Wartungsklappe entfernt wurde, um Zugang zu den wichtigsten Hardwarekomponenten zu erhalten. Der Fokus des Bildes liegt auf der verbauten 2,5-Zoll-Festplatte, die sich im linken unteren Bereich des Gehäuses befindet. Dabei handelt es sich um dieselbe Toshiba MQ01ABD100M mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte, deren S.M.A.R.T.-Diagnose im vorherigen Screenshot bereits zahlreiche Oberflächenfehler und schwebende Sektoren offenbarte. Die Festplatte ist in einem klassischen 2,5-Zoll-Einbauschacht montiert und über einen SATA-Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Gut erkennbar sind das silberfarbene Metallgehäuse, die typischen Prägungen des Deckblechs sowie das Herstelleretikett mit der Modellbezeichnung. Im Gegensatz zu modernen Solid State Drives (SSDs), die ausschließlich mit elektronischen Speicherchips arbeiten, verbirgt sich unter diesem Metallgehäuse eine klassische Magnetscheibe mit rotierenden Plattern, einem Schreib-Lese-Kopf und mehreren Präzisionsmechaniken. Jede Datei, jede Windows-Komponente und jeder Programmstart erfordert daher mechanische Bewegungen innerhalb des Laufwerks. Bereits konstruktionsbedingt ist eine solche Festplatte deutlich langsamer als eine SSD – kommen zusätzlich physische Defekte hinzu, bricht die Leistung regelrecht ein. Rund um die Festplatte sind weitere Komponenten des Notebooks sichtbar. Im rechten oberen Bildbereich befindet sich ein Teil des Mainboards mit zahlreichen integrierten Schaltkreisen, Spannungswandlern und Leiterbahnen. Auffällig ist außerdem die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems, die die Abwärme des Prozessors zu einem Lüfter transportiert. Direkt daneben sitzt die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS- beziehungsweise UEFI-Einstellungen auch dann speichert, wenn das Notebook vollständig ausgeschaltet ist. Das Bild vermittelt insgesamt einen guten Eindruck vom Innenleben eines typischen Consumer-Notebooks aus der ersten Hälfte der 2010er-Jahre, dessen Hardware noch konsequent auf mechanische Massenspeicher ausgelegt wurde. Auf der linken Seite ist außerdem der große schwarze Kunststoffbereich des optischen Laufwerks zu erkennen. Ein gelber Warnaufkleber weist darauf hin, dass es sich um ein Laserprodukt der Klasse 1 handelt. Darunter befindet sich das Typenschild des Notebooks mit der Modellbezeichnung Medion Akoya P7640, verschiedenen Zertifizierungslogos sowie weiteren Herstellerinformationen. Die geöffnete Wartungsklappe zeigt, dass Medion bei diesem Modell noch einen vergleichsweise einfachen Zugang zur Festplatte vorgesehen hat. Dadurch lässt sich der Massenspeicher mit wenigen Schrauben ausbauen und gegen ein modernes Laufwerk austauschen – ein Vorteil gegenüber vielen heutigen Notebooks, bei denen Komponenten häufig verklebt oder fest verlötet sind. Besonders interessant wird das Foto im Zusammenhang mit der zuvor ausgewerteten CrystalDiskInfo-Diagnose. Äußerlich wirkt die Toshiba-Festplatte vollkommen unauffällig. Es sind keine Beschädigungen, Verfärbungen oder offensichtlichen Defekte zu erkennen. Genau das macht mechanische Festplatten tückisch: Die eigentlichen Schäden entstehen im Inneren auf der magnetischen Oberfläche der Datenträger und bleiben von außen unsichtbar. Erst Diagnoseprogramme wie CrystalDiskInfo oder das Verhalten des Betriebssystems lassen Rückschlüsse auf den tatsächlichen Zustand zu. Im praktischen Einsatz zeigte sich das Fehlerbild bereits sehr deutlich. Schon der Start von Windows 10 dauerte ungewöhnlich lange. Nach der Anmeldung verschlechterte sich die Situation nochmals erheblich: Während Windows die Autostartprogramme, Dienste und Hintergrundprozesse initialisierte, musste die Festplatte gleichzeitig zahlreiche kleine Dateien lesen. Genau diese vielen zufälligen Lesezugriffe treffen eine bereits beschädigte mechanische Festplatte besonders hart. Aufgrund der zahlreichen schwebenden Sektoren versuchte das Laufwerk immer wieder, fehlerhafte Bereiche erneut auszulesen und interne Fehlerkorrekturen durchzuführen. Jeder dieser Wiederholungsversuche blockierte weitere Zugriffe auf die Festplatte. Die Folge waren Zugriffszeiten von teilweise über einer Sekunde, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager sowie ein System, das unmittelbar nach dem Einloggen nahezu vollständig einfror. Anwendungen reagierten nicht mehr, der Desktop baute sich nur verzögert auf und selbst einfache Benutzeraktionen wurden erst nach langer Wartezeit verarbeitet. Damit zeigt dieses Foto den Ausgangspunkt einer typischen Modernisierung älterer Notebooks. Obwohl Prozessor, Arbeitsspeicher und Mainboard für alltägliche Office-Arbeiten häufig noch vollkommen ausreichend sind, wird das gesamte System von einer alternden mechanischen Festplatte ausgebremst. In diesem Fall war der Austausch gegen eine SSD nicht nur ein Leistungsupgrade, sondern aufgrund der bereits diagnostizierten Oberflächenschäden auch eine sinnvolle vorbeugende Maßnahme gegen einen drohenden Datenverlust. Computerheld Linz Juli 2026

Am späten Abend fuhr ich in die Back­stube, um die bei­den Lap­tops abzu­holen. Während ich schon ziem­lich müde war, erledigten die Nachtar­beit­er gut gelaunt ihr Tag­w­erk – begleit­et von dröh­nen­dem Tech­no. Am näch­sten Mor­gen öffnete ich die Geräte und fand, wie erwartet, zwei gute alte 2,5‑Zoll-Festplatten vor. Die mech­a­nis­chen Massen­spe­ich­er drehen gemütliche 5.400 Umdrehun­gen pro Minute und sind im Jahr 2026 längst nicht mehr zeit­gemäß.

Das Foto zeigt denselben geöffneten Medion Akoya-Laptop wie im vorherigen Arbeitsschritt – allerdings nach dem erfolgreichen Austausch des Massenspeichers. Anstelle der zuvor verbauten mechanischen Toshiba-Festplatte befindet sich nun eine moderne 2,5-Zoll-SSD im Laufwerksschacht. Verbaut wurde eine Fikwot FS810 mit einer Speicherkapazität von 512 Gigabyte, die zum Zeitpunkt der Reparatur für rund 65 Euro erhältlich war. Obwohl die Kapazität gegenüber der ursprünglichen 1-Terabyte-Festplatte halbiert wurde, war dies für den Kunden problemlos ausreichend, da auf den beiden Filiallaptops überwiegend Windows, Office-Anwendungen, Browser, E-Mails sowie einige branchenspezifische Programme genutzt wurden. Der zusätzliche Speicherplatz der alten Festplatte wurde im Alltag kaum ausgenutzt. Die SSD sitzt passgenau im vorhandenen 2,5-Zoll-Einbauschacht und nutzt denselben SATA-Anschluss wie die zuvor eingebaute Festplatte. Genau dieser standardisierte Formfaktor macht den Austausch älterer Notebook-Festplatten so unkompliziert. Weder Gehäuse noch Mainboard müssen verändert werden – die SSD wird an derselben Stelle verschraubt und kann vom BIOS beziehungsweise UEFI unmittelbar als normales SATA-Laufwerk erkannt werden. Dadurch eignet sich diese Art der Modernisierung hervorragend, um ältere Notebooks ohne größeren technischen Aufwand wieder alltagstauglich zu machen. Optisch unterscheidet sich die SSD deutlich von ihrem Vorgänger. Während die Toshiba-Festplatte ein silbernes Metallgehäuse mit den charakteristischen Prägungen einer mechanischen Festplatte besaß, präsentiert sich die Fikwot FS810 mit einem schlichten schwarzen Gehäuse und einer aufgedruckten Modellbezeichnung. Im Inneren arbeitet keine Mechanik mehr. Es gibt weder rotierende Magnetscheiben noch bewegliche Schreib-Lese-Köpfe. Stattdessen werden sämtliche Daten auf NAND-Flash-Speicherchips abgelegt, die vollständig elektronisch arbeiten. Dadurch entfallen sämtliche mechanischen Zugriffszeiten, was den größten Geschwindigkeitsgewinn beim Einsatz einer SSD ausmacht. Rund um den neu eingebauten Massenspeicher zeigt das Bild erneut das Innenleben des Notebooks. Rechts oben sind das Mainboard, verschiedene Spannungswandler und Leiterbahnen sowie die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems zu erkennen. Ebenfalls sichtbar ist die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS-Einstellungen speichert. Links befindet sich weiterhin das optische DVD-Laufwerk mit seinen Herstelleraufklebern und Warnhinweisen. Insgesamt vermittelt das Foto einen sehr guten Eindruck davon, wie wartungsfreundlich viele Notebooks dieser Generation noch aufgebaut waren. Der Massenspeicher lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen, ohne das komplette Gerät zerlegen zu müssen. Technisch markiert dieses Bild den entscheidenden Wendepunkt der gesamten Reparatur. Die zuvor eingebaute Toshiba-Festplatte litt bereits unter fehlerhaften und schwebenden Sektoren. Jeder Zugriff auf beschädigte Datenbereiche führte dazu, dass der interne Controller der Festplatte wiederholt Leseversuche unternahm und dabei sämtliche weiteren Zugriffe blockierte. Gerade Windows 10 reagiert auf solche Verzögerungen empfindlich, da während des Systemstarts zahlreiche Dienste, Treiber und Autostartprogramme gleichzeitig auf den Datenträger zugreifen. Das Ergebnis waren minutenlange Bootvorgänge, Zugriffszeiten von über einer Sekunde und ein System, das unmittelbar nach der Anmeldung praktisch nicht mehr bedienbar war. Mit der SSD verschwinden diese hardwarebedingten Engpässe vollständig. Die Zugriffszeiten sinken von mehreren Millisekunden beziehungsweise im Fehlerfall sogar auf über eine Sekunde auf Werte im Bereich von wenigen Zehntelmillisekunden. Gleichzeitig steigt die sequentielle Datenübertragungsrate erheblich, und auch zufällige Lese- und Schreibzugriffe werden um ein Vielfaches schneller ausgeführt. Besonders bei älteren Notebooks wirkt sich dies deutlich stärker aus als ein schnellerer Prozessor oder zusätzlicher Arbeitsspeicher. Anwendungen starten nahezu ohne Verzögerung, Windows reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben und das gesamte System fühlt sich trotz seines Alters wieder flüssig und modern an. Der Einbau der SSD war allerdings nur die halbe Arbeit. Da der Kunde bereits am Telefon ausdrücklich betont hatte: „Do is ois drauf. Des muaß wieda renna.“, musste anschließend der komplette Inhalt der alten Festplatte sektorweise auf das neue Laufwerk geklont werden. Nur so blieben Betriebssystem, Programme, Benutzerdaten und sämtliche individuellen Einstellungen vollständig erhalten. Für den Kunden änderte sich dadurch nichts an seiner gewohnten Arbeitsumgebung – außer, dass der Laptop nach der Modernisierung wieder zuverlässig und mit einer völlig anderen Arbeitsgeschwindigkeit funktionierte. Computerheld Linz Juli 2026

Also tauschte ich die Fest­plat­ten gegen mod­erne Sol­id State Dri­ves (SSDs) aus. Wenn die Lap­tops ohne­hin schon offen waren, gab es gle­ich noch eine Extra­por­tion Liebe: putzi putzi, blasi blasi. Klappe zu – und dann begann die eigentliche Arbeit. Denn der Kunde hat­te gle­ich am Tele­fon gesagt: „Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“ Das bedeutete für mich: Klo­nen statt Neuin­stal­la­tion. Hun­dert­mal gemacht, hun­dert­mal dabei geschwitzt – denn irgen­deine Über­raschung find­et sich fast immer.

Das Foto zeigt ein geöffnetes Medion Akoya-Notebook während der abschließenden Modernisierung des Systems. Auf dem Display ist deutlich der Installationsbildschirm von Windows 11 zu erkennen. Die großflächige blaue Oberfläche trägt die Überschrift „Windows 11 wird installiert“, darunter informiert Microsoft darüber, dass der PC mehrfach neu gestartet wird und der Installationsvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der Fortschritt bereits bei 28 % abgeschlossen. Im unteren Bereich des Fensters befindet sich die Schaltfläche „Abbrechen“, während der Mauszeiger mittig auf dem Bildschirm zu sehen ist. Das Notebook steht auf einem hellen Holztisch vor einem Fenster. Durch die Fensterscheibe ist unscharf der Außenbereich mit einem Geländer und grüner Vegetation zu erkennen. Das natürliche Tageslicht sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsplatzes. Das Display wird von einem schwarzen Gehäuserahmen eingefasst, in dessen oberem Bereich sich die integrierte Webcam befindet. Unterhalb des Bildschirms ist das Medion-Logo sichtbar. Die Tastatur nimmt den unteren Teil des Fotos ein und zeigt die für diese Notebook-Generation typische vollständige Funktionstastenreihe sowie einen separaten Nummernblock. Links und rechts führen mehrere angeschlossene Kabel aus dem Bild heraus. Rechts ist unter anderem das Netzteil angeschlossen, sodass während des Upgrades eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet ist – eine wichtige Voraussetzung bei umfangreichen Betriebssystemaktualisierungen. Technisch dokumentiert das Foto den letzten großen Arbeitsschritt der Modernisierung. Bereits zuvor wurde die ursprüngliche, fehlerhafte Toshiba-Festplatte gegen eine neue Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte ausgetauscht. Anschließend erfolgte kein Neuaufsetzen des Rechners, sondern ein vollständiges Klonen des bestehenden Datenträgers. Dadurch wurden Windows 10, sämtliche installierten Programme, Benutzerkonten, Dokumente und individuellen Einstellungen sektorweise auf die neue SSD übertragen. Nach Abschluss des Klonvorgangs startete das Notebook zunächst ganz normal wieder mit seinem bisherigen Windows-10-System – nun allerdings bereits von der deutlich schnelleren SSD. Erst auf dieser Grundlage wurde das Windows-11-Inplace-Upgrade durchgeführt. Genau dieses Vorgehen gilt als die saubere und empfohlene Methode, wenn ein bestehendes System modernisiert werden soll, ohne die Arbeitsumgebung des Kunden zu verändern. Beim Inplace-Upgrade wird das vorhandene Windows nicht gelöscht, sondern direkt auf die neue Version aktualisiert. Programme, Benutzerdaten, Drucker, Netzwerkeinstellungen sowie individuelle Konfigurationen bleiben dabei erhalten. Der Anwender findet nach Abschluss der Installation seine gewohnte Arbeitsumgebung nahezu unverändert vor – lediglich das Betriebssystem wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld bietet dieses Verfahren erhebliche Vorteile. Viele Unternehmen nutzen über Jahre gewachsene Softwareumgebungen mit branchenspezifischen Anwendungen, individuell eingerichteten E-Mail-Konten, gespeicherten Browserdaten und zahlreichen persönlichen Einstellungen. Eine vollständige Neuinstallation würde nicht nur deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch das Risiko bergen, einzelne Programme oder Konfigurationen zu übersehen. Durch die Kombination aus SSD-Upgrade, Datenträgerklon und anschließendem Windows-11-Inplace-Upgrade bleibt dagegen die komplette Arbeitsumgebung erhalten, während gleichzeitig sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Im konkreten Fall war dieser Schritt besonders wichtig, weil Windows 10 seit dem 14. Oktober 2025 keine regulären Sicherheitsupdates mehr erhält. Nachdem die Hardwareprobleme durch den Austausch der defekten Festplatte beseitigt worden waren, sorgte das Inplace-Upgrade dafür, dass das Notebook nicht nur wieder schnell arbeitete, sondern auch langfristig mit einem weiterhin unterstützten Betriebssystem betrieben werden konnte. Das Ergebnis war ein modernisiertes System, das sich für den Kunden praktisch genauso anfühlte wie zuvor – nur deutlich schneller, zuverlässiger und sicherer. Computerheld Linz Juli 2026

Zu guter Let­zt blieb noch das Win­dows-Prob­lem. Ein Geschäft­srech­n­er mit E‑Mail-Pro­gramm, Brows­er und Office-Anwen­dun­gen baut im Laufe eines Arbeit­stages mehrere Tausend Inter­netverbindun­gen² auf. Gle­ichzeit­ig wird die E‑Mail-Adresse eines renom­mierten Bäck­ers regelmäßig mit Phish­ing-Mails und anderen Betrugsver­suchen bom­bardiert.

  • Genau hier set­zt der bere­its erwäh­nte Gedanke hin­ter „Win­dows as a Ser­vice“ an. Microsoft entwick­elt Win­dows kon­tinuier­lich weit­er und schließt laufend neu ent­deck­te Sicher­heit­slück­en.

Voraus­set­zung dafür ist allerd­ings eine noch unter­stützte Win­dows-Ver­sion. Seit dem 14. Okto­ber 2025 bedeutet das: Nur Win­dows 11 erhält weit­er­hin kosten­lose Sicher­heit­sup­dates. Also gab es zum Abschluss noch zwei Win­dows-Inplace-Upgrades.

🐧 Lin­ux eine Option?
Manche Kun­den reagieren lau­nisch, wenn wir sie auf die Risiken eines ver­al­teten Betrieb­ssys­tems hin­weisen. Dabei sehen wir im Arbeit­sall­t­ag regelmäßig, wie schnell nicht mehr unter­stützte Win­dows-Ver­sio­nen kom­pro­mit­tiert wer­den kön­nen. Nutzt jemand seinen Com­put­er auss­chließlich zum Sur­fen, für E‑Mails und Office-Anwen­dun­gen, empfehlen wir Ubun­tu oder Lin­ux Mint. Im Fall des Bäck­ers war das jedoch keine Option. Ein spezieller Etiket­ten­druck­er sowie der Raif­feisen TAN-Gen­er­a­tor macht­en den Umstieg auf Lin­ux unmöglich. Unab­hängig davon empfehlen wir in einem geschäftlichen Umfeld grund­sät­zlich Win­dows – allerd­ings stets in ein­er aktuellen und noch unter­stützten Ver­sion.

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Ref­eren­zen:

¹Ra­dio Bre­mer­haven: Alter VOX Wer­be­block Nachts: 0190-Num­mern. youtube.com (07/2026).
²Vet­ter, Sascha: Sniffnet unter Ubun­tu: Welche Verbindun­gen baut das Sys­tem auf – und warum Phish­ing dabei eine größere Rolle spielt als Mal­ware. pinguin.gws2.de (07/2026).