Schlagwort: Windows 11 Upgrade

Raucher-PC mit AMD FX auf Windows 11 gebracht – Pensionisten-PC in Linz spielt wieder Anno 1404

Anfang 2026 ist die Phrase „Boomer-Kom­mentare“ all­ge­gen­wär­tig. Die Gen­er­a­tion Z kennze­ich­net damit kri­tis­che Inter­net­posts ihrer Großel­tern-Gen­er­a­tion. Auf YouTube¹ oder in Blogs² ist das Label „Boomer-Kom­men­tar“ oft nichts anderes als ein Schutzre­flex junger Erwach­sen­er – nach dem Mot­to:

😤 „Stopp! Vor 40 Jahren war das Leben anders. Ver­gle­ich das nicht mit heute!“

Als Mil­len­ni­al-Frau bin ich emo­tion­al näher bei Hein­t­je mit „Oma so lieb“ als bei „Satan Was A Babyboomer“³ von Bru­tal­is­mus 3000. Wobei meine Großel­tern nie so vital und mei­n­ungsstark waren wie die heuti­gen Best Ager. Rund 50 % der Com­put­er­held-Kun­den sind über 60 Jahre alt – also klas­sis­che Baby­boomer. Und bei diesen Men­schen bist du nicht ein­fach ein Dien­stleis­ter, der ein­mal ein Prob­lem löst. Du bist Teil ihres Net­zw­erks. Teil ihrer Infra­struk­tur. Während Män­ner eher zum Hör­er greifen, schreiben die Damen lieber E‑Mails: „Und passt alles, wie geht’s?“ Meine Eltern sind Baby­boomer. Ich weiß also: Hin­ter diesen harm­losen Anstupsern steckt fast immer ein leis­es „Ich brauch da was von dir.“ Ein Mittzwanziger knallt dir seine Vorstel­lun­gen auf den Tisch und erwartet präzise Umset­zung. Ein „Boomer“ dage­gen spin­nt mit dir Gedanken.


Ich 📱 (ger­ade beim Kun­den): „Com­put­er­held Linz, wie kann ich helfen?“

Kunde 🧓📞: „Ser­vas, do is da Memo. Du, i bin jet­zt in Pen­sion, wenig Geld – wast eh. I hob an oiden PC und mecht spuin, so oide Spiele wia Anno, Gilde 2, Trop­i­co und so. Owa es geht goa nix mehr. Kon­st ma do helfa?“

Ich: „Was genau funk­tion­iert denn nicht mehr?“

Kunde: „Na du, i druck drauf, passiert nix. Da PC is von 2012, owa für mi reicht er eh. Braucht hoid a bissl Liab. Schau’s da amoi an, moch ma an Plan. I zoi des scho. I wü kaan Neichn und koan von Will­haben. Is a no Win­dows 7 drauf, owa für Anno 1404 reicht’s no.“

TL;DR: Rauch­er-PC (typ­isch Boomer eben 🚬). Net­zteil defekt. Alle Lüfter mit brauner Pampe zuge­set­zt – eine Mis­chung aus Nikotin, Teer, Tex­til­fasern und Hausstaub. Ich knie vor dem offe­nen Gehäuse, während sich Memo gemütlich eine anzün­det.

Kunde (bläst den Rauch aus): „Wos mochma, der ren­nt eh no, und für Anno reicht’s sowieso. Die auf Will­haben schaun olle so aus – und bei dem einen hot d’Katz a no drauf g’pieselt 😂.“

Ich: „Ja, neues gebraucht­es Net­zteil, mehr Arbeitsspe­ich­er für ein neueres Win­dows rein und ein­mal ordentlich putzi-putzi, blasi-blasi. Aber auch das hat seinen Preis.“


Der Screenshot zeigt den Startbildschirm des Strategiespiels Anno 1404 – Venedig, aufgenommen auf dem umgerüsteten PC unter Windows 11. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine detailliert illustrierte Ansicht der Stadt Venedig in warmen, goldenen Abendfarben. Dominant ist die große Kuppel des Doms von Santa Maria del Fiore, die sich über die dicht bebaute Altstadt erhebt. Umgeben ist sie von historischen Palazzi, Türmen und engen Häuserreihen entlang eines Kanals, auf dem mehrere Gondeln und kleine Boote unterwegs sind. Fahnen und Stoffbanner wehen im Wind, während im Himmel Vogelschwärme zu sehen sind. Die Szene vermittelt eine ruhige, fast malerische Renaissance-Atmosphäre, die typisch für die visuelle Gestaltung von Anno 1404 ist. Auf der linken Seite befindet sich das vertikale Hauptmenü im charakteristischen mittelalterlichen Holz-und-Messing-Design. Oben ist das Spiel-Logo „Anno 1404 – Venedig“ eingeblendet, darunter die einzelnen Menüpunkte wie „Spielstart“, „Schnellstart“, „Endlosspiel“, „Neuer Spielstand“, „Mehrspieler“, „Optionen“ und „Spiel beenden“. Die Menügestaltung orientiert sich bewusst an historischen Schriftrollen und Tafeln und fügt sich stilistisch in das Gesamtbild ein. Das dargestellte Spiel ist die Erweiterung „Venedig“ (erschienen 2010), die als offizielles Add-on zu Anno 1404 gilt. Dieses Add-on erweitert das Hauptspiel um mehrere zentrale Inhalte, darunter: den spielbaren venezianischen Rat mit politischen Abstimmungen, neue Spionage- und Intrigenmechaniken, zusätzliche Szenarien und Kampagnen, erweiterte Diplomatie- und Handelsoptionen, sowie neue Gebäude und Spielmechaniken. In der Fach- und Spielerszene gilt „Venedig“ bis heute als die inhaltlich wichtigste und qualitativ beste Erweiterung von Anno 1404, da sie das Basisspiel deutlich vertieft, ohne dessen Kernmechanik zu verfälschen. Viele Spieler betrachten erst die „Venedig“-Version als die vollständige und endgültige Fassung von Anno 1404. Technisch stammt Anno 1404 ursprünglich aus dem Jahr 2009 und basiert auf einer DirectX-9-Engine, die für Windows XP, Vista und Windows 7 entwickelt wurde. Trotz dieses Alters zeigt der Screenshot, dass das Spiel inklusive Add-on auch unter Windows 11 weiterhin stabil lauffähig ist. Auf dem modernisierten System startet das Spiel problemlos, stellt die Grafik korrekt dar und bietet volle Menüfunktionalität ohne erkennbare Darstellungsfehler. Damit dokumentiert das Bild nicht nur den erfolgreichen Abschluss der technischen Umrüstung des PCs, sondern auch die praktische Alltagstauglichkeit älterer Spieleklassiker auf aktueller Software. Es belegt, dass selbst über 15 Jahre alte Titel wie Anno 1404 mit der Erweiterung „Venedig“ auf moderner Hardware und aktuellen Betriebssystemen weiterhin nutzbar sind – vorausgesetzt, das System ist fachgerecht eingerichtet und gepflegt. Insgesamt zeigt der Screenshot somit eine funktionierende, vollständig lauffähige Installation von Anno 1404 – Venedig auf Windows 11, eingebettet in eine hochwertige, atmosphärische Spielszene, die exemplarisch für den zeitlosen grafischen Stil und die anhaltende Beliebtheit dieses Klassikers steht. Eingerichtet von Computerheld Linz

Was ich auch ständig vergesse: Wenn ein Boomer sagt, dass er „kein oder wenig Geld“ hat, meint er meist etwas völ­lig anderes als ein Beruf­san­fänger.

Kunde: „Schaug, du mochst ma des g’scheit. I zoi des ois. Der PC ren­nt no fünf Joar, und i spui Anno, Die Hanse, Trop­i­co und so. I geh eh nim­mer zum Wirt – i spoar ma do vü Göd. Des lohnt si für mi. Außer­dem hob i Demenz im Früh­sta­di­um, und i soi ned nur vorm Fernse­her sandeln. Beim PC-Spuin streng i mei Hirn wenig­stens a bissl an.“

Ich: „Eine Lebens­dauer von fünf Jahren kann ich nicht garantieren. Dafür brauchen wir neue Wärmeleit­paste und hin­ten einen zusät­zlichen Lüfter, damit sich der Staub nicht gle­ich wieder fest­set­zt. Außer­dem Win­dows 11 – Sie spie­len ja nicht nur, son­dern schauen auch YouTube und bear­beit­en E‑Mails mit dem Gerät.“

Kunde: „Ois wia du moanst. Und vielle­icht schaugst glei, dass er a bissl leicht – ste­ht eh bei mir im Wohnz­im­mer.“

Das Foto zeigt das geöffnete Gehäuse eines modernisierten Desktop-PCs nach Abschluss der technischen Überarbeitung durch Computerheld Linz im Februar 2026. Die linke Seitenwand des schwarzen Midi-Tower-Gehäuses wurde entfernt, sodass der Blick frei auf die vollständig gereinigten und aufgerüsteten Innenkomponenten fällt. Die Aufnahme ist leicht schräg von vorne links gemacht und erlaubt eine klare Sicht auf Mainboard, Grafikkarte, Netzteilbereich, Laufwerksschächte sowie die neu installierten Beleuchtungs- und Kühlungselemente. Im Zentrum des Systems arbeitet ein AMD FX-4300 Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,8 GHz, montiert auf einem Gigabyte GA-7870MT-USB3 Mainboard mit AM3+-Sockel. Diese Plattform stammt ursprünglich aus der Windows-7- und Windows-8-Ära, wurde hier jedoch erfolgreich für den Betrieb unter Windows 11 vorbereitet. Der Prozessor wird von einem Standard-Luftkühler mit integriertem Lüfter gekühlt, der nach der Reinigung wieder frei von Ablagerungen ist und einen gleichmäßigen Luftstrom ermöglicht. Der Arbeitsspeicher wurde im Zuge der Aufrüstung von ursprünglich 8 GB auf 16 GB erweitert. Zum Einsatz kommt DDR3-RAM mit 1333 MHz im Dual-Channel-Betrieb, was die Speicherbandbreite deutlich verbessert und insbesondere für Multitasking, moderne Browseranwendungen und ältere Spiele einen spürbaren Leistungsgewinn bringt. Die beidseitig bestückten RAM-Slots sind auf dem Foto sauber eingesetzt und korrekt ausgerichtet. Als Grafikkarte ist eine NVIDIA GTS 450 verbaut, die bereits vor der Umrüstung im System vorhanden war. Trotz ihres Alters unterstützt sie die für Windows 11 notwendige Darstellung und bietet ausreichende Leistung für Spieleklassiker aus den 2010er-Jahren. Die Karte ist quer im PCIe-Slot montiert und mit zusätzlichen Stromkabeln versorgt. Ihre Position im unteren Bereich des Gehäuses ist auf dem Bild klar erkennbar. Besonders bemerkenswert ist, dass diese GPU auch unter Windows 11 stabil betrieben werden kann und weiterhin DirectX-9- und DirectX-10-basierte Spiele zuverlässig ausführt. Im unteren Gehäusebereich befindet sich das neu verbaute Netzteil mit einer Nennleistung von 550 Watt. Es ersetzt das zuvor stark verschlissene und verhärtete Altgerät, dessen Kabelisolierungen und Lüftermechanik altersbedingt stark beeinträchtigt waren. Das neue Netzteil sorgt für eine stabile Spannungsversorgung aller Komponenten und verbessert gleichzeitig die Betriebssicherheit. Auf dem Foto ist das Netzteil mit beleuchtetem Logo zu erkennen, das sich optisch in das Gesamtdesign einfügt. Zur Verbesserung der Luftzirkulation wurde im oberen hinteren Bereich des Gehäuses ein zusätzlicher 80-Millimeter-Lüfter installiert. Dieser fungiert als Abluftventilator und sorgt dafür, dass warme Luft effektiv aus dem Gehäuse abgeführt wird. Dadurch wird verhindert, dass sich Staub und Nikotinrückstände erneut in kurzer Zeit im Innenraum ablagern. Der Lüfter ist sichtbar an der rückwärtigen Gehäusewand montiert und mit der Lüftersteuerung verbunden. Im Zuge des Kundenwunsches nach zusätzlicher Beleuchtung wurde außerdem eine schwarze Lüftersteuerung vom Typ BEXK-00026 eingebaut. Diese befindet sich im Frontbereich des Gehäuses und ist über eine Fernbedienung steuerbar. Sie ermöglicht die Anpassung der Beleuchtungsfarben und Effekte an das gewünschte Design. Obwohl die Steuerung primär zur optischen Gestaltung dient, wurde der neu verbaute 80-Millimeter-Lüfter ebenfalls daran angeschlossen, da es sich um keinen PWM-Lüfter handelt. Dadurch kann dessen Drehzahl manuell geregelt werden. Auf niedriger Stufe arbeitet der Lüfter deutlich leiser, was einen praktischen Synergieeffekt zwischen Design und Geräuschreduktion erzeugt. Zusätzlich wurde an der Gehäusefront eine blaue LED integriert, die das Beleuchtungskonzept abrundet und mit der internen Beleuchtung harmoniert. Das Ergebnis ist ein einheitliches, dezentes Farbschema, das dem zuvor rein funktionalen Alt-PC ein modernes Erscheinungsbild verleiht. Vor der technischen Aufrüstung wurde das gesamte System einer intensiven Tiefenreinigung unterzogen. Aufgrund jahrelangen Rauchens im Wohnraum war das Gehäuseinnere stark mit einer Mischung aus Teer, Nikotin, Hausstaub und Textilfasern zugesetzt. Diese Ablagerungen hatten sich auf Lüftern, Kühlkörpern, Platinen und Kabeln festgesetzt und den Luftstrom massiv behindert. Die Reinigung erfolgte mit Druckluft, feinen Bürsten, Zahnbürsten sowie speziellen Reinigungsmitteln für Elektronikkomponenten. Erst durch diese aufwendige manuelle Arbeit konnte der ursprüngliche Funktionszustand wiederhergestellt werden. Nach Abschluss der Reinigung präsentierte sich das System optisch und technisch nahezu neuwertig. Das Foto dokumentiert eindrucksvoll, dass selbst ein stark belasteter Raucher-PC, der über mehr als ein Jahrzehnt hinweg Nikotin- und Staubablagerungen ausgesetzt war, durch fachgerechte Wartung, Reinigung und gezielte Modernisierung weiterhin zuverlässig betrieben werden kann. Gleichzeitig zeigt es, dass ältere Hardwareplattformen auf AM3+-Basis mit AMD-FX-Prozessoren und Grafikkarten wie der NVIDIA GTS 450 auch im Jahr 2026 noch sinnvoll nutzbar sind, wenn sie korrekt aufgerüstet und konfiguriert werden. Darüber hinaus belegt die Aufnahme, dass Windows 11 auf dieser Legacy-Hardware stabil läuft und sowohl Alltagsanwendungen als auch klassische Spiele aus den 2010er-Jahren problemlos unterstützt. Das System stellt damit ein praxisnahes Beispiel für nachhaltige IT-Wartung und ressourcenschonende Weiterverwendung dar. Die komplette Umrüstung, Reinigung, Erweiterung und Konfiguration wurde im Februar 2026 von Computerheld Linz durchgeführt. Verantwortlich: Veronika Helga Vetter.

Ich bin bei diesem Leucht­the­ma mit­tler­weile so abges­tumpft, dass ich wie aus der Pis­tole ein fer­tiges Konzept raus­ballere: „80-Mil­lime­ter-Lüfter hin­ten in Blau, vorne am Gehäuse eine blaue LED und irgend­wo im Case eine BXK-00026-Lüfter­s­teuerung, die in diesem Fall nichts weit­er tut, als eben­falls blau zu leucht­en.“

  • Unge­fähr so, wie Sylvester Stal­lone in Ram­bo III dem Afgha­nen Hamid erk­lärt, dass blaues Licht blau leuchtet.

Memo stimmte zu, und wir macht­en einen Fol­geter­min aus, an dem ich mit allen Teilen wieder erscheinen sollte, um das Pro­jekt umzuset­zen.

Das Foto zeigt den modernisierten Desktop-PC aus einer leicht versetzten Front-Links-Perspektive und ergänzt die vorherige Innenaufnahme um eine stärker designorientierte Ansicht. Während das frühere Bild primär die technischen Komponenten dokumentiert, liegt der Fokus dieser Aufnahme auf dem neu geschaffenen Beleuchtungskonzept und der harmonischen Gesamtwirkung des umgebauten Systems. Das schwarze Midi-Tower-Gehäuse steht frei vor neutralem Hintergrund, wodurch sowohl die Frontpartie als auch der geöffnete Innenraum gut erkennbar sind. Die linke Seitenwand ist erneut entfernt, sodass der Blick auf Mainboard, Grafikkarte, Netzteil und Lüfter frei bleibt. Gleichzeitig wird durch den leicht schrägen Aufnahmewinkel sichtbar, wie sich interne und externe Leuchtelemente optisch ergänzen. Im Inneren des Gehäuses fällt zunächst der neu installierte hintere 80-Millimeter-Abluftlüfter auf, dessen blauer LED-Ring gleichmäßig leuchtet und den Luftstrom visuell wie funktional unterstreicht. Im unteren Bereich ist das Netzteil mit beleuchtetem Logo zu sehen, das ebenfalls in Blau gehalten ist und als zweites zentrales Lichtelement wirkt. Ergänzt wird dieses Farbschema durch die vertikale blaue LED an der Gehäusefront, die als drittes Gestaltungselement fungiert und das äußere Erscheinungsbild mit dem Innenraum verbindet. Diese drei Lichtquellen – Hecklüfter, Netzteilbeleuchtung und Front-LED – bilden zusammen ein einheitliches Farbkonzept, das vor dem Umbau vollständig fehlte. Der ehemals rein funktionale, optisch unscheinbare Alt-PC wurde dadurch in ein modernes, stimmiges Gesamtsystem verwandelt, ohne aufdringlich zu wirken oder den Charakter eines Arbeits- und Alltagsrechners zu verlieren. Technisch basiert das System weiterhin auf der AM3+-Plattform mit einem AMD FX-4300 Prozessor, 16 GB DDR3-Arbeitsspeicher im Dual-Channel-Betrieb und einer NVIDIA GTS 450 Grafikkarte. Trotz dieses Alters vermittelt das Foto einen aufgeräumten, gepflegten und leistungsbereiten Eindruck. Kabel sind sauber verlegt, Staubablagerungen fehlen vollständig, und alle Komponenten befinden sich in sichtbar gutem Zustand. Die Aufnahme unterstreicht damit bewusst, dass moderne Optik, zuverlässiger Betrieb und nachhaltige Nutzung nicht zwangsläufig an aktuelle High-End-Hardware gebunden sind. Statt ein funktionierendes Altsystem zu entsorgen und durch ein teures Neugerät zu ersetzen, wurde hier gezielt in Reinigung, Aufrüstung, Kühlung und Stromversorgung investiert. Das Ergebnis ist ein technisch stabiles und optisch ansprechendes System, das den Anforderungen seines Nutzers weiterhin gerecht wird. Gerade für Anwender, die vorwiegend klassische Spiele aus den 2000er- und 2010er-Jahren spielen oder einfache Alltagsanwendungen nutzen, bietet ein solches modernisiertes System ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Rechner wird so wieder zu einem zuverlässigen Begleiter für viele tausend Stunden Nutzung, ohne unnötigen Elektroschrott zu erzeugen oder Ressourcen zu verschwenden. Das Bild transportiert damit eine klare Botschaft: Nachhaltige IT bedeutet nicht Verzicht, sondern kluge Investition. Mit überschaubarem Aufwand kann selbst ein über zehn Jahre altes System technisch, optisch und funktional aufgewertet werden – oft ausreichend für weitere fünf Jahre produktiven Einsatz. Die vollständige Aufbereitung, Reinigung, Modernisierung und Konfiguration dieses Systems wurde im Februar 2026 von Computerheld Linz durchgeführt. Verantwortlich: Veronika Helga Vetter.

Das Putzen war extrem müh­selig, und das alte AM3+-System wehrte sich auch über­raschend heftig – am Ende aber verge­blich – gegen Win­dows 11. Nach vier Stun­den Schw­er­star­beit war Memo jedoch nicht etwa dankbar, son­dern wies mich stattdessen wie ein echter Boomer zurecht:

Kunde 🧓😤: „Jet­zt schau da des an. Mei PC mit a bissl Liab siacht aus wia neu. Du host des ned glaubt und host gmoant, i soll ma an Schas kaufn. Win­dows 11 g’foit ma gor ned, owa i ver­trau da, dass des bast.“

Bildbeschreibung: Windows-Spezifikationen unter Windows 11 Pro (Version 25H2) Der Screenshot zeigt den Bereich „Windows-Spezifikationen“ aus den Windows-Einstellungen eines Systems mit installiertem Windows 11 Pro. Die Darstellung erfolgt im typischen Dark-Mode-Design von Windows 11 mit dunklem Hintergrund und heller Schrift. Im oberen linken Bereich ist das Windows-Logo zu sehen, daneben die Überschrift „Windows-Spezifikationen“. Rechts oben befindet sich eine Schaltfläche mit der Beschriftung „Kopieren“, über die die angezeigten Systeminformationen in die Zwischenablage kopiert werden können. Darunter sind die relevanten Systemdaten in einer zweispaltigen Tabellenform aufgelistet: 1. Edition Windows 11 Pro Dies zeigt, dass es sich um die professionelle Edition von Windows 11 handelt, die unter anderem folgende Funktionen unterstützt: Gruppenrichtlinienverwaltung BitLocker-Laufwerksverschlüsselung Domänenbeitritt Erweiterte Sicherheitsfunktionen Remote Desktop (Host-Funktion) Die Pro-Edition wird typischerweise in Business- und Power-User-Umgebungen eingesetzt. 2. Version 25H2 Diese Angabe ist durch einen orangefarbenen Pfeil markiert, der im Screenshot auf diese Zeile zeigt. „25H2“ steht für: Jahr: 2025 Halbjahr: Second Half (zweite Jahreshälfte) Damit handelt es sich um eine sehr aktuelle Hauptversion von Windows 11, die offiziell erst in den neueren Update-Zyklen von Microsoft eingeführt wurde. Die Anzeige belegt, dass das System auf dem neuesten Funktionsstand läuft. 3. Installiert am 11.02.2026 Dieses Datum gibt an, wann diese Windows-Installation eingerichtet oder zuletzt als Hauptinstallation neu aufgesetzt wurde. Das Datum bestätigt, dass es sich um eine aktuelle, aktiv gepflegte Installation handelt. 4. Betriebssystembuild 26100.7840 Diese Build-Nummer gehört zur aktuellen Windows-11-Generation ab Version 24H2/25H2. Die Build-Nummer zeigt: Basis-Build: 26100 (neue Windows-Plattformgeneration) Revisionsnummer: .7840 (kumulative Updates und Sicherheitsfixes) Damit ist klar ersichtlich, dass: Alle relevanten Updates installiert sind Das System regelmäßig gewartet wurde Keine veraltete oder eingefrorene Version verwendet wird 5. Funktionspaket Windows Feature Experience Pack 1000.26100.291.0 Dieses Paket enthält zusätzliche Benutzeroberflächen-, Shell- und Feature-Komponenten, die unabhängig vom Hauptbetriebssystem aktualisiert werden. Dazu gehören u. a.: Teile der Einstellungen-App UI-Elemente Explorer-Funktionen Systemdialoge Die hohe Versionsnummer passt zur aktuellen 26100er-Build-Reihe und zeigt, dass auch diese Zusatzkomponenten aktuell sind. 6. Verlinkungen Unterhalb der technischen Daten befinden sich zwei anklickbare Links: Microsoft-Servicevertrag Microsoft-Software-Lizenzbedingungen Diese führen zu den rechtlichen Dokumenten bezüglich Nutzung und Lizenzierung des Betriebssystems. Technische Einordnung im Kontext deines Systems (AM3+ / AMD FX) In Verbindung mit deiner Aussage ist dieser Screenshot besonders relevant, weil er belegt: ➡️ Windows 11 Pro Version 25H2 läuft stabil und vollständig aktualisiert auf einem System, das auf einer AM3+-Plattform mit AMD-FX-Prozessor basiert. Das ist bemerkenswert, da: AMD FX CPUs offiziell nicht von Microsoft für Windows 11 unterstützt werden Weder TPM 2.0 noch moderne Secure-Boot-Features standardmäßig vorhanden sind Die Plattform ursprünglich für Windows 7/8/10 konzipiert wurde Trotzdem zeigt der Screenshot: Volle Funktionsfähigkeit Aktuelle Feature-Version Aktuelle Sicherheitsupdates Keine Einschränkung in der Anzeige oder Verwaltung Damit dient das Bild als praktischer Nachweis dafür, dass Windows 11 – bei entsprechender Installation und Konfiguration – auch auf älteren AM3+-Systemen produktiv einsetzbar ist. Gesamtaussage des Screenshots Der Screenshot dokumentiert: Ein technisch voll funktionsfähiges Windows-11-Pro-System Auf aktuellem Update-Stand (25H2, Build 26100) Auf nicht offiziell unterstützter Legacy-Hardware Mit stabiler Update-Versorgung Er widerlegt damit die verbreitete Annahme, dass Windows 11 auf älteren AMD-FX-Systemen nicht sinnvoll betreibbar sei.

Kunde: „So, jet­zt gib i da den Stick mit Anno 1404 und dem Add-on Venedig drauf. Des instal­lierst ma jet­zt no, dann san ma fia heit fer­tig – und i zoi.“

Um ein PC-Spiel aus dem Jahr 2009 unter Win­dows 11 zum Laufen zu brin­gen, ist einiges an Know-how von­nöten. Ich bere­it­ete das Sys­tem vor und instal­lierte das Haupt­spiel samt Erweiterung. Memo rauchte in der Zwis­chen­zeit gefühlt seine zwanzig­ste Zigarette und wurde langsam ungeduldig.

Kunde 😤: „Eigentlich hättst ma die andern Spiele a no instal­lieren sollen, owa des dauert jet­zt z’lang. Anno bast – i meld mi.“

Der Screenshot zeigt eine aktive Spielsituation aus dem Aufbaustrategiespiel Anno 1404 mit installierter Erweiterung „Venedig“, aufgenommen während des laufenden Spiels auf dem modernisierten PC unter Windows 11. Im Mittelpunkt des Bildes steht eine kleine Küstensiedlung, die sich entlang einer flachen, sandigen Meeresbucht erstreckt. Der untere Bildbereich wird vom ruhigen, leicht welligen Wasser dominiert, das in einem typischen bläulich-grauen Farbton dargestellt ist. Mehrere kleine Ruderboote und Fischerboote sind im Wasser zu sehen, die zwischen Küste und Hafenanlagen verkehren. Die Wasseroberfläche weist dezente Reflexionen und Bewegungsstrukturen auf, was auf die hochwertige, handgezeichnet wirkende Grafikengine des Spiels hinweist. Direkt am Ufer befinden sich mehrere hölzerne Hafen- und Produktionsgebäude, die auf Pfählen über dem Wasser errichtet wurden. In der Bildmitte ist ein größeres zentrales Gebäude mit rotem Ziegeldach und Holzkonstruktion zu erkennen, vermutlich ein Hauptlagerhaus oder ein Verwaltungsgebäude der frühen Siedlungsstufe. Links und rechts davon stehen kleinere Produktionsanlagen, die vermutlich der Fischerei oder der Warenverarbeitung dienen. Diese Gebäude sind über schmale Stege miteinander verbunden, die vom Land aus ins Wasser hinausragen. Auf der Landseite hinter den Hafenanlagen erstreckt sich ein Netz aus einfachen, hellbraunen Wegen, die die einzelnen Gebäude miteinander verbinden. Diese Wege führen in ein bewaldetes Gebiet, das den oberen rechten Teil des Screens dominiert. Dort ist ein dichter Mischwald aus Nadel- und Laubbäumen zu sehen, der als Rohstoffquelle für Holz und Baumaterial dient. Zwischen den Bäumen verlaufen weitere Pfade, die auf zukünftige Erweiterungen der Siedlung hindeuten. Links im Bild erscheint ein Hinweisfenster mit der Überschrift „Siedlung“. Darin wird dem Spieler mitgeteilt, dass ein Abschnitt erfolgreich auf die nächste Stufe aufgewertet wurde („Abschnitt ist erwachsen und hat einen Statusaufstieg erreicht“). Diese Meldung signalisiert den Fortschritt der Bevölkerung und den Übergang in eine höhere Entwicklungsphase, was in Anno 1404 ein zentraler Spielmechanismus ist. Im oberen Bereich des Bildes befindet sich die Ressourcen- und Statusleiste. Dort werden in kleinen Symbolfeldern verschiedene Rohstoffe und Werte angezeigt, darunter Geld, Baumaterialien, Werkzeuge, Nahrungsmittel und weitere Produktionsgüter. Diese Leiste gibt dem Spieler jederzeit Überblick über die wirtschaftliche Situation seiner Siedlung. Rechts oben ist ein Charakterporträt eingeblendet, das den venezianischen Ratsherrn „Giaccopo Garibaldi“ zeigt. Er trägt eine historische Kopfbedeckung und traditionelle Kleidung im Stil der Renaissance. Neben seinem Porträt befindet sich ein Textfeld mit einer diplomatischen Nachricht. Darin informiert er den Spieler über eine politische Situation und mögliche Spannungen, was typisch für die Venedig-Erweiterung ist. Diese Mechanik erweitert das Grundspiel um Intrigen, Machtspiele und diplomatische Herausforderungen. Im unteren linken Bereich ist eine Mini-Karte dargestellt, die die Gesamtübersicht über die aktuelle Spielwelt bietet. Sie zeigt Küstenlinien, Inseln und die Position der eigenen Siedlung in abstrahierter Form. Daneben sind kleine Symbole für Schiffe, Handelsrouten und Gebäude zu erkennen, die dem Spieler bei der Navigation helfen. Am unteren rechten Rand befinden sich mehrere kreisförmige Steuerungs- und Menübuttons. Über diese Symbole kann der Spieler Baupläne aufrufen, Produktionsketten verwalten, Statistiken einsehen oder die Spielgeschwindigkeit anpassen. Diese Bedienelemente sind im typischen Messing- und Holzdesign gehalten, das sich durch die gesamte Benutzeroberfläche von Anno 1404 zieht. Der Gesamtzustand der dargestellten Siedlung deutet auf eine frühe bis mittlere Entwicklungsphase hin. Die Bebauung ist noch überschaubar, konzentriert sich auf Grundversorgung und Hafenwirtschaft und zeigt noch keine dichten Wohnviertel oder monumentalen Bauwerke. Der Fokus liegt klar auf Fischerei, Warenumschlag und erster Infrastruktur. Technisch ist an dem Screenshot zu erkennen, dass das Spiel sauber und ohne Grafikfehler unter Windows 11 läuft. Die Darstellung ist scharf, die Farben sind ausgewogen, und alle Benutzeroberflächenelemente werden korrekt angezeigt. Weder Skalierungsprobleme noch Darstellungsartefakte sind sichtbar. Dies belegt, dass auch komplexe Ingame-Szenen mit vielen UI-Elementen und Animationen auf dem umgerüsteten System stabil funktionieren. Insgesamt dokumentiert der Screenshot eine funktionierende Spielsession von Anno 1404 mit Erweiterung „Venedig“ auf moderner Hardware. Er zeigt eine kleine, im Aufbau befindliche Küstensiedlung mit aktiver Wirtschaft, politischer Interaktion und vollständiger Benutzeroberfläche. Gleichzeitig dient das Bild als technischer Nachweis dafür, dass dieser über 15 Jahre alte Strategiespielklassiker auch unter Windows 11 weiterhin flüssig und zuverlässig spielbar ist.

Ich: „Gut, da ist jet­zt einiges zusam­mengekom­men. Möcht­en Sie auf Rech­nung bezahlen?“

Kunde: „A geh, du brauchst doch dei Geld. Zähl zam.“ (Holt dabei ein Geld­bün­del aus der recht­en Hosen­tasche.)

Am Ende zog ich ver­dreckt, voll mit Pas­sivrauch, aber gut bezahlt von dan­nen. Zwei Tage später meldete sich Memo wieder, damit ich ihm auch seine anderen Spieleklas­sik­er instal­liere – weil er selb­st gescheit­ert war 😄 (siehste!).

Und wer wie ich Dien­stleis­tun­gen an die Baby­boomer-Gen­er­a­tion verkauft, der weiß: Memo habe ich jet­zt für immer an der Backe. Was ein­er­seits großar­tig ist – und ander­er­seits harte Arbeit.

Im besten Alter und noch ein Schätzchen im Keller oder unter dem Schreibtisch ste­hen? Lust, wieder ein­mal Anno, Die Gilde oder Com­mand & Con­quer zu spie­len? Wir brin­gen Ihren PC wieder zuver­läs­sig zum Laufen – auf Wun­sch auch beleuchtet. 😄 Ob Rauch­er-PC, Staubfänger, Old­timer oder Win­dows-Wider­spen­stiger: Wir analysieren, reini­gen, rüsten auf und holen tech­nisch das Max­i­mum her­aus – ehrlich kalkuliert, trans­par­ent erk­lärt und ohne unnötige Neuan­schaf­fung.

📞 +43 681 842 00111
Ein­fach anrufen, bevor der PC endgültig aufgibt.

Com­put­er­held Linz – Vor-Ort-Ser­vice für Win­dows- und Lin­ux-PCs.
Per­sön­lich. Geduldig. Nach­haltig. Gen­er­a­tio­nenüber­greifend.

Ref­eren­zen:

¹Jen: Gen­er­a­tion arbeit­s­los: Studiert, pro­moviert und doch keine Chance auf einen Job? youtube.com (02/2026).
²starXc99: Vor­druck Schuld­schein — von Fre­un­den und der Fam­i­lie Geld lei­hen. gws2.de (02/2026).
³Bru­tal­is­mus 3000: Satan Was A Baby­boomer. youtube.com (02/2026).

Windows 11 Bluescreen-Falle: Wie ein Upgrade das Chaos stoppen kann

Im Juni 2025 drehte sich bei uns fast alles um ein The­ma: Kaputte Win­dows-11-Sys­teme. Genauer gesagt um unsere Kat­a­logleis­tung Num­mer 72: Win­dows-Reparatur. Was war los? In vie­len Linz­er Haushal­ten – vom Arbeit­sz­im­mer bis zur Stu­den­ten-WG – kracht­en Note­books und PCs regelmäßig in den Blue­screen. Die Geräte starteten sofort neu, oft schon nach weni­gen Sekun­den. Beson­ders betrof­fen: Nutzerin­nen und Nutzer, die Win­dows 11 Pro Ver­sion 24H2 mith­il­fe ein­er ISO-Datei instal­liert hat­ten, die irgend­wann zwis­chen Okto­ber und Novem­ber 2024 erstellt wurde. Im Früh­jahr 2025 führten darauf fol­gende Updates zu ein­er sys­temweit­en Insta­bil­ität. Das PC-Mag­a­zin CHIP meldete in der April-Aus­gabe 2025, dass Microsoft über das Prob­lem informiert sei – jedoch keine Lösung anbi­eten könne. So weit zum tech­nis­chen Sachver­halt. Was macht die Linz­er-Bevölkerung? Grund­sät­zlich lassen sich unsere Kundin­nen und Kun­den in drei Grup­pen ein­teilen – vere­int durch eine Sache: Sie rufen erst dann an, wenn wirk­lich gar nichts mehr geht.

Bildbeschreibung – „Computerheld Punk & die scheue Windows-Katze“ Die quadratische Grafik (740 × 740 Pixel), digital erstellt von Veronika Helga Vetter mit Photoshop und Zeichenpad, zeigt eine symbolhafte Szene in comicartigem Stil. Im Zentrum der Illustration kniet ein junger Mann mit markantem Punk-Appeal – offenbar die Hauptfigur des Projekts Computerheld Linz. Er trägt blondes Haar im Barbershop-Stil: an den Seiten kurz rasiert, oben zu einer klassischen Tolle gestylt, die an William Guile aus Street Fighter II erinnert. Seine Augen sind von einer ikonischen schwarzen „Thug Life“-Brille verdeckt. Gekleidet ist er in ein aufgeknöpftes, himmelblaues Hemd, eine abgewetzte Jeans und robuste Arbeitsschuhe – ein Mix aus urbaner Coolness und Handwerkerästhetik. Der Computerheld kniet mit dem linken Bein am Boden, das rechte Bein ist aufgestellt, sodass sein rechter Arm Halt findet. Seine Haltung ist ruhig und behutsam, fast beschützend. Er beugt sich zu einem kleinen, verängstigten Kätzchen hinunter. Die braune Katze mit goldgelben Augen zeigt einen klassischen Katzenbuckel, ihre Körpersprache signalisiert Angst und Misstrauen. Auf ihrem Fell prangt in markanter, aber nicht aufdringlicher Weise das bekannte Windows-Logo, was sie metaphorisch als „Problemkatze“ des Microsoft-Systems kennzeichnet. Die Szene spielt sich vor einem stimmungsvoll gestalteten Hintergrund ab, der an einen Sonnenuntergang erinnert. Leuchtende Orange- und Türkistöne dominieren die Farbpalette: Sie verleihen der Komposition Wärme, Tiefe und einen leichten Retro-Touch – irgendwo zwischen Endzeit-Romantik und Tech-Service-Werbeästhetik. Die Bildaussage ist klar und zugleich augenzwinkernd: „Wir von Computerheld Linz wissen, wie man auch mit schwierigen Windows-Problemen respektvoll und ruhig umgeht.“ Der Comic-Held wird so zum Sinnbild für technisches Know-how mit Herz – ein digitaler Punk, der sich nicht vor komplizierten Systemfehlern scheut und selbst dem scheuesten „Windows-Kätzchen“ mit Verständnis begegnet. Zuerst im Juni 2025 auf computerheld-linz.at veröffentlicht

Da wäre zunächst die Jugend, die ein­fach mit den Sys­temab­stürzen lebt, bis entwed­er die SSD stirbt oder die Grafikkarte das Zeitliche seg­net. Dann gibt es die Hob­by-Spezial­is­ten – Leute, die lock­er selb­st einen PC-Ser­vice betreiben kön­nten, sich aber für eine andere Beru­fung entsch­ieden haben. Diese Gruppe weiß genau, wie man die Win­dows-Wieder­her­stel­lung­sumge­bung startet, dort die prob­lema­tis­che Aktu­al­isierung dein­stal­liert und anschließend über die Sys­te­me­in­stel­lun­gen den Update-Prozess block­iert. Das Sys­tem wird einge­froren – ein umständlich­er, langfristig riskan­ter, aber immer­hin funk­tionaler Workaround. Und schließlich gibt es noch die Muti­gen, die alles aus­pro­bieren, was sie auf Google oder Red­dit find­en. Kon­se­quen­zen? Egal. „Was genau haben Sie in die Admin-Kon­sole eingegeben?“, fragte der Tech­niker – während er auf einen leblosen PC und in ein rat­los­es Gesicht blick­te.

Der Erstkon­takt erfol­gte via What­sApp – die Fehlerbeschrei­bung passte exakt zum oben geschilderten Szenario. Sieges­sich­er machte ich mich auf den Weg nach Linz-Urfahr, mit dem Plan, ein soge­nan­ntes Inplace-Upgrade durchzuführen. Dabei wird das fehler­hafte Win­dows-Build erneuert, ohne per­sön­liche Daten­sätze oder Pro­gramme zu löschen. Wird alles kor­rekt gemacht, laufen danach auch Sicher­heit­sup­dates wieder ganz nor­mal durch.

Bildbeschreibung – „Windows 11 Setup: Auswahl der zu behaltenden Elemente“ Der Screenshot zeigt einen typischen Auswahlbildschirm aus dem Windows 11 Setup, genauer gesagt den Schritt, in dem Nutzer:innen entscheiden, welche Daten während eines Upgrades oder einer Neuinstallation erhalten bleiben sollen. Diese Maske erscheint vor Beginn der eigentlichen Installation – insbesondere bei einem sogenannten Inplace-Upgrade oder einer Reparaturinstallation. Oberer Bereich: Titel: „Windows 11 Setup“ Hauptüberschrift in großer blauer Schrift: „Wählen Sie aus, was Sie behalten möchten“ – dies ist die zentrale Entscheidung, ob Daten, Apps und Einstellungen erhalten oder gelöscht werden sollen. Drei Auswahloptionen (Radiobuttons): Persönliche Dateien und Apps beibehalten (aktiviert – markiert mit einem orangen Pfeil) – Dies ist die standardmäßig empfohlene Option bei einem Inplace-Upgrade. Unterzeile: „Sie können Ihre Windows-Einstellungen verwalten.“ ➤ Hier bleibt das gesamte Benutzerprofil erhalten – Programme, Einstellungen und persönliche Daten (Dokumente, Bilder usw.). Nur persönliche Dateien beibehalten – Alle installierten Programme und Windows-Einstellungen werden gelöscht, aber persönliche Dateien (z. B. im Benutzerordner) bleiben bestehen. Unterzeile: „Ihre Einstellungen und Apps werden gelöscht, aber Ihre Dateien werden beibehalten.“ Nichts – Diese Option entspricht einer kompletten Neuinstallation. Unterzeile: „Alles wird gelöscht, z. B. Dateien, Apps und Einstellungen.“ ➤ Ideal für ein „Clean Install“, allerdings mit vollständigem Datenverlust. Kontext: Die markierte Auswahl („Persönliche Dateien und Apps beibehalten“) deutet klar auf ein Inplace-Upgrade ohne Datenverlust hin. Dies ist besonders sinnvoll bei beschädigten Installationen oder bei Versionswechseln (z. B. von Windows 11 22H2 auf 24H2), um das System zu aktualisieren, ohne Programme wie Office, Browser oder Spezialsoftware erneut einrichten zu müssen. Ein solcher Vorgang ist typisch für Serviceeinsätze im Rahmen von Reparaturen oder Upgrade-Dienstleistungen, wie sie etwa bei Computerheld Linz angeboten werden. Veronika Helga Vetter Juni 2025

Beim Kun­den angekom­men, kein großes Palaver – ich hat­te im Juni bere­its etliche solch­er Win­dows-Repara­turen hin­ter mir. Ein kurz­er Blick in den Tow­er, und ich staunte nicht schlecht: Ver­baut war ein Asus M5A78L‑M/USB3 – ein Main­board ohne UEFI-Unter­stützung, das den­noch Win­dows 11 Pro aus­führte. Für mich nichts völ­lig Ungewöhn­lich­es, aber ich ging davon aus, dass der Kunde über solides Com­put­er­wis­sen ver­fü­gen musste.

Ich: „Sie haben Win­dows 11 auf ein Sock­et-AM3+ Sys­tem gebracht – also wer­den Sie ver­mut­lich schon etwas zur Prob­lem­lö­sung ver­sucht haben?“

Kunde: „Nein, ich habe den PC bei willhaben.at gekauft.“

Kunde: „Aber ich habe tat­säch­lich schon ver­sucht, Win­dows 11 ein­fach neu zu instal­lieren – kam aber nicht durch die Prü­fung, TPM 2.0 usw. Außer­dem stimmte die Sprache nicht.“

Kunde: „Ich habe das Win­dows 11 von einem Kol­le­gen auf einem Stick bekom­men. Er meinte, diese Ver­sion ließe sich über­all instal­lieren – scheint aber nicht so zu sein.“

Ich: „Gut, ich starte den PC ein­fach mal und löse das Prob­lem mit meinen Tools.“

(Boot­bild­schirm – Blue­screen – Neustart – Schleife)

Ich: „Ohje, da geht ja gar nichts mehr.“

Kunde: „Ja, nach­dem ich das BIOS zurück­ge­set­zt habe, geht gar nichts mehr. Ich hat­te Ihren Fly­er im Briefkas­ten und dachte: “Jet­zt musst du da mal anrufen. 😊“

Ich: „Also CMOS-Bat­terie ent­fer­nt?“

Kunde: „Ja. Vorher habe ich alles ver­sucht – von sfc /scannow bis zu Reg­istry-Hacks von Red­dit. Ich bekam immer Blue­screens, entwed­er nach zehn Minuten oder wenn der PC etwas leis­ten musste.“

Ich: „Okay, durch das Reset wurde wahrschein­lich das manip­ulierte Win­dows 11, das auf Ihrem antiquierten will­haben-PC lief, endgültig zer­schossen.“

Kunde: „Ja, sor­ry. 😅“

Ich: „Kein Ding. Ich gehe jet­zt mit meinen Werkzeu­gen in die Wieder­her­stel­lung­sumge­bung und ver­suche, die Sys­tem­dateien repari­eren zu lassen. Danach sehen wir weit­er. Oder soll ich gle­ich alles platt machen und neu instal­lieren? Das wäre allerd­ings ein neuer Auf­trag.“

Kunde (nach­den­klich): „Es geht mir nicht ums Geld. Ich bewerbe mich ger­ade und habe mit einem Kol­le­gen alle meine Zeug­nisse einges­can­nt – das war viel Arbeit, und die sind auf dem PC gespe­ichert. Ein paar per­sön­liche Sachen sind auch drauf, die ich nicht ver­lieren will. Also ver­suchen Sie’s bitte. Wir kön­nen son­st auch gern einen neuen Auf­trag machen. Haupt­sache, der PC geht irgend­wie wieder. 🙂“

(Mein Plan ging auf: Win­dows 11 Pro startete wieder. Doch kaum wurde ein Spiel geöffnet, kam erneut ein Blue­screen mit anschließen­dem Neustart.)

Ich: „Soweit so gut – ich starte jet­zt das Inplace-Upgrade, um das fehler­hafte Build zu erneuern.“

Kunde: „Das habe ich auch schon ver­sucht – da kamen nur TPM-Fehler und andere Block­aden.“

(Natür­lich hat­te ich für solche Fälle einen Spezial-Stick dabei. Den holte ich jet­zt aus mein­er Tasche.)

Ich (lachend): „Wir wet­ten um 200 Schilling, dass das Upgrade startet?“

Kunde: „Oiso! Die gib i bstimmt ned her – oba anschaun kemas gern.“

(Er öffnete seine Schreibtis­chschublade und zog einen durch­sichti­gen Zip­per­beu­tel mit alten Schilling-Ban­knoten her­vor.)

Ich (inner­lich): „Wie der Anblick öster­re­ichis­ch­er Ban­knoten sofort den Patri­oten her­vorholt…“

Ich: „Würde ich auch nicht hergeben. Aber sehen Sie – das Win­dows-Upgrade startet.“

Bildbeschreibung – „Windows 11 Setup: Letzter Schritt vor dem Inplace-Upgrade“ Der Screenshot zeigt das finale Bestätigungsfenster vor dem Start eines Inplace-Upgrades auf Windows 11 Pro. Dieses Dialogfeld erscheint innerhalb des Setup-Assistenten von Microsoft Windows und informiert den Nutzer darüber, dass das System nun bereit für die Installation ist. Oberer Bereich: In der Titelzeile steht: „Windows 11 Setup“ mit dem typischen Icon links daneben. Darunter folgt eine große, hellblaue Hauptüberschrift: „Bereit für die Installation“ – ein Hinweis darauf, dass der Nutzer alle notwendigen Schritte abgeschlossen hat. Mittelteil: Ein Hinweistext in kleinerer Schrift: „Während der Installation können Sie Ihren PC nicht verwenden. Speichern und schließen Sie Ihre Dateien, bevor Sie starten.“ – eine letzte Warnung vor Beginn des eigentlichen Upgrade-Prozesses. Dann wird die aktuelle Auswahl nochmals zusammengefasst – unter dem Satz: „Zur Erinnerung sehen Sie hier noch einmal Ihre Auswahl:“ Auswahlübersicht mit Häkchen: „Windows 11 Pro installieren“ „Persönliche Dateien und Apps behalten“ Das bedeutet: Es handelt sich nicht um eine Neuinstallation, sondern um ein Upgrade, bei dem Benutzerdaten, installierte Programme und Einstellungen erhalten bleiben. Ein solcher Vorgang wird auch als Inplace-Upgrade bezeichnet und ist besonders bei beschädigten Windows-Installationen oder Versionswechseln beliebt. Unterer Bereich: Ein blauer Linktext: „Ändern der zu behaltenden Elemente“ – dieser erlaubt es, den Migrationsumfang (z. B. nur persönliche Dateien, aber keine Apps) manuell zu ändern. Kontext (ergänzend): Dieser Screen erscheint unmittelbar vor dem Start der Installation. Nach Klick auf „Weiter“ oder „Installieren“ beginnt der Upgrade-Vorgang, bei dem das System mehrfach neu startet. Diese Art von Upgrade ist besonders nützlich bei einem Versionssprung, z. B. von Windows 11 Version 22H2 auf 24H2 oder bei der Reparatur einer defekten Installation – so wie es laut deiner vorherigen Screenshots der Fall war. Veronika Helga Vetter Juni 2025

Kunde: „Oida bist dep­pat, wie gehtn des?“

Ich (im besten Piefke-Deutsch): „Nein bin ich nicht – das ist Magie.“ 😄

Als das Inplace-Upgrade abgeschlossen war, zeigte das Betrieb­ssys­tem die Ver­sion 26100.1742 vom 7. Juni 2025. Damit war der Job erledigt – das schrot­tige Win­dows 11 Pro 24H2 wurde durch ein voll funk­tions­fähiges erset­zt.

Kunde: „Soll ich ein Spiel starten?“

Ich: „Ja. Bei dem Prozess wur­den gle­ichzeit­ig alle ver­füg­baren Updates instal­liert, es sollte jet­zt alles wieder rund laufen.“

Ich blieb noch zehn Minuten und schaute dem Kun­den beim Spie­len seines Ego-Shoot­ers zu – ein­fach zur Sicher­heit. Alles lief sta­bil.

Bildbeschreibung (Screenshot – Windows-Systeminformationen & Spezifikationen nach Inplace-Upgrade): Der Screenshot ist vertikal zweigeteilt (Splitscreen) und zeigt zentrale Systemdaten eines Desktop-PCs mit Windows 11 Pro. Die obere Hälfte stammt aus dem klassischen Fenster „Systeminformationen“, die untere Hälfte aus den „Windows-Spezifikationen“ der modernen Einstellungen-App. Obere Hälfte – Systeminformationen (Systeminfo.exe) Hier wird klar: Dieses System ist technisch ein Anachronismus – und genau das macht es spannend. Betriebssystemname: Microsoft Windows 11 Pro Version: 10.0.26100 Build 26100 Prozessor: AMD FX-8350 mit 4 physischen Kernen, 8 logischen Threads @ 4.000 MHz Systemtyp: x64-basierter PC Systemhersteller & -modell: „To Be Filled By O.E.M.“ – typisch für ältere, selbstgebaute oder OEM-basierte Systeme Systemname: DESKTOP-N29HO1V System-SKU: ebenfalls generisch, was auf kein markenspezifisches Prebuild-System hindeutet Die verbaute CPU ist ein AMD FX-8350 der Bulldozer-Generation auf Sockel AM3+, offiziell nicht für Windows 11 vorgesehen. Das Fehlen moderner CPU-Features wie AVX2 oder TPM 2.0-Unterstützung würde normalerweise ein Upgrade verhindern – doch hier wurde es manuell umgangen oder durch Registry-Tweaks erzwungen. Untere Hälfte – Windows-Spezifikationen (moderne Einstellungsansicht) Nach einem erfolgreichen Inplace-Upgrade – das offenbar eine defekte Windows-Installation rettete – zeigt das System nun: Edition: Windows 11 Pro Version: 24H2 (die große, geplante Version für das zweite Halbjahr 2024 – offiziell erst ab Herbst vollständig verteilt) Installiert am: 07.06.2025 Betriebssystembuild: 26100.1742 Leistung: Windows Feature Experience Pack (genauer Build wird hier nicht angezeigt, nur der Pakettyp) Ein kleiner orangefarbener Pfeil markiert die Buildnummer 26100.1742 – der Screenshot selbst betont diesen Punkt, vermutlich als Beweis für ein gelungenes, manuell initiiertes Upgrade auf die neueste Windows-Version. Kontext und Aussage: Das System hatte zuvor offenbar einen fehlerhaften oder inkompatiblen Build – vielleicht war der Desktop instabil oder Updates blockiert. Durch ein gezieltes Inplace-Upgrade mit einer 24H2-ISO konnte die Installation auf Build 26100.1742 angehoben werden. Dieser Build stammt vom 7. Juni 2025 – also sehr aktuell – und wird sonst nur auf unterstützter Hardware erwartet. Ergebnis: Trotz seines Alters läuft der betagte FX-8350 wieder stabil mit Windows 11 Pro – ein technischer Underdog-Triumph.

Der Ein­satz dauerte zwei Stun­den und 20 Minuten. Gemein­sam einigten wir uns auf zwei zusät­zliche Zeit­in­ter­valle (Leis­tungsnum­mer 0) zum eigentlichen Auf­trag. Der Kunde war über­glück­lich: Sein zwölf Jahre altes Sys­tem läuft nun sta­bil mit der neuesten Win­dows-Ver­sion und das ganz ohne Daten­ver­lust.

Hier nochmal die Num­mer: +43 681 842 00111

Bei wiederkehren­den Blue­screens bitte gle­ich melden – das spart Zeit und Geld 😉