Schlagwort: Windows 11 Upgrade

Laptop langsam in Linz? Wie zwei Filiallaptops einer Bäckerei wieder flott wurden

Wer erin­nert sich noch an die leg­endären Tele­fon­sex-Werbespot­s¹ ver­gan­gener Zeit­en? Hin­ter der Fas­sade führten Haus­frauen immer diesel­ben Gespräche, während sie gle­ichzeit­ig bügel­ten, putzten oder die Schul­jause für ihre zahlre­ichen Kinder her­richteten. Der Tele­fon­di­enst bei Com­put­er­held Linz funk­tion­iert unge­fähr genau­so. Mein häu­fig­stes Kun­denge­spräch begin­nt mit: „Mein Lap­top ist zu langsam.“ Das ist ein­er­seits ganz schön. Mit­tler­weile hat sich herumge­sprochen, dass wir langsame Kröten ohne Daten­ver­lust in Raketen ver­wan­deln kön­nen. Ander­er­seits find­et die „Magie“ nicht auf der Ebene statt, die sich der Anrufer wün­schen würde. Auf das „Mein Lap­top ist zu langsam“ fol­gt näm­lich fast immer noch: „Der müsste ein­mal entrüm­pelt wer­den.“


Der Screenshot zeigt das Diagnoseprogramm CrystalDiskInfo mit den S.M.A.R.T.-Werten (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) einer mechanischen Festplatte. Es handelt sich um das Modell TOSHIBA MQ01ABD100M mit einer Bruttokapazität von 1000,2 GB. Bereits auf den ersten Blick fällt links oben der gelbe Status „Caution“ auf. CrystalDiskInfo stuft das Laufwerk damit nicht mehr als fehlerfrei ein, sondern weist auf einen beginnenden Defekt hin. Die aktuelle Betriebstemperatur beträgt 30 °C und ist damit vollkommen unkritisch. Das Problem liegt also eindeutig nicht im thermischen Bereich, sondern in der physischen Integrität der Magnetscheiben.Im oberen Informationsbereich sind zahlreiche technische Details zum Laufwerk zu erkennen. Installiert ist die Firmware-Version AX1P1A, die Seriennummer lautet 86M7P35RT. Die Festplatte ist über UASP (Serial ATA) angebunden und arbeitet aktuell mit einem SATA-Link von SATA/300, obwohl sie SATA/300 und SATA/300 unterstützt. Es handelt sich um eine klassische 2,5-Zoll-Festplatte mit einem 8 MB großen Cache und einer Drehzahl von lediglich 5.400 Umdrehungen pro Minute. Bereits diese technischen Eckdaten machen deutlich, dass es sich um ein Einsteigermodell handelt, dessen Leistungsfähigkeit aus heutiger Sicht – insbesondere im Jahr 2026 – weit hinter modernen SSDs zurückliegt. Die Festplatte wurde laut S.M.A.R.T.-Daten bereits 2.255-mal eingeschaltet (Power On Count) und hat insgesamt 2.878 Betriebsstunden (Power On Hours) absolviert. Auffällig ist dabei, dass die reine Betriebsdauer keineswegs außergewöhnlich hoch ist. Viele mechanische Festplatten erreichen problemlos ein Vielfaches dieser Laufzeit. Die Warnung von CrystalDiskInfo beruht daher nicht auf dem Alter des Laufwerks, sondern auf tatsächlich erkannten Oberflächenfehlern. Im unteren Bereich des Fensters werden sämtliche S.M.A.R.T.-Attribute tabellarisch dargestellt. Die meisten Werte befinden sich im grünen Bereich. So weisen beispielsweise Read Error Rate, Seek Error Rate, Spin-Up Time, Throughput Performance und Seek Time Performance keinerlei Auffälligkeiten auf. Auch die Temperatur ist mit 30 °C absolut unproblematisch. Entscheidend für die gelbe Warnmeldung sind jedoch zwei Attribute: 05 – Reallocated Sectors Count C5 – Current Pending Sector Count Beim Attribut 05 – Reallocated Sectors Count ist als Rohwert 000000000008 zu erkennen. Das bedeutet, dass bereits acht fehlerhafte Sektoren dauerhaft ausgemustert wurden. Erkennt der Festplattencontroller, dass sich ein Sektor nicht mehr zuverlässig lesen oder schreiben lässt, ersetzt er ihn automatisch durch einen Reservesektor aus einem versteckten Ersatzbereich. Dieser Vorgang wird als Reallocation bezeichnet. Jeder einzelne neu zugewiesene Sektor ist ein Hinweis darauf, dass die magnetische Oberfläche bereits erste dauerhafte Schäden aufweist. Noch kritischer ist allerdings das Attribut C5 – Current Pending Sector Count. Hier beträgt der Rohwert 0000000000A0, was 160 schwebenden beziehungsweise instabilen Sektoren entspricht. Diese Sektoren konnten vom Laufwerk nicht mehr fehlerfrei gelesen werden. Die Festplatte versucht deshalb bei jedem Zugriff erneut, die gespeicherten Daten auszulesen. Erst wenn ein erneuter Schreibvorgang erfolgreich ist, verschwindet der Eintrag wieder. Schlägt dies fehl, werden die betreffenden Sektoren dauerhaft ersetzt und erhöhen den Wert des Attributs 05. Genau diese große Anzahl an Pending Sectors erklärt die im praktischen Betrieb beobachteten Symptome. Greift Windows auf einen dieser beschädigten Bereiche zu, startet der interne Fehlerkorrekturmechanismus der Festplatte. Dabei werden dieselben Daten mehrfach gelesen, Prüfsummen berechnet und verschiedene Lesestrategien ausprobiert. Während dieser Zeit blockiert das Laufwerk sämtliche weiteren Zugriffe. Für das Betriebssystem sieht dies wie eine extrem langsame Festplatte aus, tatsächlich wartet Windows jedoch lediglich darauf, dass die Hardware irgendwann eine Antwort liefert. Zugriffszeiten von über 1.000 Millisekunden, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager bei gleichzeitig geringer Transferrate sowie eingefrorene Programme sind typische Folgen eines solchen Fehlerbildes. Interessant ist außerdem, dass das Attribut C4 – Reallocation Event Count noch den Rohwert 0 aufweist. Das deutet darauf hin, dass sich viele der problematischen Sektoren zum Zeitpunkt der Diagnose noch im Schwebezustand befanden und noch nicht endgültig ersetzt worden waren. Dies passt sehr gut zum beobachteten Verhalten: Die Festplatte befand sich bereits in einem fortschreitenden Verschleißprozess, versuchte aber weiterhin, fehlerhafte Bereiche auszulesen, anstatt sie vollständig aus dem Datenbestand zu entfernen. Insgesamt zeigt der Screenshot ein typisches Bild einer mechanischen Festplatte, deren Magnetoberfläche bereits deutliche Alterungs- beziehungsweise Beschädigungserscheinungen aufweist. Obwohl Temperatur, Elektronik und Betriebsdauer unauffällig erscheinen, führen insbesondere die acht bereits ersetzten Sektoren und vor allem die 160 schwebenden fehlerhaften Sektoren dazu, dass CrystalDiskInfo das Laufwerk zu Recht mit „Caution“ bewertet. Aus technischer Sicht ist ein weiterer produktiver Einsatz einer solchen Festplatte nicht mehr empfehlenswert. Der Austausch gegen eine SSD ist in diesem Zustand die sinnvollste Lösung, da dadurch nicht nur die drohenden Hardwareausfälle beseitigt werden, sondern zugleich auch die erheblichen Leistungsdefizite einer mechanischen 5.400-U/min-Festplatte entfallen. Computerheld Linz Juli 2026
Mech­a­nis­che Lap­top-Fest­plat­te ist nicht nur langsam, son­dern liegt auch im Ster­ben.

In Zeit­en von “Win­dows as a Ser­vice” ist nichts befriedi­gen­der als Dinge wie WinZip Mal­ware Pro­tec­tor oder PC Dri­ver Helper zu löschen. Dieser Bal­last ist aber nicht die Ursache für langsame Sys­teme. Die Geschwindigkeit eines Betrieb­ssys­tems hängt in erster Lin­ie davon ab, wie schnell Dat­en zwis­chen Arbeitsspe­ich­er (RAM) und Massen­spe­ich­er (HDD/SSD) aus­ge­tauscht wer­den kön­nen. Während der RAM ohne äußere Ein­flüsse prak­tisch unsterblich ist, sind Fest­plat­ten und SSDs Ver­schleißteile — ganz ähn­lich wie Brems­beläge.

Der Screenshot zeigt den Windows-Task-Manager auf der Registerkarte „Leistung“ unmittelbar nach dem Austausch der defekten mechanischen Festplatte gegen eine Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte. Angezeigt wird Datenträger 0 (C:), der gleichzeitig als Systemdatenträger und Speicherort der Auslagerungsdatei dient. Das Bild dokumentiert eindrucksvoll den Erfolg der Hardwaremodernisierung, denn sämtliche Leistungswerte bewegen sich nun wieder in einem völlig unauffälligen Bereich.Im oberen Bereich ist das Aktivitätsdiagramm des Datenträgers über einen Zeitraum von 60 Sekunden zu sehen. Die grüne Kurve zeigt, dass die SSD über weite Strecken nahezu im Leerlauf arbeitet. Erst gegen Ende des Messzeitraums sind einige kurze Lastspitzen zu erkennen, die zeitweise bis in den oberen Bereich der Skala reichen. Solche Ausschläge sind bei SSDs vollkommen normal und entstehen beispielsweise beim Starten eines Programms, beim Laden einer Datei oder während Windows kleinere Hintergrundaufgaben erledigt. Auffällig ist dabei, dass diese Lastspitzen nur sehr kurz auftreten und sofort wieder abklingen. Anders als bei der zuvor verbauten Festplatte führen sie nicht mehr zu dauerhaft blockierten Zugriffen oder einem eingefrorenen System. Darunter befindet sich das Diagramm der Datenträgerübertragungsrate. Auch hier sind lediglich einige kurze Ausschläge sichtbar. Die Skala reicht bis 100 MB/s, tatsächlich bewegt sich die aktuelle Datenübertragungsrate jedoch nur im Bereich weniger Megabyte pro Sekunde. Das verdeutlicht, dass das System im dargestellten Moment kaum belastet wird und ausreichend Leistungsreserven besitzt. Die SSD verarbeitet die anfallenden Ein- und Ausgabeoperationen so schnell, dass selbst mehrere gleichzeitige Zugriffe den Datenträger kaum auslasten. Besonders interessant ist der untere Informationsbereich des Fensters. Dort wird eine aktive Zeit von lediglich 11 % angezeigt. Das bedeutet, dass der Datenträger nur einen kleinen Teil seiner verfügbaren Arbeitszeit tatsächlich beschäftigt ist. Noch aussagekräftiger ist jedoch der Wert der durchschnittlichen Antwortzeit, der im Screenshot mit 1,2 Millisekunden ausgewiesen wird. Genau dieser Wert dokumentiert den eigentlichen Leistungsgewinn des SSD-Upgrades. Vor dem Austausch der Festplatte lag die durchschnittliche Antwortzeit während des Windows-Betriebs regelmäßig bei über 1.000 Millisekunden. Ursache waren die zahlreichen fehlerhaften und schwebenden Sektoren der mechanischen Toshiba-Festplatte. Jeder Zugriff auf einen beschädigten Bereich zwang den internen Controller dazu, mehrfach hintereinander Leseversuche durchzuführen und komplexe Fehlerkorrekturen auszuführen. Während dieser Zeit blockierte die Festplatte sämtliche weiteren Zugriffe. Das Betriebssystem musste warten, Programme reagierten nicht mehr und selbst einfache Benutzeraktionen wurden teilweise erst nach mehreren Sekunden ausgeführt. Mit der neuen SSD zeigt sich nun das genaue Gegenteil. Eine durchschnittliche Antwortzeit von 1,2 Millisekunden liegt um Größenordnungen unter den zuvor gemessenen Werten. Anders ausgedrückt: Der Datenträger beantwortet Anfragen nun nicht mehr nach etwa einer Sekunde, sondern praktisch sofort. Genau diese drastisch reduzierte Latenz sorgt dafür, dass Windows unmittelbar auf Eingaben reagiert, Programme ohne spürbare Verzögerung starten und Hintergrundprozesse das System nicht mehr ausbremsen. Links unten werden zusätzlich die aktuelle Lese- und Schreibgeschwindigkeit angezeigt. Beide liegen im Moment der Aufnahme bei jeweils 3,4 MB/s. Auf den ersten Blick wirken diese Werte vergleichsweise niedrig. Tatsächlich sind sie jedoch vollkommen unkritisch, da sie lediglich die momentan tatsächlich benötigte Datenmenge widerspiegeln. Ein weitgehend unbeschäftigtes Windows-System muss keine hohen Datenraten erreichen. Entscheidend ist vielmehr, dass die SSD jederzeit sofort auf neue Anforderungen reagieren kann. Die geringe Auslastung zeigt somit, dass das Betriebssystem nach dem Start seine Hintergrundarbeiten weitgehend abgeschlossen hat und sich wieder im normalen Leerlauf befindet. Auf der rechten Seite bestätigt Windows außerdem die technischen Eigenschaften des Laufwerks. Angezeigt werden eine Kapazität von 477 GB, was der tatsächlich nutzbaren Größe einer nominellen 512-GB-SSD entspricht, der Hinweis „Formatiert: 477 GB“, die Kennzeichnung „Systemdatenträger: Ja“, „Auslagerungsdatei: Ja“ sowie der Laufwerkstyp „SSD“. Damit wird deutlich, dass das geklonte Windows-System vollständig auf die neue SSD übertragen wurde und nun direkt von ihr startet. Der Screenshot dokumentiert damit den erfolgreichen Abschluss der Modernisierung. Während die ursprüngliche Toshiba-Festplatte bereits beim Hochfahren des Systems mit Zugriffszeiten von über einer Sekunde überfordert war und Windows unmittelbar nach der Anmeldung nahezu unbenutzbar machte, arbeitet der Laptop nach dem SSD-Umbau wieder so, wie es von einem modernen System erwartet wird. Der Desktop baut sich ohne Verzögerung auf, Programme starten flüssig, Autostart-Anwendungen werden zügig geladen und selbst mehrere gleichzeitige Hintergrundprozesse bringen das System nicht mehr an seine Grenzen. Gerade bei älteren Notebooks ist dieser enorme Leistungssprung der Grund, weshalb der Austausch einer alternden Festplatte gegen eine SSD häufig die effektivste und zugleich wirtschaftlich sinnvollste Modernisierungsmaßnahme darstellt. PC-Vort-Service Computerheld Linz
Ver­glichen mit ein­er HDD beschle­u­nigt eine SSD das Sys­tem um den Fak­tor 5.

Jed­er kann auch ohne große Fachken­nt­nisse im Win­dows-Task-Man­ag­er selb­st erken­nen, wie es um seinen Massen­spe­ich­er bestellt ist. Liegt die durch­schnit­tliche Antwortzeit des Sys­tem­laufw­erks (C:) dauer­haft über 100 ms, hat man den Flaschen­hals bere­its gefun­den.


Das Bild ist eine stilisierte Illustration im Comic-Look und dient nicht der Dokumentation eines tatsächlichen Ereignisses, sondern der anschaulichen Darstellung des ersten Kundenkontakts. Es greift die wahre Geschichte hinter diesem Reparaturauftrag auf und macht den Ablauf für den Betrachter persönlicher und leichter nachvollziehbar. Die Illustration ist diagonal in zwei Hälften geteilt. Auf der linken Seite befindet sich „Der Wanderbäcker aus Leonding“ in seiner Backstube. Er trägt die typische Arbeitskleidung eines Bäckers mit heller Kochjacke, brauner Schürze und einer schwarzen Mütze. In der linken Hand hält er ein Telefon ans Ohr, während seine rechte Hand mit einer offenen Geste seine Situation unterstreicht. Hinter ihm stehen zahlreiche Regale voller frischer Brotlaibe, im Vordergrund liegen mehrere große Bauernbrote auf einer hölzernen Arbeitsfläche. An der Wand hängt eine Tafel mit der Aufschrift „Frisch aus dem Ofen“, wodurch die Atmosphäre einer traditionellen Handwerksbäckerei zusätzlich unterstrichen wird. Über seinem Kopf befindet sich eine Sprechblase mit dem knappen Satz „Laptop langsam.“ Genau diese Wortwahl passt zum beschriebenen Kunden. Der Bäcker interessiert sich nicht für technische Details, sondern möchte lediglich, dass seine Arbeitsgeräte wieder zuverlässig funktionieren. Tatsächlich hatte er im Internet nach einer Möglichkeit gesucht, seine beiden Filiallaptops schneller zu machen. Über die Suchergebnisse fand er die Telefonnummer von Computerheld Linz und rief noch am selben Abend an – eine Uhrzeit, zu der viele IT-Dienstleister längst nicht mehr erreichbar sind, für einen Bäcker nach Feierabend jedoch oft die erste Gelegenheit bietet, sich überhaupt um organisatorische Dinge zu kümmern. Die rechte Bildhälfte zeigt Veronika Helga Vetter in einer häuslichen Umgebung. Sie trägt ein Headset und hält mit einer Hand ein Bügeleisen auf einem Bügelbrett, während sie gleichzeitig den Anruf entgegennimmt. Diese Darstellung symbolisiert die Rufbereitschaft von Computerheld Linz außerhalb klassischer Bürozeiten. Obwohl sie gerade mit Hausarbeit beschäftigt ist, steht der Kundenservice im Mittelpunkt. Im Hintergrund sind Pflanzen, Bücherregale und ein gerahmtes Motiv mit der Aufschrift „FOCUS – FIX – SOLVE – REPEAT“ zu erkennen – ein augenzwinkernder Hinweis auf den Arbeitsalltag im IT-Service. Ihre Sprechblase enthält lediglich die Worte „Geht klar!“ Mehr braucht es in diesem Moment nicht. Nachdem der Kunde sein Problem geschildert hatte, war sofort klar, dass es sich nicht um ein Thema für eine telefonische Anleitung handeln würde. Noch am selben Abend fuhr Veronika Helga Vetter zur Backstube, holte die beiden Notebooks persönlich ab und brachte sie zur Werkstatt. Gerade für Gewerbetreibende ist dieses Vorgehen ein großer Vorteil, da sie sich nicht zusätzlich um Transport oder Terminabsprachen kümmern müssen und ihre Arbeitsabläufe möglichst wenig unterbrochen werden. Die Illustration transportiert damit eine wichtige Botschaft: Hinter Computerheld Linz stehen echte Menschen, die sich flexibel nach den Arbeitszeiten ihrer Kunden richten. Gerade Handwerksbetriebe, Gastronomie oder andere Unternehmen arbeiten häufig dann, wenn klassische Bürozeiten bereits vorbei sind. Eine schnelle Reaktion und die unkomplizierte Abholung der Geräte können in solchen Situationen entscheidend dazu beitragen, Ausfallzeiten zu minimieren und den Geschäftsbetrieb aufrechtzuerhalten. Genau diese kundenorientierte Arbeitsweise wird durch die Szene humorvoll und sympathisch vermittelt. Juli 2026

Ich 📱: „Com­put­er­held Linz, grüß Gott!“

Kunde 📱: „Ser­vas! I hob zwoa Lap­tops in da Fil­ial. De san nar­risch langsam. Mochst sowos?“

Ich: „Lassen Sie mich rat­en: Die Lap­tops sind älter als fünf Jahre, es läuft Win­dows 10 und es wurde noch nie etwas daran gemacht.“

Kunde: „Jo. De san scho oid. Mehr waß i a ned.“

Ich: „Warum keine neuen? Im Media­Markt gibt es doch HP-08/15-Note­books für unter 400 Euro pro Stück.“

Kunde: „Und wer richt ma de ein? Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“

Kat­e­gorie Lieblingskunde ❤️
Kein Fach­sim­peln, um meine Qual­i­fika­tion zu über­prüfen. Keine end­losen Erk­lärun­gen und kein Zus­pruch, bevor es los­ge­ht. Stattdessen eine klare Ansage: „Ich habe dich angerufen – jet­zt mach ein­fach.“

Das Foto zeigt die geöffnete Unterseite eines älteren Medion Akoya-Notebooks, dessen Wartungsklappe entfernt wurde, um Zugang zu den wichtigsten Hardwarekomponenten zu erhalten. Der Fokus des Bildes liegt auf der verbauten 2,5-Zoll-Festplatte, die sich im linken unteren Bereich des Gehäuses befindet. Dabei handelt es sich um dieselbe Toshiba MQ01ABD100M mit einer Speicherkapazität von einem Terabyte, deren S.M.A.R.T.-Diagnose im vorherigen Screenshot bereits zahlreiche Oberflächenfehler und schwebende Sektoren offenbarte. Die Festplatte ist in einem klassischen 2,5-Zoll-Einbauschacht montiert und über einen SATA-Anschluss mit dem Mainboard verbunden. Gut erkennbar sind das silberfarbene Metallgehäuse, die typischen Prägungen des Deckblechs sowie das Herstelleretikett mit der Modellbezeichnung. Im Gegensatz zu modernen Solid State Drives (SSDs), die ausschließlich mit elektronischen Speicherchips arbeiten, verbirgt sich unter diesem Metallgehäuse eine klassische Magnetscheibe mit rotierenden Plattern, einem Schreib-Lese-Kopf und mehreren Präzisionsmechaniken. Jede Datei, jede Windows-Komponente und jeder Programmstart erfordert daher mechanische Bewegungen innerhalb des Laufwerks. Bereits konstruktionsbedingt ist eine solche Festplatte deutlich langsamer als eine SSD – kommen zusätzlich physische Defekte hinzu, bricht die Leistung regelrecht ein. Rund um die Festplatte sind weitere Komponenten des Notebooks sichtbar. Im rechten oberen Bildbereich befindet sich ein Teil des Mainboards mit zahlreichen integrierten Schaltkreisen, Spannungswandlern und Leiterbahnen. Auffällig ist außerdem die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems, die die Abwärme des Prozessors zu einem Lüfter transportiert. Direkt daneben sitzt die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS- beziehungsweise UEFI-Einstellungen auch dann speichert, wenn das Notebook vollständig ausgeschaltet ist. Das Bild vermittelt insgesamt einen guten Eindruck vom Innenleben eines typischen Consumer-Notebooks aus der ersten Hälfte der 2010er-Jahre, dessen Hardware noch konsequent auf mechanische Massenspeicher ausgelegt wurde. Auf der linken Seite ist außerdem der große schwarze Kunststoffbereich des optischen Laufwerks zu erkennen. Ein gelber Warnaufkleber weist darauf hin, dass es sich um ein Laserprodukt der Klasse 1 handelt. Darunter befindet sich das Typenschild des Notebooks mit der Modellbezeichnung Medion Akoya P7640, verschiedenen Zertifizierungslogos sowie weiteren Herstellerinformationen. Die geöffnete Wartungsklappe zeigt, dass Medion bei diesem Modell noch einen vergleichsweise einfachen Zugang zur Festplatte vorgesehen hat. Dadurch lässt sich der Massenspeicher mit wenigen Schrauben ausbauen und gegen ein modernes Laufwerk austauschen – ein Vorteil gegenüber vielen heutigen Notebooks, bei denen Komponenten häufig verklebt oder fest verlötet sind. Besonders interessant wird das Foto im Zusammenhang mit der zuvor ausgewerteten CrystalDiskInfo-Diagnose. Äußerlich wirkt die Toshiba-Festplatte vollkommen unauffällig. Es sind keine Beschädigungen, Verfärbungen oder offensichtlichen Defekte zu erkennen. Genau das macht mechanische Festplatten tückisch: Die eigentlichen Schäden entstehen im Inneren auf der magnetischen Oberfläche der Datenträger und bleiben von außen unsichtbar. Erst Diagnoseprogramme wie CrystalDiskInfo oder das Verhalten des Betriebssystems lassen Rückschlüsse auf den tatsächlichen Zustand zu. Im praktischen Einsatz zeigte sich das Fehlerbild bereits sehr deutlich. Schon der Start von Windows 10 dauerte ungewöhnlich lange. Nach der Anmeldung verschlechterte sich die Situation nochmals erheblich: Während Windows die Autostartprogramme, Dienste und Hintergrundprozesse initialisierte, musste die Festplatte gleichzeitig zahlreiche kleine Dateien lesen. Genau diese vielen zufälligen Lesezugriffe treffen eine bereits beschädigte mechanische Festplatte besonders hart. Aufgrund der zahlreichen schwebenden Sektoren versuchte das Laufwerk immer wieder, fehlerhafte Bereiche erneut auszulesen und interne Fehlerkorrekturen durchzuführen. Jeder dieser Wiederholungsversuche blockierte weitere Zugriffe auf die Festplatte. Die Folge waren Zugriffszeiten von teilweise über einer Sekunde, eine dauerhaft auf 100 % ausgelastete Datenträgeranzeige im Task-Manager sowie ein System, das unmittelbar nach dem Einloggen nahezu vollständig einfror. Anwendungen reagierten nicht mehr, der Desktop baute sich nur verzögert auf und selbst einfache Benutzeraktionen wurden erst nach langer Wartezeit verarbeitet. Damit zeigt dieses Foto den Ausgangspunkt einer typischen Modernisierung älterer Notebooks. Obwohl Prozessor, Arbeitsspeicher und Mainboard für alltägliche Office-Arbeiten häufig noch vollkommen ausreichend sind, wird das gesamte System von einer alternden mechanischen Festplatte ausgebremst. In diesem Fall war der Austausch gegen eine SSD nicht nur ein Leistungsupgrade, sondern aufgrund der bereits diagnostizierten Oberflächenschäden auch eine sinnvolle vorbeugende Maßnahme gegen einen drohenden Datenverlust. Computerheld Linz Juli 2026

Am späten Abend fuhr ich in die Back­stube, um die bei­den Lap­tops abzu­holen. Während ich schon ziem­lich müde war, erledigten die Nachtar­beit­er gut gelaunt ihr Tag­w­erk – begleit­et von dröh­nen­dem Tech­no. Am näch­sten Mor­gen öffnete ich die Geräte und fand, wie erwartet, zwei gute alte 2,5‑Zoll-Festplatten vor. Die mech­a­nis­chen Massen­spe­ich­er drehen gemütliche 5.400 Umdrehun­gen pro Minute und sind im Jahr 2026 längst nicht mehr zeit­gemäß.

Das Foto zeigt denselben geöffneten Medion Akoya-Laptop wie im vorherigen Arbeitsschritt – allerdings nach dem erfolgreichen Austausch des Massenspeichers. Anstelle der zuvor verbauten mechanischen Toshiba-Festplatte befindet sich nun eine moderne 2,5-Zoll-SSD im Laufwerksschacht. Verbaut wurde eine Fikwot FS810 mit einer Speicherkapazität von 512 Gigabyte, die zum Zeitpunkt der Reparatur für rund 65 Euro erhältlich war. Obwohl die Kapazität gegenüber der ursprünglichen 1-Terabyte-Festplatte halbiert wurde, war dies für den Kunden problemlos ausreichend, da auf den beiden Filiallaptops überwiegend Windows, Office-Anwendungen, Browser, E-Mails sowie einige branchenspezifische Programme genutzt wurden. Der zusätzliche Speicherplatz der alten Festplatte wurde im Alltag kaum ausgenutzt. Die SSD sitzt passgenau im vorhandenen 2,5-Zoll-Einbauschacht und nutzt denselben SATA-Anschluss wie die zuvor eingebaute Festplatte. Genau dieser standardisierte Formfaktor macht den Austausch älterer Notebook-Festplatten so unkompliziert. Weder Gehäuse noch Mainboard müssen verändert werden – die SSD wird an derselben Stelle verschraubt und kann vom BIOS beziehungsweise UEFI unmittelbar als normales SATA-Laufwerk erkannt werden. Dadurch eignet sich diese Art der Modernisierung hervorragend, um ältere Notebooks ohne größeren technischen Aufwand wieder alltagstauglich zu machen. Optisch unterscheidet sich die SSD deutlich von ihrem Vorgänger. Während die Toshiba-Festplatte ein silbernes Metallgehäuse mit den charakteristischen Prägungen einer mechanischen Festplatte besaß, präsentiert sich die Fikwot FS810 mit einem schlichten schwarzen Gehäuse und einer aufgedruckten Modellbezeichnung. Im Inneren arbeitet keine Mechanik mehr. Es gibt weder rotierende Magnetscheiben noch bewegliche Schreib-Lese-Köpfe. Stattdessen werden sämtliche Daten auf NAND-Flash-Speicherchips abgelegt, die vollständig elektronisch arbeiten. Dadurch entfallen sämtliche mechanischen Zugriffszeiten, was den größten Geschwindigkeitsgewinn beim Einsatz einer SSD ausmacht. Rund um den neu eingebauten Massenspeicher zeigt das Bild erneut das Innenleben des Notebooks. Rechts oben sind das Mainboard, verschiedene Spannungswandler und Leiterbahnen sowie die kupferfarbene Heatpipe des Kühlsystems zu erkennen. Ebenfalls sichtbar ist die CMOS-Knopfzelle, welche die BIOS-Einstellungen speichert. Links befindet sich weiterhin das optische DVD-Laufwerk mit seinen Herstelleraufklebern und Warnhinweisen. Insgesamt vermittelt das Foto einen sehr guten Eindruck davon, wie wartungsfreundlich viele Notebooks dieser Generation noch aufgebaut waren. Der Massenspeicher lässt sich mit wenigen Handgriffen austauschen, ohne das komplette Gerät zerlegen zu müssen. Technisch markiert dieses Bild den entscheidenden Wendepunkt der gesamten Reparatur. Die zuvor eingebaute Toshiba-Festplatte litt bereits unter fehlerhaften und schwebenden Sektoren. Jeder Zugriff auf beschädigte Datenbereiche führte dazu, dass der interne Controller der Festplatte wiederholt Leseversuche unternahm und dabei sämtliche weiteren Zugriffe blockierte. Gerade Windows 10 reagiert auf solche Verzögerungen empfindlich, da während des Systemstarts zahlreiche Dienste, Treiber und Autostartprogramme gleichzeitig auf den Datenträger zugreifen. Das Ergebnis waren minutenlange Bootvorgänge, Zugriffszeiten von über einer Sekunde und ein System, das unmittelbar nach der Anmeldung praktisch nicht mehr bedienbar war. Mit der SSD verschwinden diese hardwarebedingten Engpässe vollständig. Die Zugriffszeiten sinken von mehreren Millisekunden beziehungsweise im Fehlerfall sogar auf über eine Sekunde auf Werte im Bereich von wenigen Zehntelmillisekunden. Gleichzeitig steigt die sequentielle Datenübertragungsrate erheblich, und auch zufällige Lese- und Schreibzugriffe werden um ein Vielfaches schneller ausgeführt. Besonders bei älteren Notebooks wirkt sich dies deutlich stärker aus als ein schnellerer Prozessor oder zusätzlicher Arbeitsspeicher. Anwendungen starten nahezu ohne Verzögerung, Windows reagiert unmittelbar auf Benutzereingaben und das gesamte System fühlt sich trotz seines Alters wieder flüssig und modern an. Der Einbau der SSD war allerdings nur die halbe Arbeit. Da der Kunde bereits am Telefon ausdrücklich betont hatte: „Do is ois drauf. Des muaß wieda renna.“, musste anschließend der komplette Inhalt der alten Festplatte sektorweise auf das neue Laufwerk geklont werden. Nur so blieben Betriebssystem, Programme, Benutzerdaten und sämtliche individuellen Einstellungen vollständig erhalten. Für den Kunden änderte sich dadurch nichts an seiner gewohnten Arbeitsumgebung – außer, dass der Laptop nach der Modernisierung wieder zuverlässig und mit einer völlig anderen Arbeitsgeschwindigkeit funktionierte. Computerheld Linz Juli 2026

Also tauschte ich die Fest­plat­ten gegen mod­erne Sol­id State Dri­ves (SSDs) aus. Wenn die Lap­tops ohne­hin schon offen waren, gab es gle­ich noch eine Extra­por­tion Liebe: putzi putzi, blasi blasi. Klappe zu – und dann begann die eigentliche Arbeit. Denn der Kunde hat­te gle­ich am Tele­fon gesagt: „Do is ois drauf. Des muaß wie­da ren­na.“ Das bedeutete für mich: Klo­nen statt Neuin­stal­la­tion. Hun­dert­mal gemacht, hun­dert­mal dabei geschwitzt – denn irgen­deine Über­raschung find­et sich fast immer.

Das Foto zeigt ein geöffnetes Medion Akoya-Notebook während der abschließenden Modernisierung des Systems. Auf dem Display ist deutlich der Installationsbildschirm von Windows 11 zu erkennen. Die großflächige blaue Oberfläche trägt die Überschrift „Windows 11 wird installiert“, darunter informiert Microsoft darüber, dass der PC mehrfach neu gestartet wird und der Installationsvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Zum Zeitpunkt der Aufnahme ist der Fortschritt bereits bei 28 % abgeschlossen. Im unteren Bereich des Fensters befindet sich die Schaltfläche „Abbrechen“, während der Mauszeiger mittig auf dem Bildschirm zu sehen ist. Das Notebook steht auf einem hellen Holztisch vor einem Fenster. Durch die Fensterscheibe ist unscharf der Außenbereich mit einem Geländer und grüner Vegetation zu erkennen. Das natürliche Tageslicht sorgt für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Arbeitsplatzes. Das Display wird von einem schwarzen Gehäuserahmen eingefasst, in dessen oberem Bereich sich die integrierte Webcam befindet. Unterhalb des Bildschirms ist das Medion-Logo sichtbar. Die Tastatur nimmt den unteren Teil des Fotos ein und zeigt die für diese Notebook-Generation typische vollständige Funktionstastenreihe sowie einen separaten Nummernblock. Links und rechts führen mehrere angeschlossene Kabel aus dem Bild heraus. Rechts ist unter anderem das Netzteil angeschlossen, sodass während des Upgrades eine unterbrechungsfreie Stromversorgung gewährleistet ist – eine wichtige Voraussetzung bei umfangreichen Betriebssystemaktualisierungen. Technisch dokumentiert das Foto den letzten großen Arbeitsschritt der Modernisierung. Bereits zuvor wurde die ursprüngliche, fehlerhafte Toshiba-Festplatte gegen eine neue Fikwot FS810 SSD mit 512 Gigabyte ausgetauscht. Anschließend erfolgte kein Neuaufsetzen des Rechners, sondern ein vollständiges Klonen des bestehenden Datenträgers. Dadurch wurden Windows 10, sämtliche installierten Programme, Benutzerkonten, Dokumente und individuellen Einstellungen sektorweise auf die neue SSD übertragen. Nach Abschluss des Klonvorgangs startete das Notebook zunächst ganz normal wieder mit seinem bisherigen Windows-10-System – nun allerdings bereits von der deutlich schnelleren SSD. Erst auf dieser Grundlage wurde das Windows-11-Inplace-Upgrade durchgeführt. Genau dieses Vorgehen gilt als die saubere und empfohlene Methode, wenn ein bestehendes System modernisiert werden soll, ohne die Arbeitsumgebung des Kunden zu verändern. Beim Inplace-Upgrade wird das vorhandene Windows nicht gelöscht, sondern direkt auf die neue Version aktualisiert. Programme, Benutzerdaten, Drucker, Netzwerkeinstellungen sowie individuelle Konfigurationen bleiben dabei erhalten. Der Anwender findet nach Abschluss der Installation seine gewohnte Arbeitsumgebung nahezu unverändert vor – lediglich das Betriebssystem wurde auf den aktuellen Stand gebracht. Gerade in einem geschäftlichen Umfeld bietet dieses Verfahren erhebliche Vorteile. Viele Unternehmen nutzen über Jahre gewachsene Softwareumgebungen mit branchenspezifischen Anwendungen, individuell eingerichteten E-Mail-Konten, gespeicherten Browserdaten und zahlreichen persönlichen Einstellungen. Eine vollständige Neuinstallation würde nicht nur deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen, sondern auch das Risiko bergen, einzelne Programme oder Konfigurationen zu übersehen. Durch die Kombination aus SSD-Upgrade, Datenträgerklon und anschließendem Windows-11-Inplace-Upgrade bleibt dagegen die komplette Arbeitsumgebung erhalten, während gleichzeitig sowohl die Hardware als auch das Betriebssystem auf einen aktuellen Stand gebracht werden. Im konkreten Fall war dieser Schritt besonders wichtig, weil Windows 10 seit dem 14. Oktober 2025 keine regulären Sicherheitsupdates mehr erhält. Nachdem die Hardwareprobleme durch den Austausch der defekten Festplatte beseitigt worden waren, sorgte das Inplace-Upgrade dafür, dass das Notebook nicht nur wieder schnell arbeitete, sondern auch langfristig mit einem weiterhin unterstützten Betriebssystem betrieben werden konnte. Das Ergebnis war ein modernisiertes System, das sich für den Kunden praktisch genauso anfühlte wie zuvor – nur deutlich schneller, zuverlässiger und sicherer. Computerheld Linz Juli 2026

Zu guter Let­zt blieb noch das Win­dows-Prob­lem. Ein Geschäft­srech­n­er mit E‑Mail-Pro­gramm, Brows­er und Office-Anwen­dun­gen baut im Laufe eines Arbeit­stages mehrere Tausend Inter­netverbindun­gen² auf. Gle­ichzeit­ig wird die E‑Mail-Adresse eines renom­mierten Bäck­ers regelmäßig mit Phish­ing-Mails und anderen Betrugsver­suchen bom­bardiert.

  • Genau hier set­zt der bere­its erwäh­nte Gedanke hin­ter „Win­dows as a Ser­vice“ an. Microsoft entwick­elt Win­dows kon­tinuier­lich weit­er und schließt laufend neu ent­deck­te Sicher­heit­slück­en.

Voraus­set­zung dafür ist allerd­ings eine noch unter­stützte Win­dows-Ver­sion. Seit dem 14. Okto­ber 2025 bedeutet das: Nur Win­dows 11 erhält weit­er­hin kosten­lose Sicher­heit­sup­dates. Also gab es zum Abschluss noch zwei Win­dows-Inplace-Upgrades.

🐧 Lin­ux eine Option?
Manche Kun­den reagieren lau­nisch, wenn wir sie auf die Risiken eines ver­al­teten Betrieb­ssys­tems hin­weisen. Dabei sehen wir im Arbeit­sall­t­ag regelmäßig, wie schnell nicht mehr unter­stützte Win­dows-Ver­sio­nen kom­pro­mit­tiert wer­den kön­nen. Nutzt jemand seinen Com­put­er auss­chließlich zum Sur­fen, für E‑Mails und Office-Anwen­dun­gen, empfehlen wir Ubun­tu oder Lin­ux Mint. Im Fall des Bäck­ers war das jedoch keine Option. Ein spezieller Etiket­ten­druck­er sowie der Raif­feisen TAN-Gen­er­a­tor macht­en den Umstieg auf Lin­ux unmöglich. Unab­hängig davon empfehlen wir in einem geschäftlichen Umfeld grund­sät­zlich Win­dows – allerd­ings stets in ein­er aktuellen und noch unter­stützten Ver­sion.

💻 Lap­top langsam?

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Com­put­er­held Linz – ehrliche IT-Hil­fe, schnelle Lösun­gen und klare Ansagen.

Ref­eren­zen:

¹Ra­dio Bre­mer­haven: Alter VOX Wer­be­block Nachts: 0190-Num­mern. youtube.com (07/2026).
²Vet­ter, Sascha: Sniffnet unter Ubun­tu: Welche Verbindun­gen baut das Sys­tem auf – und warum Phish­ing dabei eine größere Rolle spielt als Mal­ware. pinguin.gws2.de (07/2026).

Raucher-PC mit AMD FX auf Windows 11 gebracht – Pensionisten-PC in Linz spielt wieder Anno 1404

Anfang 2026 ist die Phrase „Boomer-Kom­mentare“ all­ge­gen­wär­tig. Die Gen­er­a­tion Z kennze­ich­net damit kri­tis­che Inter­net­posts ihrer Großel­tern-Gen­er­a­tion. Auf YouTube¹ oder in Blogs² ist das Label „Boomer-Kom­men­tar“ oft nichts anderes als ein Schutzre­flex junger Erwach­sen­er – nach dem Mot­to:

😤 „Stopp! Vor 40 Jahren war das Leben anders. Ver­gle­ich das nicht mit heute!“

Als Mil­len­ni­al-Frau bin ich emo­tion­al näher bei Hein­t­je mit „Oma so lieb“ als bei „Satan Was A Babyboomer“³ von Bru­tal­is­mus 3000. Wobei meine Großel­tern nie so vital und mei­n­ungsstark waren wie die heuti­gen Best Ager. Rund 50 % der Com­put­er­held-Kun­den sind über 60 Jahre alt – also klas­sis­che Baby­boomer. Und bei diesen Men­schen bist du nicht ein­fach ein Dien­stleis­ter, der ein­mal ein Prob­lem löst. Du bist Teil ihres Net­zw­erks. Teil ihrer Infra­struk­tur. Während Män­ner eher zum Hör­er greifen, schreiben die Damen lieber E‑Mails: „Und passt alles, wie geht’s?“ Meine Eltern sind Baby­boomer. Ich weiß also: Hin­ter diesen harm­losen Anstupsern steckt fast immer ein leis­es „Ich brauch da was von dir.“ Ein Mittzwanziger knallt dir seine Vorstel­lun­gen auf den Tisch und erwartet präzise Umset­zung. Ein „Boomer“ dage­gen spin­nt mit dir Gedanken.


Ich 📱 (ger­ade beim Kun­den): „Com­put­er­held Linz, wie kann ich helfen?“

Kunde 🧓📞: „Ser­vas, do is da Memo. Du, i bin jet­zt in Pen­sion, wenig Geld – wast eh. I hob an oiden PC und mecht spuin, so oide Spiele wia Anno, Gilde 2, Trop­i­co und so. Owa es geht goa nix mehr. Kon­st ma do helfa?“

Ich: „Was genau funk­tion­iert denn nicht mehr?“

Kunde: „Na du, i druck drauf, passiert nix. Da PC is von 2012, owa für mi reicht er eh. Braucht hoid a bissl Liab. Schau’s da amoi an, moch ma an Plan. I zoi des scho. I wü kaan Neichn und koan von Will­haben. Is a no Win­dows 7 drauf, owa für Anno 1404 reicht’s no.“

TL;DR: Rauch­er-PC (typ­isch Boomer eben 🚬). Net­zteil defekt. Alle Lüfter mit brauner Pampe zuge­set­zt – eine Mis­chung aus Nikotin, Teer, Tex­til­fasern und Hausstaub. Ich knie vor dem offe­nen Gehäuse, während sich Memo gemütlich eine anzün­det.

Kunde (bläst den Rauch aus): „Wos mochma, der ren­nt eh no, und für Anno reicht’s sowieso. Die auf Will­haben schaun olle so aus – und bei dem einen hot d’Katz a no drauf g’pieselt 😂.“

Ich: „Ja, neues gebraucht­es Net­zteil, mehr Arbeitsspe­ich­er für ein neueres Win­dows rein und ein­mal ordentlich putzi-putzi, blasi-blasi. Aber auch das hat seinen Preis.“


Der Screenshot zeigt den Startbildschirm des Strategiespiels Anno 1404 – Venedig, aufgenommen auf dem umgerüsteten PC unter Windows 11. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine detailliert illustrierte Ansicht der Stadt Venedig in warmen, goldenen Abendfarben. Dominant ist die große Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore, die sich über die dicht bebaute Altstadt erhebt. Umgeben ist sie von historischen Palazzi, Türmen und engen Häuserreihen entlang eines Kanals, auf dem mehrere Gondeln und kleine Boote unterwegs sind. Fahnen und Stoffbanner wehen im Wind, während im Himmel Vogelschwärme zu sehen sind. Die Szene vermittelt eine ruhige, fast malerische Renaissance-Atmosphäre, die typisch für die visuelle Gestaltung von Anno 1404 ist. Auf der linken Seite befindet sich das vertikale Hauptmenü im charakteristischen mittelalterlichen Holz-und-Messing-Design. Oben ist das Spiel-Logo „Anno 1404 – Venedig“ eingeblendet, darunter die einzelnen Menüpunkte wie „Spielstart“, „Schnellstart“, „Endlosspiel“, „Neuer Spielstand“, „Mehrspieler“, „Optionen“ und „Spiel beenden“. Die Menügestaltung orientiert sich bewusst an historischen Schriftrollen und Tafeln und fügt sich stilistisch in das Gesamtbild ein. Das dargestellte Spiel ist die Erweiterung „Venedig“ (erschienen 2010), die als offizielles Add-on zu Anno 1404 gilt. Dieses Add-on erweitert das Hauptspiel um mehrere zentrale Inhalte, darunter: den spielbaren venezianischen Rat mit politischen Abstimmungen, neue Spionage- und Intrigenmechaniken, zusätzliche Szenarien und Kampagnen, erweiterte Diplomatie- und Handelsoptionen, sowie neue Gebäude und Spielmechaniken. In der Fach- und Spielerszene gilt „Venedig“ bis heute als die inhaltlich wichtigste und qualitativ beste Erweiterung von Anno 1404, da sie das Basisspiel deutlich vertieft, ohne dessen Kernmechanik zu verfälschen. Viele Spieler betrachten erst die „Venedig“-Version als die vollständige und endgültige Fassung von Anno 1404. Technisch stammt Anno 1404 ursprünglich aus dem Jahr 2009 und basiert auf einer DirectX-9-Engine, die für Windows XP, Vista und Windows 7 entwickelt wurde. Trotz dieses Alters zeigt der Screenshot, dass das Spiel inklusive Add-on auch unter Windows 11 weiterhin stabil lauffähig ist. Auf dem modernisierten System startet das Spiel problemlos, stellt die Grafik korrekt dar und bietet volle Menüfunktionalität ohne erkennbare Darstellungsfehler. Damit dokumentiert das Bild nicht nur den erfolgreichen Abschluss der technischen Umrüstung des PCs, sondern auch die praktische Alltagstauglichkeit älterer Spieleklassiker auf aktueller Software. Es belegt, dass selbst über 15 Jahre alte Titel wie Anno 1404 mit der Erweiterung „Venedig“ auf moderner Hardware und aktuellen Betriebssystemen weiterhin nutzbar sind – vorausgesetzt, das System ist fachgerecht eingerichtet und gepflegt. Insgesamt zeigt der Screenshot somit eine funktionierende, vollständig lauffähige Installation von Anno 1404 – Venedig auf Windows 11, eingebettet in eine hochwertige, atmosphärische Spielszene, die exemplarisch für den zeitlosen grafischen Stil und die anhaltende Beliebtheit dieses Klassikers steht. Eingerichtet von Computerheld Linz

Was ich auch ständig vergesse: Wenn ein Boomer sagt, dass er „kein oder wenig Geld“ hat, meint er meist etwas völ­lig anderes als ein Beruf­san­fänger.

Kunde: „Schaug, du mochst ma des g’scheit. I zoi des ois. Der PC ren­nt no fünf Joar, und i spui Anno, Die Hanse, Trop­i­co und so. I geh eh nim­mer zum Wirt – i spoar ma do vü Göd. Des lohnt si für mi. Außer­dem hob i Demenz im Früh­sta­di­um, und i soi ned nur vorm Fernse­her sandeln. Beim PC-Spuin streng i mei Hirn wenig­stens a bissl an.“

Ich: „Eine Lebens­dauer von fünf Jahren kann ich nicht garantieren. Dafür brauchen wir neue Wärmeleit­paste und hin­ten einen zusät­zlichen Lüfter, damit sich der Staub nicht gle­ich wieder fest­set­zt. Außer­dem Win­dows 11 – Sie spie­len ja nicht nur, son­dern schauen auch YouTube und bear­beit­en E‑Mails mit dem Gerät.“

Kunde: „Ois wia du moanst. Und vielle­icht schaugst glei, dass er a bissl leicht – ste­ht eh bei mir im Wohnz­im­mer.“

Das Foto zeigt das geöffnete Gehäuse eines modernisierten Desktop-PCs nach Abschluss der technischen Überarbeitung durch Computerheld Linz im Februar 2026. Die linke Seitenwand des schwarzen Midi-Tower-Gehäuses wurde entfernt, sodass der Blick frei auf die vollständig gereinigten und aufgerüsteten Innenkomponenten fällt. Die Aufnahme ist leicht schräg von vorne links gemacht und erlaubt eine klare Sicht auf Mainboard, Grafikkarte, Netzteilbereich, Laufwerksschächte sowie die neu installierten Beleuchtungs- und Kühlungselemente. Im Zentrum des Systems arbeitet ein AMD FX-4300 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,8 GHz, montiert auf einem Gigabyte GA-7870MT-USB3 Mainboard mit AM3+-Sockel. Diese Plattform stammt ursprünglich aus der Windows-7- und Windows-8-Ära, wurde hier jedoch erfolgreich für den Betrieb unter Windows 11 vorbereitet. Der Prozessor wird von einem Standard-Luftkühler mit integriertem Lüfter gekühlt, der nach der Reinigung wieder frei von Ablagerungen ist und einen gleichmäßigen Luftstrom ermöglicht. Der Arbeitsspeicher wurde im Zuge der Aufrüstung von ursprünglich 8 GB auf 16 GB erweitert. Zum Einsatz kommt DDR3-RAM mit 1333 MHz im Dual-Channel-Betrieb, was die Speicherbandbreite deutlich verbessert und insbesondere für Multitasking, moderne Browseranwendungen und ältere Spiele einen spürbaren Leistungsgewinn bringt. Die beidseitig bestückten RAM-Slots sind auf dem Foto sauber eingesetzt und korrekt ausgerichtet. Als Grafikkarte ist eine NVIDIA GTS 450 verbaut, die bereits vor der Umrüstung im System vorhanden war. Trotz ihres Alters unterstützt sie die für Windows 11 notwendige Darstellung und bietet ausreichende Leistung für Spieleklassiker aus den 2010er-Jahren. Die Karte ist quer im PCIe-Slot montiert und mit zusätzlichen Stromkabeln versorgt. Ihre Position im unteren Bereich des Gehäuses ist auf dem Bild klar erkennbar. Besonders bemerkenswert ist, dass diese GPU auch unter Windows 11 stabil betrieben werden kann und weiterhin DirectX-9- und DirectX-10-basierte Spiele zuverlässig ausführt. Im unteren Gehäusebereich befindet sich das neu verbaute Netzteil mit einer Nennleistung von 550 Watt. Es ersetzt das zuvor stark verschlissene und verhärtete Altgerät, dessen Kabelisolierungen und Lüftermechanik altersbedingt stark beeinträchtigt waren. Das neue Netzteil sorgt für eine stabile Spannungsversorgung aller Komponenten und verbessert gleichzeitig die Betriebssicherheit. Auf dem Foto ist das Netzteil mit beleuchtetem Logo zu erkennen, das sich optisch in das Gesamtdesign einfügt. Zur Verbesserung der Luftzirkulation wurde im oberen hinteren Bereich des Gehäuses ein zusätzlicher 80-Millimeter-Lüfter installiert. Dieser fungiert als Abluftventilator und sorgt dafür, dass warme Luft effektiv aus dem Gehäuse abgeführt wird. Dadurch wird verhindert, dass sich Staub und Nikotinrückstände erneut in kurzer Zeit im Innenraum ablagern. Der Lüfter ist sichtbar an der rückwärtigen Gehäusewand montiert und mit der Lüftersteuerung verbunden. Im Zuge des Kundenwunsches nach zusätzlicher Beleuchtung wurde außerdem eine schwarze Lüftersteuerung vom Typ BEXK-00026 eingebaut. Diese befindet sich im Frontbereich des Gehäuses und ist über eine Fernbedienung steuerbar. Sie ermöglicht die Anpassung der Beleuchtungsfarben und Effekte an das gewünschte Design. Obwohl die Steuerung primär zur optischen Gestaltung dient, wurde der neu verbaute 80-Millimeter-Lüfter ebenfalls daran angeschlossen, da es sich um keinen PWM-Lüfter handelt. Dadurch kann dessen Drehzahl manuell geregelt werden. Auf niedriger Stufe arbeitet der Lüfter deutlich leiser, was einen praktischen Synergieeffekt zwischen Design und Geräuschreduktion erzeugt. Zusätzlich wurde an der Gehäusefront eine blaue LED integriert, die das Beleuchtungskonzept abrundet und mit der internen Beleuchtung harmoniert. Das Ergebnis ist ein einheitliches, dezentes Farbschema, das dem zuvor rein funktionalen Alt-PC ein modernes Erscheinungsbild verleiht. Vor der technischen Aufrüstung wurde das gesamte System einer intensiven Tiefenreinigung unterzogen. Aufgrund jahrelangen Rauchens im Wohnraum war das Gehäuseinnere stark mit einer Mischung aus Teer, Nikotin, Hausstaub und Textilfasern zugesetzt. Diese Ablagerungen hatten sich auf Lüftern, Kühlkörpern, Platinen und Kabeln festgesetzt und den Luftstrom massiv behindert. Die Reinigung erfolgte mit Druckluft, feinen Bürsten, Zahnbürsten sowie speziellen Reinigungsmitteln für Elektronikkomponenten. Erst durch diese aufwendige manuelle Arbeit konnte der ursprüngliche Funktionszustand wiederhergestellt werden. Nach Abschluss der Reinigung präsentierte sich das System optisch und technisch nahezu neuwertig. Das Foto dokumentiert eindrucksvoll, dass selbst ein stark belasteter Raucher-PC, der über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Nikotin- und Staubablagerungen ausgesetzt war, durch fachgerechte Wartung, Reinigung und gezielte Modernisierung weiterhin zuverlässig betrieben werden kann. Gleichzeitig zeigt es, dass ältere Hardwareplattformen auf AM3+-Basis mit AMD-FX-Prozessoren und Grafikkarten wie der NVIDIA GTS 450 auch im Jahr 2026 noch sinnvoll nutzbar sind, wenn sie korrekt aufgerüstet und konfiguriert werden. Darüber hinaus belegt die Aufnahme, dass Windows 11 auf dieser Legacy-Hardware stabil läuft und sowohl Alltagsanwendungen als auch klassische Spiele aus den 2010er-Jahren problemlos unterstützt. Das System stellt damit ein praxisnahes Beispiel für nachhaltige IT-Wartung und ressourcenschonende Weiterverwendung dar. Die komplette Umrüstung, Reinigung, Erweiterung und Konfiguration wurde im Februar 2026 von Computerheld Linz durchgeführt. Verantwortlich: Veronika Helga Vetter.

Ich bin bei diesem Leucht­the­ma mit­tler­weile so abges­tumpft, dass ich wie aus der Pis­tole ein fer­tiges Konzept raus­ballere: „80-Mil­lime­ter-Lüfter hin­ten in Blau, vorne am Gehäuse eine blaue LED und irgend­wo im Case eine BXK-00026-Lüfter­s­teuerung, die in diesem Fall nichts weit­er tut, als eben­falls blau zu leucht­en.“

  • Unge­fähr so, wie Sylvester Stal­lone in Ram­bo III dem Afgha­nen Hamid erk­lärt, dass blaues Licht blau leuchtet.

Memo stimmte zu, und wir macht­en einen Fol­geter­min aus, an dem ich mit allen Teilen wieder erscheinen sollte, um das Pro­jekt umzuset­zen.

Das Foto zeigt den modernisierten Desktop-PC aus einer leicht versetzten Front-Links-Perspektive und ergänzt die vorherige Innenaufnahme um eine stärker designorientierte Ansicht. Während das frühere Bild primär die technischen Komponenten dokumentiert, liegt der Fokus dieser Aufnahme auf dem neu geschaffenen Beleuchtungskonzept und der harmonischen Gesamtwirkung des umgebauten Systems. Das schwarze Midi-Tower-Gehäuse steht frei vor neutralem Hintergrund, wodurch sowohl die Frontpartie als auch der geöffnete Innenraum gut erkennbar sind. Die linke Seitenwand ist erneut entfernt, sodass der Blick auf Mainboard, Grafikkarte, Netzteil und Lüfter frei bleibt. Gleichzeitig wird durch den leicht schrägen Aufnahmewinkel sichtbar, wie sich interne und externe Leuchtelemente optisch ergänzen. Im Inneren des Gehäuses fällt zunächst der neu installierte hintere 80-Millimeter-Abluftlüfter auf, dessen blauer LED-Ring gleichmäßig leuchtet und den Luftstrom visuell wie funktional unterstreicht. Im unteren Bereich ist das Netzteil mit beleuchtetem Logo zu sehen, das ebenfalls in Blau gehalten ist und als zweites zentrales Lichtelement wirkt. Ergänzt wird dieses Farbschema durch die vertikale blaue LED an der Gehäusefront, die als drittes Gestaltungselement fungiert und das äußere Erscheinungsbild mit dem Innenraum verbindet. Diese drei Lichtquellen – Hecklüfter, Netzteilbeleuchtung und Front-LED – bilden zusammen ein einheitliches Farbkonzept, das vor dem Umbau vollständig fehlte. Der ehemals rein funktionale, optisch unscheinbare Alt-PC wurde dadurch in ein modernes, stimmiges Gesamtsystem verwandelt, ohne aufdringlich zu wirken oder den Charakter eines Arbeits- und Alltagsrechners zu verlieren. Technisch basiert das System weiterhin auf der AM3+-Plattform mit einem AMD FX-4300 Prozessor, 16 GB DDR3-Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb und einer NVIDIA GTS 450 Grafikkarte. Trotz dieses Alters vermittelt das Foto einen aufgeräumten, gepflegten und leistungsbereiten Eindruck. Kabel sind sauber verlegt, Staubablagerungen fehlen vollständig, und alle Komponenten befinden sich in sichtbar gutem Zustand. Die Aufnahme unterstreicht damit bewusst, dass moderne Optik, zuverlässiger Betrieb und nachhaltige Nutzung nicht zwangsläufig an aktuelle High-End-Hardware gebunden sind. Statt ein funktionierendes Altsystem zu entsorgen und durch ein teures Neugerät zu ersetzen, wurde hier gezielt in Reinigung, Aufrüstung, Kühlung und Stromversorgung investiert. Das Ergebnis ist ein technisch stabiles und optisch ansprechendes System, das den Anforderungen seines Nutzers weiterhin gerecht wird. Gerade für Anwender, die vorwiegend klassische Spiele aus den 2000er- und 2010er-Jahren spielen oder einfache Alltagsanwendungen nutzen, bietet ein solches modernisiertes System ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Rechner wird so wieder zu einem zuverlässigen Begleiter für viele tausend Stunden Nutzung, ohne unnötigen Elektroschrott zu erzeugen oder Ressourcen zu verschwenden. Das Bild transportiert damit eine klare Botschaft: Nachhaltige IT bedeutet nicht Verzicht, sondern kluge Investition. Mit überschaubarem Aufwand kann selbst ein über zehn Jahre altes System technisch, optisch und funktional aufgewertet werden – oft ausreichend für weitere fünf Jahre produktiven Einsatz. Die vollständige Aufbereitung, Reinigung, Modernisierung und Konfiguration dieses Systems wurde im Februar 2026 von Computerheld Linz durchgeführt. Verantwortlich: Veronika Helga Vetter.

Das Putzen war extrem müh­selig, und das alte AM3+-System wehrte sich auch über­raschend heftig – am Ende aber verge­blich – gegen Win­dows 11. Nach vier Stun­den Schw­er­star­beit war Memo jedoch nicht etwa dankbar, son­dern wies mich stattdessen wie ein echter Boomer zurecht:

Kunde 🧓😤: „Jet­zt schau da des an. Mei PC mit a bissl Liab siacht aus wia neu. Du host des ned glaubt und host gmoant, i soll ma an Schas kaufn. Win­dows 11 g’foit ma gor ned, owa i ver­trau da, dass des bast.“

Bildbeschreibung: Windows-Spezifikationen unter Windows 11 Pro (Version 25H2) Der Screenshot zeigt den Bereich „Windows-Spezifikationen“ aus den Windows-Einstellungen eines Systems mit installiertem Windows 11 Pro. Die Darstellung erfolgt im typischen Dark-Mode-Design von Windows 11 mit dunklem Hintergrund und heller Schrift. Im oberen linken Bereich ist das Windows-Logo zu sehen, daneben die Überschrift „Windows-Spezifikationen“. Rechts oben befindet sich eine Schaltfläche mit der Beschriftung „Kopieren“, über die die angezeigten Systeminformationen in die Zwischenablage kopiert werden können. Darunter sind die relevanten Systemdaten in einer zweispaltigen Tabellenform aufgelistet: 1. Edition Windows 11 Pro Dies zeigt, dass es sich um die professionelle Edition von Windows 11 handelt, die unter anderem folgende Funktionen unterstützt: Gruppenrichtlinienverwaltung BitLocker-Laufwerksverschlüsselung Domänenbeitritt Erweiterte Sicherheitsfunktionen Remote Desktop (Host-Funktion) Die Pro-Edition wird typischerweise in Business- und Power-User-Umgebungen eingesetzt. 2. Version 25H2 Diese Angabe ist durch einen orangefarbenen Pfeil markiert, der im Screenshot auf diese Zeile zeigt. „25H2“ steht für: Jahr: 2025 Halbjahr: Second Half (zweite Jahreshälfte) Damit handelt es sich um eine sehr aktuelle Hauptversion von Windows 11, die offiziell erst in den neueren Update-Zyklen von Microsoft eingeführt wurde. Die Anzeige belegt, dass das System auf dem neuesten Funktionsstand läuft. 3. Installiert am 11.02.2026 Dieses Datum gibt an, wann diese Windows-Installation eingerichtet oder zuletzt als Hauptinstallation neu aufgesetzt wurde. Das Datum bestätigt, dass es sich um eine aktuelle, aktiv gepflegte Installation handelt. 4. Betriebssystembuild 26100.7840 Diese Build-Nummer gehört zur aktuellen Windows-11-Generation ab Version 24H2/25H2. Die Build-Nummer zeigt: Basis-Build: 26100 (neue Windows-Plattformgeneration) Revisionsnummer: .7840 (kumulative Updates und Sicherheitsfixes) Damit ist klar ersichtlich, dass: Alle relevanten Updates installiert sind Das System regelmäßig gewartet wurde Keine veraltete oder eingefrorene Version verwendet wird 5. Funktionspaket Windows Feature Experience Pack 1000.26100.291.0 Dieses Paket enthält zusätzliche Benutzeroberflächen-, Shell- und Feature-Komponenten, die unabhängig vom Hauptbetriebssystem aktualisiert werden. Dazu gehören u. a.: Teile der Einstellungen-App UI-Elemente Explorer-Funktionen Systemdialoge Die hohe Versionsnummer passt zur aktuellen 26100er-Build-Reihe und zeigt, dass auch diese Zusatzkomponenten aktuell sind. 6. Verlinkungen Unterhalb der technischen Daten befinden sich zwei anklickbare Links: Microsoft-Servicevertrag Microsoft-Software-Lizenzbedingungen Diese führen zu den rechtlichen Dokumenten bezüglich Nutzung und Lizenzierung des Betriebssystems. Technische Einordnung im Kontext deines Systems (AM3+ / AMD FX) In Verbindung mit deiner Aussage ist dieser Screenshot besonders relevant, weil er belegt: ➡️ Windows 11 Pro Version 25H2 läuft stabil und vollständig aktualisiert auf einem System, das auf einer AM3+-Plattform mit AMD-FX-Prozessor basiert. Das ist bemerkenswert, da: AMD FX CPUs offiziell nicht von Microsoft für Windows 11 unterstützt werden Weder TPM 2.0 noch moderne Secure-Boot-Features standardmäßig vorhanden sind Die Plattform ursprünglich für Windows 7/8/10 konzipiert wurde Trotzdem zeigt der Screenshot: Volle Funktionsfähigkeit Aktuelle Feature-Version Aktuelle Sicherheitsupdates Keine Einschränkung in der Anzeige oder Verwaltung Damit dient das Bild als praktischer Nachweis dafür, dass Windows 11 – bei entsprechender Installation und Konfiguration – auch auf älteren AM3+-Systemen produktiv einsetzbar ist. Gesamtaussage des Screenshots Der Screenshot dokumentiert: Ein technisch voll funktionsfähiges Windows-11-Pro-System Auf aktuellem Update-Stand (25H2, Build 26100) Auf nicht offiziell unterstützter Legacy-Hardware Mit stabiler Update-Versorgung Er widerlegt damit die verbreitete Annahme, dass Windows 11 auf älteren AMD-FX-Systemen nicht sinnvoll betreibbar sei.

Kunde: „So, jet­zt gib i da den Stick mit Anno 1404 und dem Add-on Venedig drauf. Des instal­lierst ma jet­zt no, dann san ma fia heit fer­tig – und i zoi.“

Um ein PC-Spiel aus dem Jahr 2009 unter Win­dows 11 zum Laufen zu brin­gen, ist einiges an Know-how von­nöten. Ich bere­it­ete das Sys­tem vor und instal­lierte das Haupt­spiel samt Erweiterung. Memo rauchte in der Zwis­chen­zeit gefühlt seine zwanzig­ste Zigarette und wurde langsam ungeduldig.

Kunde 😤: „Eigentlich hättst ma die andern Spiele a no instal­lieren sollen, owa des dauert jet­zt z’lang. Anno bast – i meld mi.“

Der Screenshot zeigt eine aktive Spielsituation aus dem Aufbaustrategiespiel Anno 1404 mit installierter Erweiterung „Venedig“, aufgenommen während des laufenden Spiels auf dem modernisierten PC unter Windows 11. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine kleine Küstensiedlung, die sich entlang einer flachen, sandigen Meeresbucht erstreckt. Der untere Bildbereich wird vom ruhigen, leicht welligen Wasser dominiert, das in einem typischen bläulich-grauen Farbton dargestellt ist. Mehrere kleine Ruderboote und Fischerboote sind im Wasser zu sehen, die zwischen Küste und Hafenanlagen verkehren. Die Wasseroberfläche weist dezente Reflexionen und Bewegungsstrukturen auf, was auf die hochwertige, handgezeichnet wirkende Grafikengine des Spiels hinweist. Direkt am Ufer befinden sich mehrere hölzerne Hafen- und Produktionsgebäude, die auf Pfählen über dem Wasser errichtet wurden. In der Bildmitte ist ein größeres zentrales Gebäude mit rotem Ziegeldach und Holzkonstruktion zu erkennen, vermutlich ein Hauptlagerhaus oder ein Verwaltungsgebäude der frühen Siedlungsstufe. Links und rechts davon stehen kleinere Produktionsanlagen, die vermutlich der Fischerei oder der Warenverarbeitung dienen. Diese Gebäude sind über schmale Stege miteinander verbunden, die vom Land aus ins Wasser hinausragen. Auf der Landseite hinter den Hafenanlagen erstreckt sich ein Netz aus einfachen, hellbraunen Wegen, die die einzelnen Gebäude miteinander verbinden. Diese Wege führen in ein bewaldetes Gebiet, das den oberen rechten Teil des Screens dominiert. Dort ist ein dichter Mischwald aus Nadel- und Laubbäumen zu sehen, der als Rohstoffquelle für Holz und Baumaterial dient. Zwischen den Bäumen verlaufen weitere Pfade, die auf zukünftige Erweiterungen der Siedlung hindeuten. Links im Bild erscheint ein Hinweisfenster mit der Überschrift „Siedlung“. Darin wird dem Spieler mitgeteilt, dass ein Abschnitt erfolgreich auf die nächste Stufe aufgewertet wurde („Abschnitt ist erwachsen und hat einen Statusaufstieg erreicht“). Diese Meldung signalisiert den Fortschritt der Bevölkerung und den Übergang in eine höhere Entwicklungsphase, was in Anno 1404 ein zentraler Spielmechanismus ist. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich die Ressourcen- und Statusleiste. Dort werden in kleinen Symbolfeldern verschiedene Rohstoffe und Werte angezeigt, darunter Geld, Baumaterialien, Werkzeuge, Nahrungsmittel und weitere Produktionsgüter. Diese Leiste gibt dem Spieler jederzeit Überblick über die wirtschaftliche Situation seiner Siedlung. Rechts oben ist ein Charakterporträt eingeblendet, das den venezianischen Ratsherrn „Giaccopo Garibaldi“ zeigt. Er trägt eine historische Kopfbedeckung und traditionelle Kleidung im Stil der Renaissance. Neben seinem Porträt befindet sich ein Textfeld mit einer diplomatischen Nachricht. Darin informiert er den Spieler über eine politische Situation und mögliche Spannungen, was typisch für die Venedig-Erweiterung ist. Diese Mechanik erweitert das Grundspiel um Intrigen, Machtspiele und diplomatische Herausforderungen. Im unteren linken Bereich ist eine Mini-Karte dargestellt, die die Gesamtübersicht über die aktuelle Spielwelt bietet. Sie zeigt Küstenlinien, Inseln und die Position der eigenen Siedlung in abstrahierter Form. Daneben sind kleine Symbole für Schiffe, Handelsrouten und Gebäude zu erkennen, die dem Spieler bei der Navigation helfen. Am unteren rechten Rand befinden sich mehrere kreisförmige Steuerungs- und Menübuttons. Über diese Symbole kann der Spieler Baupläne aufrufen, Produktionsketten verwalten, Statistiken einsehen oder die Spielgeschwindigkeit anpassen. Diese Bedienelemente sind im typischen Messing- und Holzdesign gehalten, das sich durch die gesamte Benutzeroberfläche von Anno 1404 zieht. Der Gesamtzustand der dargestellten Siedlung deutet auf eine frühe bis mittlere Entwicklungsphase hin. Die Bebauung ist noch überschaubar, konzentriert sich auf Grundversorgung und Hafenwirtschaft und zeigt noch keine dichten Wohnviertel oder monumentalen Bauwerke. Der Fokus liegt klar auf Fischerei, Warenumschlag und erster Infrastruktur. Technisch ist an dem Screenshot zu erkennen, dass das Spiel sauber und ohne Grafikfehler unter Windows 11 läuft. Die Darstellung ist scharf, die Farben sind ausgewogen, und alle Benutzeroberflächenelemente werden korrekt angezeigt. Weder Skalierungsprobleme noch Darstellungsartefakte sind sichtbar. Dies belegt, dass auch komplexe Ingame-Szenen mit vielen UI-Elementen und Animationen auf dem umgerüsteten System stabil funktionieren. Insgesamt dokumentiert der Screenshot eine funktionierende Spielsession von Anno 1404 mit Erweiterung „Venedig“ auf moderner Hardware. Er zeigt eine kleine, im Aufbau befindliche Küstensiedlung mit aktiver Wirtschaft, politischer Interaktion und vollständiger Benutzeroberfläche. Gleichzeitig dient das Bild als technischer Nachweis dafür, dass dieser über 15 Jahre alte Strategiespielklassiker auch unter Windows 11 weiterhin flüssig und zuverlässig spielbar ist.

Ich: „Gut, da ist jet­zt einiges zusam­mengekom­men. Möcht­en Sie auf Rech­nung bezahlen?“

Kunde: „A geh, du brauchst doch dei Geld. Zähl zam.“ (Holt dabei ein Geld­bün­del aus der recht­en Hosen­tasche.)

Am Ende zog ich ver­dreckt, voll mit Pas­sivrauch, aber gut bezahlt von dan­nen. Zwei Tage später meldete sich Memo wieder, damit ich ihm auch seine anderen Spieleklas­sik­er instal­liere – weil er selb­st gescheit­ert war 😄 (siehste!).

Und wer wie ich Dien­stleis­tun­gen an die Baby­boomer-Gen­er­a­tion verkauft, der weiß: Memo habe ich jet­zt für immer an der Backe. Was ein­er­seits großar­tig ist – und ander­er­seits harte Arbeit.

Im besten Alter und noch ein Schätzchen im Keller oder unter dem Schreibtisch ste­hen? Lust, wieder ein­mal Anno, Die Gilde oder Com­mand & Con­quer zu spie­len? Wir brin­gen Ihren PC wieder zuver­läs­sig zum Laufen – auf Wun­sch auch beleuchtet. 😄 Ob Rauch­er-PC, Staubfänger, Old­timer oder Win­dows-Wider­spen­stiger: Wir analysieren, reini­gen, rüsten auf und holen tech­nisch das Max­i­mum her­aus – ehrlich kalkuliert, trans­par­ent erk­lärt und ohne unnötige Neuan­schaf­fung.

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Per­sön­lich. Geduldig. Nach­haltig. Gen­er­a­tio­nenüber­greifend.

Ref­eren­zen:

¹Jen: Gen­er­a­tion arbeit­s­los: Studiert, pro­moviert und doch keine Chance auf einen Job? youtube.com (02/2026).
²starXc99: Vor­druck Schuld­schein — von Fre­un­den und der Fam­i­lie Geld lei­hen. gws2.de (02/2026).
³Bru­tal­is­mus 3000: Satan Was A Baby­boomer. youtube.com (02/2026).